Klauenpolgenerator

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ilias » Mo 3. Okt 2011, 22:52

ist es den schwer die magnete gegen die streichholzmagnete auszutausen bei dem nabenmotor?
wem denn so wäre dann habt ihr quasi die lösung in der hand :)
gruß
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Mo 3. Okt 2011, 23:08

Spannungen und Windungszahlen verhalten sich proportional zueinander, die Induktivität steigt aber quadratisch zu den Windungszahlen.
Das ist aber nichts neues....

Stimmt und das ist ja sogar eine von mir selbst neulich erwähnte Idee zur relativ einfachen Senkung der Induktivität.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Mo 3. Okt 2011, 23:11

@ Ilias
nein es ist glaube ich nicht sehr schwer die Magnete zu tauschen.
Schwer könnte es aber werden genau den gleichen Luftspalt wie zuvor hin zu bekommen damit man unter
möglichst identischen Bedingungen testen kann. Mit den Streicholzmagneten wäre der Luftspalt wohl
etwas grösser da sie etwas flacher sind, aber testen kann man ja so trotzdem erstmal.
Vielleicht reicht es so schon für ein positives Ergebnis.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » Mo 3. Okt 2011, 23:19

Hallo Peter,

Ich glaube das ist ein Fall für Andreas.


ganz sicher. Aber nicht so, dass ich dieses Zeug erneut messen würde. Wir würden sicher irgendwann bei Abweichungen landen, die aber weit weg von Deinen Angaben liegen würden. Und dann hätten wir weit mehr die Diode, den Kondensator und das Kernmaterial vermessen als den Fakt an sich. Nebenbei und hauptsächlich zeigt das letzte Oscar-Bild eindeutig die Spitzenspannungen an. Alle weiteren Zutaten werden daran nichts verbessern können.

Falls Du weiterhin fleißig rechen möchtest: Letztens hatte der Trafo 2x2,2 mH auf einem Ringkern. Das war eine handelsübliche stromkompensierte Netzdrossel für einige Ampere, wie man sie in jedem ordentlichen Schaltnetzteil als Schmutzbremse am Netzeingang vorfindet. Bei 1 kHz verbeult sie übrigens den Sinus noch sichtbar, deutlich mehr als bei höheren Frequenzen.

MfG. Andreas
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ilias » Mo 3. Okt 2011, 23:20

sowie das auf dem bild von manfred auf seite 1 aussieht scheint es ja nicht viel unterschied zu sein. wenn die magnete ein metalischen kontakt haben kann man ein dünnen blechstreifen als ring angeordnet dahinter kleben um einen ausgleich zu schaffen. wenn kein metalischer kontakt sein darf kann man vielleicht andere werkstoffe verwenden als abstandsring um die magnete nähe zu bringen. z.b Alublech ganz dünn.
aufjedenfall ist es etwas was eigentlich recht fix dann ausprobiert werden kann, dann hat eure fachdiskusion zum glück fast ein ende. hab schon kopfschmerzen von den ganzen formeln hier :mrgreen:
bin auch eher jemand wie manfred, andreas dem bilder durch den kopf gehen und einfach drauf losbastellt..
gruß
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Mo 3. Okt 2011, 23:33

Hallo Andreas,

sind Sie auch der Meinung das "L" Grund für Spere ist oder sind nach ganzen Mäessarbeiten zu andere Ansicht gekommen?.Wo ich Krallen so richtig gesehen habe ,glaube das das Grund für Spere ist.Mag sein das ich im unrecht bin aber in Motorbücher steht algemein Eisenmangel führt zu leistungsminderung und Verlusten.Wo Mehr Eisenquerschnitt ist sind auch Leistungswerte besser und Verluste kleiner.

Grüße

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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Di 4. Okt 2011, 07:51

.Wo ich Krallen so richtig gesehen habe ,glaube das das Grund für Spere ist.

Hallo Ekofun,
Wenn deiner Meinung nach die Klauen des Shimano zu klein geraten sind für mehr als 0,5 A, dann schau Dir mal die
Klauen des SRAM Dynamos an.

