Auftragsgeni

Re: Auftragsgeni

Beitragvon Bernd » So 6. Jul 2014, 21:19

Hallo Ekofun, hast du die magnetische Flussdichte mal aus deinen Messergebnissen zurück gerechnet ?
Wäre mal interessant inwieweit sich da Theorie und Praxis decken.


Grüsse

Bernd
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Re: Auftragsgeni

Beitragvon Ekofun » So 6. Jul 2014, 21:28

Ja,das mache ich noch,und wenn er fertig wird und Spulen am richtige Posizion dan noch mal.Bin auch gespant auf Ergebnise.

Grüße

Ekofun
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Re: Auftragsgeni

Beitragvon Ekofun » Mo 7. Jul 2014, 21:31

Hallo Bernd,

Test habe gemacht und T-Werte waren daneben,so habe heute Spule befestigt und richtig posizioniert,und habe Akkuschrauber an gebastelte einstelbare Nezteil angeschlossen,so kann ich Drehzahl mit Spanung regeln.So weit so gut,aber T-Werte vom gestern haben sich bestetigt. :( :? :?
Auch Luftspalt ist nicht 10 mm sonder 12,5 mm zwischen Magneten,dreher hat da eztwas falsch verstanden.Habe neue Simu gemacht und laut sie habe jetzt 0,426 T und 0,96 Joul als Energiedichte pro Pol.

Hier die Testwerte:

f = 7,10 Hz = 71 U/min = 0,22 V = 0,157 T ; soll 0,597 V sein mit 0,426 T(FEEM)
f = 11,10 Hz = 111U/min = 0,372 V = 0,172 T ; soll 0,925 V sein
f = 14,5 Hz = 165U/min = 0,551 V = 0,172 T ; soll 1,38 V sein
f = 19,0 Hz = 190 U/min = 0,639 V = 0,173 T ; soll 1,58 V sein
f = 23,4 Hz = 234 U/min = 0,780 V = 0,171 T ; soll 1,95 V sein
f = 26,4 Hz = 264 U/min = 0,88 V = 0,171 T ; soll 2,20 V sein
f = 28,1 Hz = 281 U/min = 0,945 V = 0,177 T ; soll 2,30 V sein
f = 31,9 Hz = 319 U/min = 1,07 V = 0,172 T ; soll 2,66 V sein
f = 37,0 Hz = 370 U/min = 1,25 V = 0,173 T ; soll 3,09 V sein
F = 50,3 Hz = 500 U/min = 1,74 V = 0,178 T ; soll 4,18 V sein ; bei diesen Messung habe 4,03 A Kurzschlußstrom gemessen.Spule hatte deutlich gebrumt und vibriert.

Was ist da passiert das die T-Werte so krass daneben sind weiss nicht,gebe Bilder dabei von Simu und Test,bin der Meinung das es an Spule liegt weill Spanung klein ist und Spule ist auch klein und hat nicht ganze Feld ausgenuzt. :?

Hir die Bilder:

Auftragsgeni 6.jpg
Auftragsgeni 6.jpg (392.79 KiB) 8387-mal betrachtet


Auftragsgeni 7.jpg
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Auftragsgeni test.jpg
Auftragsgeni test.jpg (401.39 KiB) 8387-mal betrachtet


Hoffe dass Du eine Erklährung hasst für so krasse unterschiede zwischen FEEM und praxsis.

