Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Ekofun » Do 21. Nov 2013, 11:50

Hallo Querdenker,

Energiedichte geht minimal verloren wenn man Lsp vergrößert.Habe Simu gemacht,erste Simu links hat Lsp von 8mm,zweite Simu daneben hat Lsp von 12mm.Energiedichte ist nur um 10 mJoul kleiner, fast gleich geblieben.Das ist was Bernd gesagt hat weiter oben,und das ist vom kurze Zeit entdeckt.

Hier die Simu:

E-Dichte Lsp 8mm.jpg
E-Dichte Lsp 8mm.jpg (376.79 KiB) 9422-mal betrachtet


E-Dichte1 Lsp 12mm.jpg
E-Dichte1 Lsp 12mm.jpg (385.24 KiB) 9422-mal betrachtet


Magneten in diese Simu: Streicholzmagneten 35 x 7,8 x 5mm

B bei Lsp 8mm = 0,349 T
B bei Lsp 12 mm = 0,224 T

Grüße

Ekofun
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Querdenker » Do 21. Nov 2013, 13:40

@ Ekofun

Ist doch ok...dem widerspreche ich auch nicht ! ;)
Und es mag für einige erstaunlich sein, dass die "Energie" ( Joule ) mit 50% Zunahme des Luftspalts nur so wenig abnimmt! Hat man vielleicht "mehr" erwartet. ;)
Richtig!
Das ist EIN Faktor in der Formel zur Berechnung eines Genis..richtig?!? Wenn man jetz schauen würde wie sich der "Unterschied" insgesamt "auswirken würde .....
50 % mehr Luftspalt .....nur sehr weniger Magnetischer Energieverlust.....und im Endergebnis auch einen "kaum nennbaren Unterschied" (sehr Minimal!) ausmacht...
Dann könnte man jedem sagen .... macht euch nicht die Mühe die Spulen so Flach zu machen ...mit wenig Abstand zu der nächsten Spule Nemmt die gleiche Menge an Kupfer ( Drahtlänge !) und macht sie höher ( mit mehr Luftspalt!) und einen kleinen Abstand zur nächsten Spule..... ( kann man besser ausrichten... muß nicht sooo gut und genau wickeln. Kann den Durchmesser eventuell kleiner machen..usw) ....
Und DAS ,mit dem (fast) gleichen Ergebnis !! ;) ( so würde ich dass formulieren!)

Nur andererseits spricht auch diese "Neue Erkenntnis" in Keiner Weise GEGEN einen möglichst kleinen Luftspalt ( außer ein bissel aufwendiger, genauer arbeiten...usw )
Aber warum sollte ich den ungedingt auf den "Größeren Luftspalt" gehen, solang ich mit dem kleineren zurechtkomme ?!? ( s.o.!)
Der kleinere liefert keine schlechteren Ergebnisse ....(vielleicht eher leicht bessere!)..

Mein Resultat ist! ( wie schon erwähnt !)...: spricht Nix gegen einen kleineren Luftspalt , wenn man damit zurechtkommt! Dann eher dafür!! ;)

Gruß Detlef
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Ekofun » Do 21. Nov 2013, 14:19

Hallo Querdenker,

was erwartest Du vom "kleinen" Geni,welche Leistung,Spanung,welche Innen Wiederstand und so weiter.Und vie groß ist Luftspalt(Spulenraum).

KannstDu mir das von ungefer sagen?

Grüße

Ekofun
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Bernd » Do 21. Nov 2013, 15:53

Nur andererseits spricht auch diese "Neue Erkenntnis" in Keiner Weise GEGEN einen möglichst kleinen Luftspalt


Doch natürlich!

Bei einem Genrator, bei dem sich das Magnetfeld zwischen zwei Magnetscheiben/Eisenscheiben mit dazwischen liegenden Stator ausbildet,
muss zwischen Stator und Scheiben auf beiden Seiten des Stators ein Luftspalt verbleiben damit Stator und Scheiben sich nicht berühren.
Sagen wir mal man benötigt ca. 1mm Abstand beidsetigt des Stators. Diesen Abstand braucht man immer, egal ob der Gesamtluftspalt 4mm oder 10mm oder 15 oder 20mm groß ist.
Der Punkt ist das diese 2x 1mm = 2mm nutzlosen Raum darstellen und diese 2mm im Verhältnis einem z.B. 4mm Gesamtluftspalt 50% darstellen
und bei einem Gesamtluftspalt von z.B. 20mm nur noch 10%.

