@ Magneto
Das Hölzchen ist der Platzhalter für die zweite Phase. Was auffällt ist das die zweite Phase nur auf einer
Seite, nämlich da wo sie durch die Mitte der ersten Phase geht, einen relativ grossen Bogen machen muss.
Ist die zweite Phase dort erst mal "abgebogen" kann sie schon direkten Kurs auf den Bereich nehmen wo sich
zur Zeit noch das Holzstückchen befindet. Der Bogen wird dadurch etwas asymetrisch, was Länge spart.
Das Bild täuscht auch ein wenig und wurde geknipst bevor ich den Spulenkopf weiter an den Holzring heran
gedrückt hatte. Auf dem Bild sieht es fast so aus als ob die Windungen bis an das Ende des Holzstückchens
reichen. Das ist nach der erfolgten weiteren Verpressung nicht der Fall. Die Windungen reichen nur
ca. bis gut zur Hälfte des überagenden Stücks des Holzes oder etwas mehr.
Ich werde beide Spulenstränge, für erste und zweite Phase, gleich lang wickeln. Zur Not muss dann der Bogen
der ersten Phase etwas grösser ausfallen aber ich denke das wird gar nicht nötig sein.
Durch die geringere Spulendicke erfolgt eine höhere Spannungsinduktion je Leiterlänge.
Man erhält zwar auch eine geringere Gesamtspannung, da die Gesamtleiterlänge bei gleicher Drahtdicke sinkt, aber das
Verhältnis aus Spannung und Innenwiderstand verbessert sich. Natürlich darf man die Spule nicht zu flach machen,
dann verschenkt man nutzbrigenden magnetischen Fluss.
Was du mit dem "eventuellen magnetischen Rückschluss" meinst habe ich nicht verstanden.
Ich setze keinen eisernen magnetischen Rückschluss ein.
@ Ekofun
Die spezielle Eigenart das in den Spulendrähten die näher am Magneten liegen eine höhere Spannung induziert wird beschränkt
sich auf die Bauart des eisenlosen Generators bei dem nur auf einer Seite der Spulen Magnete zur Anwendung kommen.
Bei eisenlosen Generatorbauarten bei denen sich auf beiden Seiten der Spulen Magnete befinden, wie z.B. beim klassischen
Dual Scheibengenerator, bildet sich im gesamten Spulenraum ein einigermassen homogenes Magnetfeld aus. Hier tritt der
angesprochene Effekt weit weniger stark oder überhaupt nicht auf und kann meiner Meinung nach v ernachlässigt werden.
Bei eisernen Generatoren erzeugt jede Windung die gleiche induktion, egal ob sie nahe dem Kern oder ganz aussen liegt.
Hier tritt der Effekt also praktisch überhaupt nicht auf.
Eine einfache Lösung wäre keine Drähte parallel zu führen sondern mit einem dickeren einzelnen Draht zu wickeln.
Tatsächlich steht mir diese Option mit einem Draht 1,1mm offen. Davon habe ich eine 20 kg Rolle.

Grüsse
Bernd