Klauenpolgenerator

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Sa 24. Sep 2011, 19:04

Jeder kann sich irren und ich bin selber jemand der nach so etwas sucht, wenn anerkannte Lehrmeinungen nicht zutreffen,
dann wird es immer spannend.
Sich einmal irren oder aber jahrzehntelang Dinge (mit angeblich falschen Formeln) berechnen und bauen ist aber etwas anderes.
Wenn das zutreffen würde das die Induktivität bedeutungslos ist dann müsste doch jede Berechnung eines Dynamos in den ganzen
Jahren in die Hose gegangen sein.
Ich kann mir nicht vorstellen das die Leute unwissender sind als wir.
Irgendwo ist vermutlich noch ein Denkfehler.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Sa 24. Sep 2011, 20:45

O.K. , wenn es nicht L ist (Xl), R von Spule ist klein also er auch nicht, was bleibt noch übrig? Magnetische Weg, Wiederstand vom Material durch die Magnetische Fluß geht, Luftspalt zwischen Magneten und Krallen, und Magnetsrärke, Ferritmagneten haben Remanenz vom 0,3 bis Max 0,4 T.
Davon werden dann ale diese Wiederstände abgezogen und bleibt vileicht eine Remanenz unter 0,1 T.

Wie ich schon sagte bin kein Ing. was ich weiss kommt vom Bücher und nach diese Erfahrung soll das auch nicht mer stimmen,na ja dan bin kwasi hilfloss.Aber vermute das da oben genannte Sachen auch eine Grund haben könnten.

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Sa 24. Sep 2011, 21:39

Die Stärke der Magnete und die Grösse des Luftspaltes sowie die Leitfähigkeit des Spulenkernmaterials sind zwar für die
Höhe der induzierten Spannung relevant, aber völlig egal wenn es um die Entstehung eines Knicks in der Leistungskurve geht.
Hier können nur Parameter wirksam sein die ein plötzliches Einknicken der Spannung und/oder des Stromes hervorrufen können.

Falls es nicht die Induktivität sein sollte (was ich immer noch nicht für abschliessend erwiesen ansehe) dann bleibt
nur eine Übersättigung des Spulenkernmaterials als bremsender Hemmschuh für einen weiteren Leistungsanstieg.
Den Knick in der Stromkurve könnte man sich so erklären, aber es erklärt nicht den gleichzeitigen Knick in der Spannungskurve.
Der kann eigentlich nur durch die Induktivität der Generatorspule entstehen.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » Sa 24. Sep 2011, 21:47

Hallo Bernd,

um das mal gerade zu rücken: die unbelastete Spannung des Nabendynamos läuft linear mit der Drehzahl hoch. Dort gibt es keine Begrenzung, jedenfalls nicht bis einige Dutzend Volt. Einzig der Strom wird begrenzt, womit sich bei einer Last auch die Spannung in Grenzen hält.

MfG. Andreas
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Sa 24. Sep 2011, 21:56

um das mal gerade zu rücken: die unbelastete Spannung des Nabendynamos läuft linear mit der Drehzahl hoch. Dort gibt es keine Begrenzung

Habe ich auch nie behauptet, unbelastet gibt es natürlich keinen Knick, das ist natürlich immer so.
Die Spannung bricht nur, mit einem deutlichen Knick und nicht linear, unter Last ein.
Die Spannung bricht zusammen mit dem Strom ein.
Eigentlich sollte ja nur der Strom aufhören weiter zu steigen wenn der Kern in die Sättigung geht.
Nach meinem Wissen kann dann kein weiterer Stromanstieg erfolgen.
Oder sollte bei der Sättigung des Kerns Strom- UND Spannungseinbruch gleichzeitig erfolgen ?
Eigentlich müsste das ja wohl so sein den die Höhe des Stromes ist ja von der Spannung abhängig.

Andreas, du hast gesagt das der Kern der Nabendynamos viel zu gross wäre um in die Sättigung zu kommen.
Mir kommt das eigentlich auch so vor, immerhin ist in jedem Kern alleine schon eine 10mm dicke Stahlachse
und zusätzlich noch das Material der Klauenbleche oder ein recht grosser Ferritkern wie z.B. beim SRAM.

Was löst nun den Leistungsknick aus ?

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Sa 24. Sep 2011, 22:31

Hallo,

Laut Buch jede Art vom Kernmaterial hat sogenante Permabilitätszahl Micro-r und er ist nicht für Eisensorten gleich.Auserdem gibt es in jeden Kern auch in diesen vom Kralengeni Anfangs micro-micro-a und max-micro micro-max.

