Wechselrichter Windmaster500

Ladeelektronik, Messgeräte, Steuerungen etc.

Wechselrichter Windmaster500

Beitragvon bernhard8 » So 14. Mär 2010, 10:11

Grüß euch, mir wurde gestern von diesem Gerät berichtet: Wechselrichter Windmaster500
http://www.vwa-deutschland.de/resources ... eitung.pdf

Im PDF wird alles ganz gut beschrieben. Das Gerät hat einen Gleichspannungseingang und speist je nach Spannung ins 230V Hausnetz ein.

Hat jemand Erfahrung mit derartigen Geräten gemacht?
Ist das wirklich erlaubt? Man speist ja im Prinzip dadurch auch ins öffentliche Netz ein.

Sowas wäre natürlich verlockend weil man damit die Energie super im Haus nutzen kann ohne auf die Leistung einzelner Verbraucher Rücksicht nehmen zu müssen (eigene Leitung, Ansteuerung usw.).
http://www.bernhard-raab.info/windrad
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Re: Wechselrichter Windmaster500

Beitragvon miniwindi » So 14. Mär 2010, 12:00

Diese Angaben ohne Gewähr!
Also für Deutschland bräuchte man meines Wissens noch einen ENS wenn es offiziell sein soll.
Von Prüfzertifikaten für Deutschland / Österreich steht da leider nichts.
Was man darf und was man machen könnte sind ja bekanntlich immer verschiedene Dinge.
Wenn Du in Deiner Scheune ins Netz einspeist, wird Dich vermutlich nur jemand fragen, wenn die Scheune abgebrannt ist, was das ist und ob das den Brand ausgelöst hat.
Ob das Gerät an sich tauglich ist, dafür müßte sich ein Test "Opfer" finden.
Diese Angaben ohne Gewähr!
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Re: Wechselrichter Windmaster500

Beitragvon Bernd » So 14. Mär 2010, 12:03

Ich glaube das ist der Wechselrichter, der mit dem Black 300 ausgeliefert wird.

Grüsse

Bernd
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Re: Wechselrichter Windmaster500

Beitragvon Harzer » So 14. Mär 2010, 16:21

Hallo Bernhard,

nimm mal Verbindung mit dem Mann hier auf.

http://www.elektrotechnik-hille.de/index.html

Der wird dir alle Fragen ausführlich beantworten können, denn er hat als Elektromeister natürlich seine Anlage angeweldet und hat schon einige WM 500 mit Black Windrädern am laufen.
Ich selber benutze auch den WM 500+ BR3+ Spannungsüberwachung für 3-Phasennetze nach VDE 0126-1-1
gegen "Inselbildung".
Gruß Lutz
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Re: Wechselrichter Windmaster500

Beitragvon miniwindi » So 14. Mär 2010, 17:28

Hallo, habe gerade ein anderes Forum gefunden, wo darüber diskutiert wurde:
http://www.mahnecke.de/Black300-Forum/t ... &page=2#19
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Re: Wechselrichter Windmaster500

Beitragvon bernhard8 » Mi 26. Mai 2010, 19:26

Hat zufällig jemand einen Tipp für so einen ähnlichen Wechselrichter?

Suche nach einem WR zum Einspeisen ins Hausnetz (netzgeführt) mit etwa 500 Watt. Der Haken: habe eine geringe Systemspannung von etwa 12V.

Der Windmaster500 schaut eigentlich interessant aus, vermutlich wird er auch funktionieren. Allerdings funktioniert er nur mit Spannungen über 40V.
Sämtliche Wechselrichter (netzgeführt) die ich bisher gefunden habe arbeiten nur mit sehr hohen Gleichspannungen.

Ich hab mir in den letzten Wochen einen Frust mit meinem billigen WR geholt (1500 Watt, 12V, Rechteck-Wandler). Das Ding ist einfach sofort kaputt sobald ich anfange induktive Lasten anzuhängen. Es brennen immer wieder die Mosfets am Ausgang durch.
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Re: Wechselrichter Windmaster500

Beitragvon Bernd » Mi 26. Mai 2010, 21:58

So weit mir bekannt gibt es für 12 Volt keine Einspeisewechselrichter für Windräder.
Die fangen alle immer deutlich höher an, wobei 40 Volt schon zu den eher niedrigen Werten gehört.

Grüsse

Bernd
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Re: Wechselrichter Windmaster500

Beitragvon Roland » Do 27. Mai 2010, 19:37

Hallo Bernhard !

Ich hab mich im Internet auch schon um andere Netzwechselrichter umgeschaut und bin auf diese Seite gestoßen:

http://www.maurelma.ch/shop/index.php?c ... uct=500092

Da wird ein 24V/600W Netzwechselrichter für Windkraftanlagen angeboten.

Ob der allerdings für deine Zwecke geeignet ist mußt du dir anschauen.

Ansonsten hab ich eigentlich nur noch den Windy Boy gefunden der zwar sicher auch in Österreich Typisiert ist, aber erst ab ca. 120V DC zum Arbeiten anfängt.

http://www.sma.de/de/produkte/windenerg ... -1700.html

Warum bist eigentlich nur auf 12 Systemspannung ?
Das ist ja auch im Bezug auf die Leitungsauslegung nicht gerade von Vorteil, da du entweder Fingerdicke Leitungsquerschnitte benötigst (wenn du die Elektonik nicht gerade neben dem Generator montiert hast), oder entsprechende Leitungsverluste in Kauf nehmen mußt.

lg
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