Bild


Bei dem SRAM Dynamo sind die Klauen noch viel kleiner und er liefert den gleichen Strom wie der Shimano.
Gerade die Spitze der Klauen, die Dir beim Shimano mit nur 1mm Stärke und 3mm Dicke sehr klein erschien,
ist beim SRAM sogar nur halb so gross. Ihr Maß beträgt 1,5mm Breite und 1mm Dicke !
Das Ende der Klaue, das beim Shimano ca. 4 x 4mm und damit 16mm² gross ist, ist hier beim SRAM nur
ca. 2m dick und 5mm breit also nur ca. 10mm² Querschnitt.
Anders formuliert ist das Klauenende beim Shimano 60% dicker als beim SRAM und die Klauenspitze sogar 100% dicker.

Grüsse

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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Di 4. Okt 2011, 08:29

Wer gerne viel liest, dem gefällt vielleicht dieses Dokument zum Thema Nabendynamos.

http://mp.loris.tv/Beleuchtung.pdf


Grüsse

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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon sombrero » Di 4. Okt 2011, 08:50

Hallo Andreas,
Zu große Meßfehler bei Messung mit 5kHz, 20kHz, 80kHz, schreibst Du. Um den Einfluß von Xli auf die Ausgangsleistung festzustellen, geht es folglich nicht so. Man mißt alles Andere aber nicht das was man messen will. Wer mißt, mißt Mist. Ich bin in diesem Fall nicht der Meinung.
Durch Kernmaterial, Gleichrichtung, gibt es sicher Einflüsse. Aber da wir aber keine absoluten Zahlen benötigen, sonden nur die Tendenz der Ausgangsspannung,
würde diese Meßschaltung vollkommen genügen. Kondensator macht gar keinen Meßfehler. Er macht den Spitzenwert und wenn der da ist spielt Diode auch kaum eine Rolle. Immer konstant minus 0.5 V.
Aber Diode u. Kondensator kann man auch weglassen und direkt mit dem 2. Kanal des Oszi messen. Dann bekommt ein gutes Ergebnis heraus.
Denn die Unterschiede sind so groß, daß man sie genau auf dem Bildschirm sehen müßte, wenn Xli Einfluß hat. Nämlich ca. 9.5V, 6.22V, 1.95V. Das sieht man doch.
Vielleicht gibt es bessere Möglichkeiten den Einfluß von Induktivem Widerstand auf die Leistung finden. Ich sehe im Moment keine Andere mehr.

mfG Peter Sombrero
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Di 4. Okt 2011, 10:39

Hallo Bernd,

habe auch geschrieben das ich mmöglich im Unrecht bin,aber durch ganze Mässungen von Andreas,Dir und mir haben Keine Erkenntisse gefunden die zeigen das Spule mit ihren L Grund für Spere ist.Wenn das so ist dann bleibt nur Eisen übrig,und wenn ich sehe diese kleine Eisengen den ich hier im Forum gezeigt habe,dann ist Unterschied sehr Groß.Er hat aber nur 6Watt leistung,steht am Schild.Ich werde den Ausmessen,bin gespant
welche Querschnitt er hat.
Bekomme max. um 30Watt aber kurzzeitig,sonst brennt er durch 20 Watt gibt er immer.Drehzahlen sind für unsere Problem nicht wichtig.
Wenn ich so will,hat er auch Spere, nach 2,1 oder 2,2A im Kurzschluß, kommt nichts mehr,man kann drehen wie man will,keine Steigerung.
Für mich hat das bedeutet das diese Geni mit diesen Abmessungen nicht mehr geben kann,weill ist Sätigung zustand erreicht.
Und ob Sie glauben oder nicht gilt für alle Genis(Eisen),nach eine gewisse Leistung ist schluß mit Erhöhungen vom U oder I,kommt nichts mehr.
Unterschied ist der das eine früher und andere spöter in diese Zustand kommt.

Also,wir suchen Ursache für diese Spere,und,kann auch falsch sein,schreibe so wass dafür sein könnte.ob das so ist wird sich herasstellen.Denke das durch viele Meinungen auch der richtige kommen kann.

Grüße

Ekofun
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