Grüße

Ekofun
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Re: Auftragsgeni

Beitragvon herbk » Di 8. Jul 2014, 06:20

Guten Morgen Ekofun,
bin der Meinung das es an Spule liegt weill Spanung klein ist und Spule ist auch klein und hat nicht ganze Feld ausgenuzt.
das denke ich auch.
Mach doch in der Simu den Messraum nur so groß wie Deine Spule ist und vergleiche dann die Joule... Der Draht sieht auch relativ dick aus, da könnten auch schon ein paar Wirbelströme das Messbare drücken.
Apropos messen: wie misst Du eigentlich (das ist jetzt eine Frage weil ich auch immer nicht weiß wie man "richtig" misst... )?
Spannung und Strom bei kurzgeschlossener Spule? Wenn ja, bekommt man so überhaupt einen realistischen Wert oder zieht der Kurzschluss die Spannung zu sehr "in den Keller"?
Gruß Herbert
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Re: Auftragsgeni

Beitragvon Ekofun » Di 8. Jul 2014, 07:16

Guten Morgen herbk,

gut,mache so eine Simu wie Du gesagt hasst,mal sehen was da rauskommt.

Messen tu ich mit zwei DMM,eine ist für Spanung(V) und gleichzeitig messe Frequenz und mittels Frequenz rechne dann Drehzahl n = (f/2P) * 60.Spanung kommt zimlich genau heraus(unbelastet).
Bei Kurzschlussstrom stelle ich DMM auf 10A wechselstrom und dann drehe ich Geni hoh so das ich bekomme gleiche Frequenz wie bei letzte Spanungmessung,so ist Drehzahl bei beiden messungen gleich,und so habe 4.03 A bekommen.Spanung geht dabei ins Keller,hat vileicht 0,1 V noch.Mann kann aber sehen welche er Leistung bringt bei 50 % Wirkungsgrad. P = (I^2 * R-Spule) / 4.Spule mit 20 Wdg hat ca 3,6m, Draht ist 0,8mm und Querschnitt ist dann 0,5 mm^2.R pro meter ist 0,0356 Ohm mal 3,6 m = ca 0,13 Ohm.
Dann ist Leistung bei diese Messung 0,52 W.(bei 500 U/min)
Übrigens,bei 0,426 T Flußdichte und 71 U/min Drehzahl für 2,32 V pro Spule brauche ich 78 Wdg,wie auch immer,20 Wdg ist zu wenig.

Grüße
Ekofun
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Re: Auftragsgeni

Beitragvon herbk » Di 8. Jul 2014, 09:05

Hi Ekofun,
Du misst den Wechselstrom? - damit (den Wechselstrom am Geni messen) habe ich auch schlechte Erfahrungen gemacht. Nach Tipps von Volker habe ich noch ein wenig recherchiert und habe den Grund für die fehlerbehafteten Messergebnise gefunden:
Die DMMs (zumindest wenn man nichts ganz gutes (und damit sehr teures) hat) messen in der Sekunde nur 2x. Wenn dieser Moment in dem gemessen wird dann auf eine Situation fällt wo kein Magnet über der Spule ist, wird ja auch kein Strom erzeugt und damit "0" gemessen.
Deshalb sind meine DMMs immer stark hin und her gesprungen und es ließ sich eigentlich gar kein Wert richtig ablesen. Nach Volkers Tipp "Gleichrichten und einen Glättkondensator einbauen" funktioniert das Messen.
Gruß Herbert
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Re: Auftragsgeni

Beitragvon Ekofun » Di 8. Jul 2014, 13:45

Hallo herbk,

O.K. probiere ich auch so messen,aber meine Anzeige ist ruhig,leuft nicht durcheinander,kann man schön ablesen die Werte.

HAbe mit Herr Kersting von Krupp gesprochen und er sagte das FEMM ein rein theoretische Program ist und er berüksicht nicht fisikalische dinamische Werte wie Streung,Eiseneingeschaften und andere Dinge.So ist raatsam vom vorn ca 30 % von seine Wert abzuziche.Wenn das Wahr ist dann habe ich jetzt 0,426 T - 30 % knapp 0,3 T ( 0,298 T).Und mit diesen Wert weiter rechnen.Für meine errechnete T -Werte sagte er das es durchaus möglich ist,weil in Praxsis komme viele Parameter in Betracht die aber FEMM nicht beruksicht,seine Werte sind ideale Werte,sagte er.Das hat mich jetzt durcheinander gebracht,dachte das FEMM - Werte genau sind.