Soll micro-max durch Strom erreicht werden geht er zurück(wird kleiner) und damit Magnetfeld auch.Soweit so gut.

Gedanke: Sobald Geni belastet wird durch Spule fließt Strom,dise Strom wirkt auf Kern und Kern ist so Materialmässig zusammen gebastelt das diese Strom führt Kern zu Sätigung,damit kommt es zu Knick.Das andere Knickhelfte kommt dur BL(XL).

Also besser kann nicht erklähren.

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon sombrero » So 25. Sep 2011, 15:30

Hallo,
Ich habe noch eine Idee wie wir das Problem mit der Induktivität einer erzeugenden Wicklung Li, sowie die daraus vielleicht folgende Leistungsbegrenzung herausmessen könnten.
Andreas hat schon viel gemessen.
Aber vielleicht kannst Du nach der Messung der Phasenverschiebung bei 50Hz -- 300Hz mit Funktionsgenerator, und dann mit Netz 50 Hz nocheinmal den Funktionsgenerator auspacken.
Es sind zwei Messungen, zuerst mit 5 kHz, dann mit 20 kHz. An einem Trafo mit Ferrit--Schalenkern oder E-Kern. Der soll 3 Wicklungen haben primär u. sekundär 1 : 1. Und
eine kleine Hilfswicklung dazu mit aufwickeln. Falls man noch Phase messen will. Luftspalt oder keiner ist glaube ich egal. Alles sinus Spannung.
Die Ferritverluste sind bei 5 kHz oder 20 kHz etwa gleich u. verfälschen das Ergebnis nicht. Skineffekt gibt es auch noch lange nicht.
Dann sekundär eine ohmsche Last von 2 kOhm dranhängen.

1) 5 kHz und Eingangsspannung primär konstant halten.
2) Ausgangsspannung sekundär mit Multimeter bei 2 kOhm Last messen. Falls Multimeter bei 5 kHz oder nachher bei 20 kHz die Spannung nicht genau messen kann,
(Spitzenwert mit Diode u. Kondensator) wäre ein Ausweg. Oder gleich mit Oszi.
Dann das Ganze bei 20 kHz. Und beide Ausgangsspannungen vergleichen.

Ganz egal wieviel Induktivität Li tatsächlich hat, so wird ihr induktiver Widerstand Xli auf alle Fälle bei 20 kHz vier mal so groß wie bei 5 kHz sein. Das müßte an der Ausgangspannung zu sehen sein.
Zumal der ohmsche Widerstand der Primär- u. Sekundärwicklung ziemlich klein sein dürfte.
Die Ausgangsspannung würde deutlich kleiner bei 20 kHz sein, wenn Xli etwas bewirkt.
Ich sage, die Ausgangsspannung wird bei 5 kHz u. 20 kHz gleich sein.
Man könnte auch noch die Phasenverschiebung (mit Hilfswicklung) bei 5 kHz u. 20 kHz messen.

mfG Peter Sombrero
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » So 25. Sep 2011, 21:23

Hallo Peter,

heute nur zwei Bilder:

5kHz1.jpg
5kHz1.jpg (7.87 KiB) 5080-mal betrachtet


20kHz1.jpg
20kHz1.jpg (7.55 KiB) 5080-mal betrachtet

Oben vor der Spule, unten hinter der Spule gemessen.

MfG. Andreas
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » So 25. Sep 2011, 21:46

Hallo Andreas,

erste Bild zeigt eine Sinuskurve,schetze höhere Frequenz und erste ist gleich der untere, meiner Meinung nach.
Zweite Bild hat kleinere Freqenz(Bretere Sinuslinie) und wider beide gleich,mindest sehe ich so.Sehe auch keine Verschiebung,oder?
Mit Oskar habe keine Erfahrung.

Grüße

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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » So 25. Sep 2011, 21:56

Hallo Ekofun,

bei diesem "modernen" Oszillograf (der ist über 20 Jahre alt) werden die Einstellwerte für Spannung pro Teiler und Zeit pro Teiler am unteren Bildrand eingeblendet. Beide Kanäle sind auf 1 V / Teiler eingestellt; das obere Bild hat 0,1 ms / Teiler, das untere 20 µs / Teiler als Zeitbasis. Ein Teiler entspricht dem Abstand zweier durchgehender dunkler Striche auf der Bildmaske.

MfG. Andreas
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