Scheibengenerator "anders rum"?

Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon Ekofun » Sa 30. Nov 2013, 17:13

Hallo Herbk,

FEEM -Werte nehme immer aus Mitte der Luftspalts.Das ist eine zimlich genaue Mittelwert von Flußdichte.Wenn noch genauere Wert sein soll dann soll die Luftspalt mit Lienien mit Abstand von 1 mm bestückt ewerden.Dann Nimmst Du alle Linienwerte zusammen und teilst mit Linienanzahl.Dann hast Du genaue Mittelwert.

Grüße

Ekofun
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon herbk » Sa 30. Nov 2013, 19:25

Hi Ekofun,
denk doch mal logisch: bei einem Dualgeni ist die Mitte des Luftspaltes die "Ebene", die von beiden Magneten am weitesten weg ist. Da MUSS der magnetische Fluss am niedrigsten sein. ;)
Die Unterschiede sind bei relativ zur Magnetdicke kleinen Luftspalten sicher sehr klein, aber sie sind da...

Ich habe von einer Simu die ich auch mal gemacht hatte die Bilder angehängt:
Mitte ist der Wert am kleinsten, 1mm über oder unter der Mitte nimmt der Wert schon wieder zu. (auf den Bildern etwas ungleichmäßig weil ich unten wieder weniger Luft hatte als oben...)
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Gruß Herbert
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon vm » Sa 30. Nov 2013, 19:44

Hallo Herbert

Ekofun hat recht, wenn man einen möglichst genauen Mittelwert für den Fluss haben will , teilt man den bereich der Spule in möglichst viele Meßlinien auf , addiert die Werte und teilt sie danach durch die Anzahl der Meßlinien.

Bei deiner 4mm Spule dürfte das aber keine großen Veränderungen bringen :)

mfg.Volker
Zuletzt geändert von vm am Sa 30. Nov 2013, 21:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon Famzim » Sa 30. Nov 2013, 20:05

Hallo

Die letzten Feem`s zeigen Spulenschenke die komplett zwischen den Magneten stehen und alle Windungen generieren eine Spannung.
Das ist bei einer Spule mit überbreiten Schenkeln nicht der Fall.
Da sind die inneren und äußeren Windungen nicht aktief, da sie nicht im Magnetfeld sind .
Also müssen einige Windungen weniger eingerechnet werden.
Die Sinuskurve wird dadurch oben und unten flacher, aber dieser Bereich wird länger ausfallen.
Wärent die letzten Windungen ins Feld kommen sind ersten schon wieder draußen, oder gar im nächsten, anderspoligem Feld.
Also beim null Durchgang eine steile Kurve zeigen, und dann relatief flach verlaufen, bis zum nächsten null Durchgang.
So sehe ich das jedenfals !

Gruß Aloys.
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon Bernd » Sa 30. Nov 2013, 20:13

denk doch mal logisch: bei einem Dualgeni ist die Mitte des Luftspaltes die "Ebene", die von beiden Magneten am weitesten weg ist. Da MUSS der magnetische Fluss am niedrigsten sein

Das glaube ich nicht und das KANN der Fluss auch nicht sondern er ist mittig zwischen den Polen nur anders räumlich verteilt als in der Nähe der Magnetoberfläche.
Zwischen den Magnetpolen ist der magnetische Fluss in Summe immer gleich!

Mit dem magnetischen Fluss ist es wie mit dem elektrischen Strom.
Der Strom ist überall in einem Stromkreis gleich groß, er kann sich höchstens auf mehrere Wege aufteilen, sich verzweigen, die Summe bleibt aber gleich.

Auf den Fluss im Beispiel bezogen bedeutet dies das der Fluss in der Mitte zwischen den Magneten etwas in die Breite geht, je grösser der Magnetabstand desto stärker ausgepägt ist dieser Effekt.

Grundsätzlich:
Das der Fluss in der Mitte zwischen den Magneten geringer sein MUSS als am Beginn am Magneten, weil er quasi durch den Abstand zu den Magneten "verloren" ginge
oder sich reduzieren müsse ist nicht korrekt.
Er ist immer gleich zwischen den Magnetpolen, nur räumlich anders verteilt, im Beispiel in der Mitte zwischen den Magneten etwas in die Breite gezogen aber auch diese Anteile treffen
die Spule wenn die Magneten darüber hinweg rotieren.


Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon herbk » Sa 30. Nov 2013, 20:32

Hm,
wenn der Strom in einem Stromkreis überall gleich groß ist, weshalb bemühen wir uns dann möglichst kurze Drähte zu verwenden? eben, weil am Ende weniger herauskommt als wir vorne reingeben. :)
Ich kenne nichts, aber auch wirklich gar nichts, was verlustfrei von a nach b kommt, weshalb sollte das beim Magnetfluss anders sein?

