Noch ein (zumindest für mich ) interessanter Versuch.
Ich wollte heraus finden wie stark der verbliebene Einfluss durch Wirbelströme oder was auch immer die Scheibe
noch bremst, tatsächlich noch ist.
Dazu kam mir die Idee die Zeit zu messen die die Magnetrotortscheibe nach einem Beschleunigen beim freien Auslaufen
bis zum Stand benötigt. Ich wollte das einmal mit und einmal ohne montierten Stator durchführen.
Das ganze natürlich ohne Last.
Als erstes beschleunigte ich den Rotor mit meinem Akkuschrauber mit montierten Stator auf Höchstdrehzahl
des Akkuschraubers.
Mit Stator:Leerlaufdrehzahl 989 U/min
11,5 Sekunden bis zum Stillstand der Scheibe.
Dann habe ich den Stator nach hinten verschoben und zwar soweit das die Magnete keinen nennenswerten Einfluss
mehr auf den Stator ausüben können. Hier ein Foto davon :

Dann drehte ich die Scheibe wieder an und sofort bemerkte ich das die Kräfte die der Akkuschrauber dafür aufwenden
musste geringer waren. Das fühlbare Drehmoment am Griff des Akkuschraubers, das ich durch die vielen Versuche
mittlerweile gut einschätzen kann, viel merklich kleiner aus.
Fast schon erschrocken war ich über die sich einstellende Leerlaufdrehzahl.
Waren es zuvor mit montierten Stator nur 989 U/min so waren es jetzt 1120 U/min !!
Die Werte ohne Stator:Leerlaufdrehzahl 1120 U/min
27 (!) Sekunden bis zum Stillstand der Scheibe.
Die Scheibe braucht mehr als 3 x so lange bis zum Stillstand wenn der Stator entfernt wird !!
Da wird also immer noch mehr Leistung vernichtet als es die Erwärmung der Spulen glauben macht.
Ich befürchte das das aber mehr oder minder "normal" ist und bei jedem vergleichbaren Generator ebenso auftreten würde.
Bestimmt ist auch die hohe erzeugte Frequenz ein Faktor der die Bildung von Wirbelverlusten begünstigt.
Auf jeden Fall wird der nächste aus dünneren Draht gewickelt.

Grüsse
Bernd