So habe eine Bitte auf Alle die ein Geni gemacht haben Test zu machen und dann Simu machen,(das kann ich übernehmen nach Angaben) und dan T-Wert rückwerts zu errechnen so wie ich das gemacht habe.Dann werden wir sehen ob sich so krasse Unterschiede bestetigen oder nicht,wenn nicht dann ist bei mir etwas gewaltig schief gelaufen ohne das ich das weiss.... :?
@ Bernd, Gib mir bitte genaue Abmessungen von deinen Multiplexsgeni,Auch Luftspalt,also alle Daten um eine Simu zu machen,Du hast Test gemacht und dann könntest Du auch T-Wert rückwerts zu errechnen.Dann sehen wir wie groß Unterschied ist.
Bedanke mich im vorauss.

Grüße

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Re: Auftragsgeni

Beitragvon Bernd » Di 8. Jul 2014, 16:03

Hallo Ekofun,
so einen großen Unterschied hätte ich jetzt nicht erwartet. 0,175 statt 0,43T, das ist ja fast das dreifache.
An der Messung der Wecheslspannung wird es vermutlich nicht liegen.
Der Spulenkern muss auf jeden Fall mindestens so groß sein wie die Abmessungen der Magnete, sonst geht
einiges an Induktion verloren.
Deine Spulen erscheinen mir aber nicht fast 3x zu klein sondern nur etwas zu klein zu sein...

Ale Daten und Fakten über meinen Multiplexgenerator stehen hier im Forum die habe ich mir nicht aufgeschrieben.
Ich weiss aber das sich Theorie und Praxis damals ganz gut deckten.
Auch bei dem mal geplanten riesigen Ringgenerator deckten sich die FEMM Werte sehr gut mit den
tatsächlich ermittelten Messwerten.

Diesen riesen Unterschied bei Dir kann ich mir fürs erste noch nicht erklären.
Vielleich reagieren die zusammen geklebten Magnete nicht so wie erwartet wie ein einziger Magnet sondern schwächer ?
Glaube ich aber eigentlich auch nicht.


Grüsse

Bernd
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Re: Auftragsgeni

Beitragvon Ekofun » Di 8. Jul 2014, 16:19

Hallo Bernd,

hmm,dann mache Simu mit einzelnen Magneten,also zeichne genau so wie die geklebt wurden,dann sehen wir was FEMM sagt,glaube aber auch nicht das es daran liegt.Magneten sind richtig auf Scheiben geklebt,das habe kontroliert mehmals,immer schön N,S,N,S und die zichen sich an,musste 3 Löcher bohren und dann konnte ich Scheiben runter lassen,genau wie Du gesagt hast,es herscht eine enorme anzihungs Kraft zwischen Scheiben.

Wenn ich Daten vom Multiplexsgeni finde mache eine Simu dann können wir vergleichen die T-Werte.

Grüße

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Re: Auftragsgeni

Beitragvon vm » Di 8. Jul 2014, 16:56

Hallo Ekofun

Sorry das ich mich derzeit etwas zurückhalte ( muss mich um andere Probleme Kümmern ) aber wenn die Spulenform und die Magnetkonstellation so wie auf dem 1.Bild auf Seite 1 ist kann das nicht gehen ,da immer nur ein Spulenschenkel über einem Magnetpol steht. somit nur halbe Spannung !!!

Die Spule muss beim Scheibengeni eine V -Form haben um 2 Magnetpole gleichzeitig zu erwischen , sonst ist der 2. Spulenschenkel nur Widerstand !!!!

Mach bitte mal ein Foto von der Spule wenn sie auf dem Tisch liegt , auf den Bild sieht man sie nur von oben und die Magnetkonstellation ergibt sich ja von selbst

mfg.Volker
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