Hilfe beim Scheibengenerator (C-Rotor, Schulprojekt)

Re: Hilfe beim Scheibengenerator (C-Rotor, Schulprojekt)

Beitragvon vm » Mi 12. Mär 2014, 10:53

Hallo Mario

Ich meinte damit eigentlich das eine 20 V Schottky eine geringere Flussspannung hat als eine 40 bzw. 60 V Schottky .

Ich weis zwar das man das nicht so rechnen sollte aber wenn schon :mrgreen: könnte man sagen 20 Volt Schottky,s würden reichen da ein B6 Gleichrichter eine Reihenschaltung aus 2 Dioden darstellt also 40 Volt aushält.

( natürlich unter Berücksichtigung von Us bei max Leerlaufdrehzahl )

mfg.Volker
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Re: Hilfe beim Scheibengenerator (C-Rotor, Schulprojekt)

Beitragvon Famzim » Mi 12. Mär 2014, 19:00

Mmm Grübelgrübel

Ich denke man kann die Spannungen nicht zusammen rechnen, den es sind immer nur 2 Dioden aktief , die aber nicht in reie sind sondern zu je einer ~ Leitung füren.
Ebenso sind 2 Dioden in Sperrschaltung, auch in unterschiedlichen Leitung und nicht in reie.
Also muß jede Diode die Gesammtspannung sperren könne.
Anderer Ansatz:
Von mitte Synuskurve geht es 20 V nach oben für die eine Diode und 20 V nach unten für die zweite Diode, macht zusammen 40 V ?

Gruß Aloys.
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Re: Hilfe beim Scheibengenerator (C-Rotor, Schulprojekt)

Beitragvon Mo75 » Mi 12. Mär 2014, 19:44

Im Moment bin ich der (nicht sicheren) Meinung, dass in einer B2U jede Diode die 1,41-fache und in einer B6U die 1,5*1,41-fache Effektivspannung sperren können muss.

Eine Erklärung dazu fällt mir dazu grade etwas schwer. Man muss sich die Schaltbilder und Sinuskurven dazu ansehen...

Gruß,
Mario

Edit: Ich hatte 1,4-fache Spitzenspannung geschrieben. Das war doppelt-gemoppelt, gemeint war die 1,4fache Effektivspannung
Zuletzt geändert von Mo75 am Mi 12. Mär 2014, 21:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hilfe beim Scheibengenerator (C-Rotor, Schulprojekt)

Beitragvon Bernd » Mi 12. Mär 2014, 19:49

Jede Diode richtet eine Halbwelle einer der drei Phasen gleich.
Wir errechnen eigentlich immer die Effektivspannungen die die Spulen einer Phase zusammen erzeugen.
Wenn wir also die Spannungen der Spulen einer Phase, die Strangspannung, mal 1,41 nehmen dann erhalten wir
die Peakspannung die die Spulen einer Phase den Dioden im Gleichrichter zuführen.

Mit anderen Worten, jede einzelne Diode des Gleichrichters muss die Strang-Effektivspannung einer Phase mal 1,41 aushalten können.

Am Gleichrichterausgang liegt aber als Gleichspannung die Strangspannung mal 2,35 an.
Also muss jede Diode die volle Ausgangsspannung mal aushalten können, oder ?


Grüsse

Bernd
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Re: Hilfe beim Scheibengenerator (C-Rotor, Schulprojekt)

Beitragvon Mo75 » Mi 12. Mär 2014, 21:26

Irgendwie schwierig zu verstehen. Mit der B2U-Schaltung schein ich richtig gelegen zu haben mit 1,41-fach, aber bei der B6U lagen wir wohl zumindest nicht völlig daneben.

Hier finden sich auf S. 25 die entsprechende Formeln allerdings ohne Herleitung.
Interessanterweise kommt zu den 2,35 noch der Faktor 1,05 dazu.

Vielleicht finden wir noch eine Erklärung dazu...

Gruß,
Mario
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Re: Hilfe beim Scheibengenerator (C-Rotor, Schulprojekt)

Beitragvon Bernd » Mi 12. Mär 2014, 21:30

Die Erklärung ist das der Faktor 2,35 die Effektivspannung der ausgegebenen Gleichspannung errechnet.
Der restliche Ripple der noch auf der Gleichspannung lastet errechnet sich durch den Faktor 1,05.

2,35 * 1,05 ergibt dann die Peaktwerte der ausgegeben Gleichspannung und laut dieser Seite auch die minimal
nötige Sperrspannung der Dioden.

Grüsse

Bernd
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Re: Hilfe beim Scheibengenerator (C-Rotor, Schulprojekt)

Beitragvon Mo75 » Mi 12. Mär 2014, 21:39

Ja Bernd, stimmt.
Dann ist das im Prinzip doch nur der Spitzenwert der verketteten Stern-Spannung. Also Wurzel(2) * Wurzel(3) = 2,45
Und bei einer Phase nur der Spitzenwert, also Wurzel(2) = 1,414
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Re: Hilfe beim Scheibengenerator (C-Rotor, Schulprojekt)

Beitragvon Bernd » Mi 12. Mär 2014, 21:56

Genau, Strang-Effektivspannung mal Wurzel 2 mal Wurzel 3 gibt den Peakwert des rippel auf der ausgegeben Gleichspannung aus.
Der Effektivwert der Gleichspannung liegt um diese minimalen 1,05 tiefer.

Bis ich diese Werte vor ein paar Jahren mal im Netz fand, da verging ne ganze Zeit der Suche.
Man findet zum Thema Drehstrom ne Menge, aber solche Dinge sind ziemlich selten zu finden.


Grüsse

Bernd
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Re: Hilfe beim Scheibengenerator (C-Rotor, Schulprojekt)

Beitragvon vm » Do 13. Mär 2014, 10:36

Hmmmm

Das es geht weis ich , habs schon gemacht ( wurde aber darauf hingewiesen das es nicht gut ist ( zu wenig Reserve , kann beim aufschwingen mit nachgeschalteter Elektronik zerstört werden ))

Ein großer Kondensator dürfte da reichen um die Spannung am Ausgang lange genug hoch zu halten das es den Gleichrichter killt.

Nach meiner denke dürfte das max Potential an den 2 Pins einer Diode im B6 Gleichrichter nur max Us einer unverschalteten Phase betragen.( 2 20Volt Dioden macht max Us =40 V am Ausgang )

Gleichr.jpg
Gleichr.jpg (14 KiB) 7752-mal betrachtet


Also Idee verworfen da zu grenzwertig :cry: ( geht nur wenn man einfach nur eine Ohmsche Last hinten dran hängt. )

Sorry Bernd war noch nicht fertig :oops:
mfg.Volker
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Re: Hilfe beim Scheibengenerator (C-Rotor, Schulprojekt)

Beitragvon Bernd » Do 13. Mär 2014, 10:48

Nach meiner denke dürfte das max Potential an den 2 Pins einer Diode im B6 Gleichrichter nur max Us einer unverschalteten Phase betragen.

Wenn man sich den Schaltplan eines B6 Gleichrichters anschaut dann liegen am Ausgang des Gleichrichters jeweils zwei Dioden in Reihe und zwischen den beiden Dioden geht
es zur Phase hin.
Das heisst an zwei in Reihe geschalteten Dioden liegt maximal die 2,45 fache Spannung der Effektivspannung einer Phase. (gilt für Drehstrom Sternschaltung)


Grüsse

Bernd
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