Hallo Stav, hier jetzt zwei Skizzen in denen jeweils die einfache Verdopplerschaltung
zum Einsatz kommt.
Beim linken Schaltbild erreicht man den positivsten Effekt dieser Schaltungsart. Nachteil ist
dabei, das man den Akku aus 4 einzelnen Blöcken erstellen muss.
Dadurch sind eher andere Spannungen als 12V möglich, denn eine Bleiakkuszelle hat 2V und
die eines NIMH Akkus hat ca. 1,2V. Einzelne Bleiakkuzellen sind sehr selten, daher liegt es
nahe hierfür NIMH (Nickelmetallhydrid) Akkus zu verwenden. So lassen sich einfach
Gesamtspannungen von z.B. 9,6V oder auch 14,4V erreichen.
Riesiger Vorteil der linken Schaltung ist, das die Akkus sehr früh, also bei sehr wenig
Drehzahl geladen werden. (ca. 50% eher als mit einfachen Brückengleichrichtern) Zusätzlich
sind 4 Dioden weniger im Stromlauf, und damit weniger Verluste, als bei Verwendung von
zwei Brückengleichrichtern.
Mit der linken Schaltung lässt sich bei gleicher Drehzahl gegenüber der Nutzung von Brückengleichrichtern
statt eines z.B. 12V Akkus sogar ein 24V Akku laden.
Das rechte Schaltbild bitte ich nochmal durch andere User zu überprüfen, es ist eine Idee von mir
und ich bin mir nicht ganz sicher ob das so ok ist.
Sie zeigt eine Beschaltung die ähnliche Ergebnisse liefert wie deine bisherige Schaltung mit zwei
Brückengleichrichtern, allerdings ebenfalls mir dem Vorteil das nur die Hälfte der Diodenverluste
auftreten. Da hier gegenüber der linken Schaltung der Akku aus nur zwei Blöcken erstellt wird,
kann man auch einfach auf 12V kommen wenn man 2 x 6V Akkus verwendet.
Grüsse
Bernd
