Edit vorab: Bei der Berechnung der Windungen ist mir ein Fehler unterlaufen und die Zahl ist um Faktor 2 zu hoch. Da ich jetzt hier nicht mehr editieren möchte, verlinke ich hier auf die korrigierte Berechnung:
viewtopic.php?f=8&t=2086&p=31020#p31019Moin!
Hier noch die Rechnung der nächst kleineren Version incl. allem Vorgeplänkel. Um es vorweg zu nehmen: Das bringt nix mehr!
Rahmenbedingungen für alle Versionen gleich:- Magnete 40x20x5mm³ N42
- Luftspalt 10mm
- mittlerer Abstand zum Nachbarmagneten 20mm
- mittlere Feldstärke 0.513348 Tesla
- Spulenschenkel 10mm breit, 8mm hoch
- Spulenloch 40mm lang, unten 20mm und oben 30mm breit
- Mittlere Wicklunglänge rechne ich mit 170mm (40+10 + 40+10 + 30+10 + 20+10)
- 3m/s Wind entsprechen 50U/min unter Last (Annahme)
- Effektivspannung hinter dem Gleichrichter sollen 14V sein. Rechnet man die Schottky-Verluste von 1V mit drauf, ist die Berechnungsgrundlage
Udeff = 15V.
Definitionen:U: Leiterspannung (Phase zu Phase)
Ustr: Stangspannung (Phase - Sternpunkt)
Ustr6: Stangspannung bei 6m/s Wind
Udeff: Effektivwert hinter Gleichrichter ohne seine Verluste
U(Spule): Effektivspannung einer Spule
I = Istr = Strangstrom
Rstr: Stangwiderstand (Phase - Sternpunkt)
R(Spule): Widerstand einer Spule
eta: Wirkungsgrad
Rahmenbedingungen für die Version D=210mm:- Rotorscheibe D = 210mm
- Mittlerer Magnetdurchmesser d = 170mm
- Anzahl Spulen: N(gesamt) = 9, N(Strang) = 3
- Anzahl Magnetpaare gesamt: 12
Berechnung Version D=210mm:Geschwindigkeitv = 0,170m * Pi * 50U / 60sek =
0,445 m/sSpannungUdeff = Ustr * 3 * Wurzel(2) / Pi * Wurzel(3) = Ustr * 2,35 --> umstellen nach Ustr
Ustr = Udeff / 2,35 = 15V / 2,35 =
6,38VU(Spule) = Ustr / N(Strang) = 6,38V / 3 =
2,13VWicklungszahlN = 2,13V / ( 0,513T * 0,04m * 0,445 m/s * 1,414 ) = 329,8 -->
330 WindungenDrahtdurchmesser330 Wdg / 0,8cm² = 412,5Wdg pro cm² --> Tabelle sagt
0,42mm Draht.
A = (0,42mm / 2)² * Pi = 0,138mm²
WiderstandR(Spule) = N * rho * l / A
R(Spule) = 330 * 0,017Ωmm2/m * 0,17m / 0,138mm² =
6,91Ohm (fast das 10-fache!!!)
Rstr = 3 * R(Spule) = 3 * 6,91Ohm =
20,7OhmVerlusteAnnahme: Bei doppelter Drehzahl, also 6m/s Wind, werden 10Watt mechanisch bei doppelter Drehzahl und doppelter Spannung (im Gegensatz zu 3m/s) erreicht. D.h. Ustr6 = 2 * Ustr = 2 * 6,38V = 12,76V
cos (phi) lassen wir mal weg.
I = P / (3 * Ustr) = 10W / (3 * 12,76 ) = 0,26A
Mit dem Widerstand errechnet sich die gesamte Verlustleistung im Geni:
P(Verlust.Strang) = I² * Rstr = (0,26A)² * 20,7Ohm = 1,4W
P(Verlsut.gesamt) = 3 * P(Verlust.Strang) = 3 * 1,4W = 4,2W
Wirkungsgradeta = P(ab) / P(zu) = (Pmech - P(Verlust.gesamt)) / Pmech = (10W - 4,2W) / 10W =
58%
Einen solch drastische Verschlechterung hätte ich nicht erwartet. Aber logisch... 3x mehr Windungen bei 1/3 des Querschnitts ergibt ca. 10fachen Widerstand.
Um es noch schlimmer zu machen, hier die direkte Batterieladung:I = P / (3 * Ustr) = 10W / (3 * 6,38 ) = 0,52A
Mit dem Widerstand errechnet sich die gesamte Verlustleistung im Geni:
P(Verlust.Strang) = I² * Rstr = (0,52A)² * 20,7Ohm = 5,6W
P(Verlsut.gesamt) = 3 * P(Verlust.Strang) = 3 * 5,6W = 16,8W
Hmmm... das bedeutet, dass man allein wegen des hohen Innenwiderstandes den erforderlichen Strom überhaubt nicht erzeugen kann, oder es zeigt, dass man so doch nicht rechnen kann...
Gruß,
Mario
Edit: Copy-Paste-Fehler bei Verlsutleistung korrigiert