Das heisst je kleiner ich den Gesamtluftspalt auslege, desto mehr wird prozentual davon für den nötigen Abstand zwischen Magneten und Stator nutzlos verloren gehen. Das heisst wiederum das kleine Luftspalte einen Leistungsnachteil erzeugen,
umso ausgeprägter je kleiner sie ausfallen.

Das alles gilt für einen Genrator bei dem sich der magnetische Fluss einigermassen homogen im Luftspalt verteilt.

Bei einseitig magnetbestückten Generatoren, wie z.B. meinem Multiplexgenerator sieht es wieder anders aus.
Dort reicht das Magnetfeld prinzipbedingt nicht weit über die Magneten hinaus und kleine Spulenhöhen werden zwangsweise nötig.
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Bernd » Do 21. Nov 2013, 17:11

Hallo Ekfoun,
in deiner Simulation sind zwei Fehler drinnen.
Zu einen hast du die Symetriebedingungen am linken und rechten Bildrand nicht eingehalten. (Die Magneten dort sind nur ca. 1/4 so groß wie komplett sichtbare Magneten.
Aber noch wichtiger: in der Simulation mit dem grösseren Luftspalt hast du dem oberen"Eisen" auf dem der Magnet sitzt vermutlich nicht die Eigenschaft "Eisen" zugewiesen sondern Luft.
Das schliesse ich aus dem Feldlinienverlauf dort.
Wenn du das letztere korrigierst wird sich der Joulewert vermutlich verbessern.

Grüsse

Bernd
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Querdenker » Do 21. Nov 2013, 17:15

Hallo Bernd
Ich erlaube mir mal eine einfache Gegenrechnung! ;)
Statt 20 mm Luftspalt ( mit je 1 mm "Luftspalt" zwischen spule und Pol / Rückschlußplatte oder anderer Pol !) habe ich 18 mm hohe Spulen...(hoch gewickelt..und Zwischenraum (ca2mm) zu der nächsten...und eventuell die "heiligen Spulenlöcher") ..
Jetzt gebe ich mir einbissel mehr Mühe und noch ein paar Konnstruktive Tricks ( zum Beispiel überlappen und Alle Schenkel dicht an dicht...Kein "Spulenloch" oder unnötige Luft...etc) dann könnte ich die gleiche Menge Kupfer genauso effektiv in das Magnetfeld packen...und die Spulen wären bedeutend dünner, dafür aber ein bissel breiter
(gleiche Menge an Windungen!) Jetzt bringe ich die Magneten "dichter " zusammen ------> das Magnetfeld wird aufgrund des kleineren Luftspalts ein bissel "breiter" und die
Konzentration der Feldstärke nimmt im Luftspalt zu !! ( auch nur ein bissel!) Siehe FEMM! ;)
...und da laut der "neusten Erkenntnis " auch das Joule pro gleicher Fläche "gleich" ( es steigt auch, aber nur Seehhrr wenig,...!) ...aber geschenkt! ;)

Somit habe ich , selbst wenn ich ungünstiger Weise die Neusten Erkenntnisse nicht berücksichtige...sondern im Gegenteil Joule wertmäßig als gleich annehme ,allein durch das "breitere und stärkere Magnetfeld (siehe FEMM ) einen hoheren Wirkungsgrad!! ;)

Mal so schnell aus der Hüfte geschossen...... Ich würde mich ja gerne auch mal mit den Formeln befassen/ müssen.....
Aber solang ich immer mehr den Eindruck gewinne, dass es erst mal wesentlich wichtiger ist fundiertes Grundwissen zu haben, was ich da überhaupt rechne....und ich nciht abschätzen kann ob das Ergebnis richtig sein kann .... sehe ich da kein Sinn drin (für MICH!) ;)

Formeln sind nur so gut , wie der der sie auch anzuwenden weiß....ansonsten ist das Ergenis eine "Glaubensfrage"... kannste glauben ,oder auch nicht! ;)

( Meiner Meinung nach ist Euch da ein "Fehler" unterlaufen( mein Verdacht!) aber ich halte mich zurück, weil ich keine Ahnung von der Formel habe..!!! Is manchmal besser einfach die Klappe zu halten, wenn man so wie ich keine Ahnung hat!.. ;) )

Zurück zu Deiner Rechnung: Du hast in Deiner Rechnung den Luftspalt "doppelt genommen , und somit haben sich Deiner Rechnung nach auch die 2 mm verdoppelt also 4 mm
...und nun kommt der Fehler ( oder sagen wir mal hast Du nicht in deine Rechnung mit reingepackt !) Ich unterstelle einfach mal , Du bist von einem klassischen Dualgeni ausgegangen und meinem "Kleinen Bruder?
SCHÖN! Aber voll den Bock geschossen!
Ausgehend von 16 Magneten, hat Dein Geni 8 Pole!! Meiner 16 Pole.... schon mal doppelt so viel!.....!
Betrachten wir uns nun mal die Spulen/Schenkel....
Du hast pro Schenkel 2 mal 1 mm Luftspalt.......Ich angeblich doppelt so viel...2 mm über der Scheibe 2 mm unter der Scheibe...JO!
ABER bezogen auf einen Schenkel habe ich nur EIN MAL 2 mm Luftspalt !!! Musst Du nur "aufklappen! ;)
Stimmt also nicht!