Aber vielleicht Stelle ich mir bei Magnetfluss das mit dem fließen auch nur zu bildlich vor ;)
Gruß Herbert
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon Bernd » Sa 30. Nov 2013, 20:46

wenn der Strom in einem Stromkreis überall gleich groß ist, weshalb bemühen wir uns dann möglichst kurze Drähte zu verwenden? eben, weil am Ende weniger herauskommt als wir vorne reingeben


Du verwechselt "verlustfrei" mit der Tatsache das der Strom in einem Stromkreis in Summe überall gleich groß ist. Beides hat aber nichts miteinander zu tun.
Das Leistungsverluste auftreten heisst ja nicht das die Verluste den Strom in einem Stromkreis vom Anfang zum Ende des Stromkreises reduzieren oder den magnetischen Fluss in einem
magnetischen Kreis von einem Pol zum anderen absinken lassen. Was vorne los geht kommt auch hinten wieder an.
Oder hast du schon mal am Ende eines Stromkreises (nach diversen Widerständen) eine andere Stromstärke gemessen als am Anfang ? :)

Wir bemühen uns dem Strom beim Generatorbetrieb einen möglichst geringen Widerstand entgegen zu setzen damit keine grösseren Verluste beim Stromfluss
(in Form von Wärme und Spannungsverlust) auftreten. ( U² mal R = Verluste = Wärme) Trotzdem fliesst am Ende eines Stromkreises natürlich die gleiche Stromstärke wie am Anfang.

Bei dem magnetischen Fluss zwischen zwei Magnetpolen versuchen wir den magnetischen Widerstand zwischen den Polen im Medium so gering wie möglich zu gestalten
um einen möglichst hohen Fluss generien zu können. Hoher Fluss = hohe induzierte Spannung.

Die Gesamtheit des fliessenden Stroms (in Ampere) ist in einem Stromkreis überall gleich, ebenso die des magnetischen Flusses zwischen zwei Magnetpolen.
Beide könne aber zwischen den Polen eine andere räumliche Ausdehnung annehmen, sich verzweigen etc, die Summe bleibt aber gleich.

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon vm » Sa 30. Nov 2013, 21:15

Hallo Herbert

Bei deiner Simu ist gut zu sehen das Feldlinien abkürzen ( nicht oder nicht komplett die Spule Durchdringen)
Femm zeigt aber nicht alle Feldlinien sonst wäre der Bildschirm schwarz
Umso größer der zu überbrückende Luftspalt desto mehr Flüchten , der Fluss durch den Spulenschenkel sinkt ähnlich wie sich der Strom in einem Stromkreis auf 2 Verbraucher aufteilen kann, aber am Schluss müssen alle Zweige wider zum anderen Pol.

Das mit dem Widerstand betrifft nur die Spannung in Abhängigeit von der Höhe des Stromes (um so höher der Strom bei gleichen Widerstand desto höher der Spannungsabfall im Stromkreis )

mfg.Volker
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon herbk » Sa 30. Nov 2013, 21:20

Hi Aloys,
die letzten Femm's haben gerade nichts mit meinem Spannungsproblem zu tun.... das was ich jetzt schreibe hat auch nichts mit der Magnetanordnung in einem Dualscheibengeni zu tun.

Aber ich bin momentan auch der Meinung dass mein Spannungsproblem etwas mir den breiten Spulen zu tun hat. Die habe ich aber so breit gemacht, weil mir der Magnetfluß in der Femm Simu in den 2mm neben den Magneten immer noch relativ hoch vorkam und, wenn ich den Tesla Wert "für die breite Spule" in die Spannungsberechnung übertrug, eine höhere Spannung herauskam als bei einer schmaleren Spule.
Wenn ich die Magnetlinien auf den Simus so ansehe wird das Magnetfeld neben den Magneten relativ schnell breiter und nach meinem Verständnis "macht" das Magnetfeld die Induktion und nicht der Magnet - der ist nur die (Magnet)Energiequelle.

Wärent die letzten Windungen ins Feld kommen sind ersten schon wieder draußen

Laut der Simu sollte das erst passieren wen ich noch breiter mit den Schenkeln werde.

Aber 2 Fehler die ich weiß könnten da mit reinspielen:
1. bei meinen Spulen ist das Joch etwas zu breit geworden. Dadurch ist der 1. Magnet noch nicht ganz daraus verschwunden wenn der 2. auftaucht.
2. die Spulenschenkel sind ja leider nicht ganz gerade und in der Mitte auch etwa einen 1mm Dicker an den Ecken.

Auf alle Fälle werd ich erst mal eine Spule mit passendem Joch wickeln und dann noch mal messen - und vielleicht bekomme ich ja auch die Schenkel noch etwas gleichmäßiger hin.
Gruß Herbert
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon vm » Sa 30. Nov 2013, 21:40

Hallo Hebert

Versuche doch mal die Schenkel in deiner Wickelschablone beidseitig in Richtung Spulenjoch zu pressen und zu verkleben.

Da dürften noch min 5mm herauszuholen sein.

mfg.Volker
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