Hallo Bernd,
erstmal herzlichen Dank für die nette Begrüßung und auch für die schnelle Beantwortung meiner e-mail.
Deine Spule sieht sehr gut aus und erinnert mich an die Spulen die ich für meinen Ringgenerator wickelte,
allerdings sieht deine viel schöner aus.
Dein Projekt "eisenlosen Generator selber bauen ! Ideen sind gefragt !" hat mich ja überhaupt erstmal mit den Virus einen Generator selber zu bauen infiziert.
Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich dein Gestell nachgebaut, ich hoffe Du bist mir nicht böse, aber ich habe bisher nichts besseres gefunden das man preiswert selber bauen kann.
So genug der Lobhudelei

Mit was für einer Substanz hast du die Drähte fixiert ?

- Spule3.1.jpg (71.33 KiB) 7560-mal betrachtet
Ich hab mir eine kleine Wickelform gebaut die etwas höher war als die Magnethöhe.
An den inneren Ecken habe ich, das wird dir gefallen weil preiswert, Schachlikspiesse genommen und an den äusseren Enden Reste von abgebrannten Sylvester-Raketen vom letzten Jahreswechsel.
Das alles 2 mal mit (nicht lachen !!

) Bohnerwachs versiegelt.
Beim trennen später hatte ich überhaupt keine Probleme. Nur mit den Schweizer-Messer paar mal drunter und los wars.
Plan sehe ich nicht so als das zentrale Problem an, denn ich werde die Spule plan drücken und dann verharzen,
so wie ich es auch schon mit der Magnetscheibe machte.
Im Augenblick tüftele ich noch an einer Lösung den Spulenstrang überhaupt erstmal ringförmig so zu formen
wie es die Magnete vorgeben. Andreas hatte ja schon eine Idee mit vielen kleinen Nägeln genannt.
Am einfachsten wäre wohl jede Spule einzeln zu wickeln und nach dem verkleben zu verlöten.
Wobei Du natürlich die blaue Phase an der äusseren wiederkehr nach unten und die rote Phase an der inneren wiederkehr nach oben biegen musst. Aber das weisst Du ja eh.
Der Vorteil dabei ist, das man jede Spule gegen die Magnete genau ausrichten kann.
Bei einer Vierteilung des kreises wird das wohl nicht ohne Schablone gehen, glaub ich mal, Das wär dann ein geviertelter Hohlzylinder dessen Wandstärke die Magnetlänge +x ist. Wenn dann so ein Segment noch auf eine Trägerplatte geschraubt wird kann man durch Unterlegscheiben sogar noch eine Feinjustierung herstellen.
Grüsse
Holger