Auf das Andere will ich jetzt mal nicht eingehen .. (Multiplex vs.Vergleich "kleiner Bruder" ..homogenes Magnetfeld....und und und .. . )
Wir werden ja sehen! :) :)

Gruß Detlef
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Bernd » Do 21. Nov 2013, 17:46

laut der "neusten Erkenntnis " auch das Joule pro gleicher Fläche "gleich" ( es steigt auch, aber nur Seehhrr wenig,...!)

Stimmt auch wieder nicht, siehe was ich Ekfoun schrieb und schau auf die korrekten Simulationen der letzten Tage.
Berücksichtige das was ich in meinem letzten Posting schrieb und überleg dann mal wieviel nutzbar bleibt.

Somit habe ich , selbst wenn ich ungünstiger Weise die Neusten Erkenntnisse nicht berücksichtige...sondern im Gegenteil Joule wertmäßig
als gleich annehme ,allein durch das "breitere und stärkere Magnetfeld (siehe FEMM ) einen hoheren Wirkungsgrad!!

Wenn du keine einfachen Spulen mit Spulenlöchern einsetzt, sondern überlappende Spulen die eine höhere Packungsdichte ermöglichen so kann das
(muss aber nicht) zum Vorteil gereichen. Das hat aber nichts mit dem Kernthema um das es gerade ging (kleiner oder großer Luftspalt förderlicher) zu tun.
Überlappende Spulen kann man auch bei jedem anderen Generator einsetzen. Das ist eine ganz normale Sache.

Auf das Andere will ich jetzt mal nicht eingehen .. (Multiplex vs.Vergleich "kleiner Bruder"

Ich weiss nicht mal was du als "kleiner Bruder" bezeichnest, noch habe ich das erwähnt oder gemeint.
Bitte nicht immer soviel zusammen dichten und lieber mal sachlich bleiben !!


P.S.
Eine Frage hätte ich an dich noch Detlef.
Ich glaube ich und die anderen haben deinen Generatoraufbau so verstanden das in der Mitte eine Magnetscheibe rotiert.
Links und rechts neben der Magnetscheibe sitzt dann eine Statorscheibe.
Außen neben den Statorscheiben sitzen dann Eisenscheiben für den magnetischen Rückschluss.
Gehe ich richtig in der Annahme das die Eisenscheiben bei Dir nicht zusammen mit der Magnescheibe mitrotieren ?
Ich schliesse das daraus das du geschrieben hast ich hätte zwei Luftspalte zuviel bezählt.
Gibt es keinen Luftspalt zwischen Eisenscheibe und Statorscheibe ?


Grüsse

Bernd
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Querdenker » Do 21. Nov 2013, 17:58

"kleiner Bruder" ist meine Bezeichnung für meinen Scheibengeni(hatte ich schon oft erwähnt..!)
Alles Weitere, wenn kupferspulenkörper gewickelt ist!
Dann kann ich Dir die Menge sagen.

(Ansonsten halte ich lieber die Klappe.....und mache mich schlau!) ;)
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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Ekofun » Do 21. Nov 2013, 18:04

Hallo Bernd,

Eckmagneten habe korigiert,und andere Fehler war nicht wegen Material zuordnung sonder solche:Habe in eine Bild zvei Bilder.Bei symetrie werden nur seitliche Ecklienien markiert,weil da zvei Bilder drin sind müssen ale Linien(Rahmenlinien ) vom jede Bild markiert werden,also alle seitliche linien vom jeden Bild.Wusste auch nicht,durch probieren hab das herausgfunden.

Werte haben sich verbessert wie folgt:

B bei 8 mm Lsp = 0,428T ; E-Dichte = 0,194 Joul
B bei 12mm Lsp = 0,28 T ; E-Dichte = 0,178 Joul

Hier die neue Simu:

E-Dichte2 Lsp 12mm.jpg
E-Dichte2 Lsp 12mm.jpg (297.58 KiB) 9395-mal betrachtet


Grüße

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Re: Generatorbau 1.1(1. Versuch)

Beitragvon Querdenker » Do 21. Nov 2013, 18:08

"DANKE"
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