Klauenpolgenerator

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Wolle » Di 23. Aug 2011, 21:01

Hallo,

@ Ekofun: Genau, so weit war der Stand der Dinge.

Wenn man die Klauen für einen größeren Geni herstellen möchte, stell sich für mich zwei Fragen:

- Was für eine Größe muss der Trafo haben um die größen Klauen aus einem Blech herstellen zu können
- Wie erfolgt die Bearbeitung des Bleches, per Hand (also Sägen, Flexen, Feilen usw.) oder Lasern lassen, da die Klauen ja ziemlich genau sein sollten,
aufgrund der Rundlaufgenauigkeit...

Grüße Wolle
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Di 23. Aug 2011, 21:23

Hallo Andreas,

das Kupferfarbene Teil in der Mitte soll die einzelne Spule sein. Man könnte den Kern mit den Magneten drehen lassen oder den äusseren Magnetkranz , das wäre eine rein mechanische Ausführungsangelegenheit.
Dreht der äussere Magnetkreis, wie beim Fahrraddynamo, ist die Umpfangsgeschwindigkeit der Magnete höher. Diese Skizze geht von 28 Magneten aus und meine Frage ist könnte so etwas funktionieren.
Die innere Magnetreihe sitz auf einen Graugusskern der den magnetischen Rückfluss bildet, die äussere Magnetreihe auf einem Eisenring oder eisenlos auf einem Kunststoffring.

Grüsse
Manfred

p.s. ich werde versuchen meine Skizzen ausagekräftiger zu gestalten.
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » Di 23. Aug 2011, 21:41

Hallo Manfred,

Deine Anordnung erinnert fatal an einen Scheibengenerator mit zylindrischer Scheibe. Schau Dir mal Bernds Beitrag zum zerlegten Black-Generator an. Das ist in etwa Deine Zeichnung. Damit so etwas funktioniert, läßt man natürlich beide Magnetzylinder synchron rotieren, wobei die Spule still steht. Die Spule muss abweichend vom Nabengenerator quer bewickelt werden und das in vielen Einzelspulen - Du findest dort Deinen Modellgenerator als einphasige Ausführung wieder.

MfG. Andreas
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » Di 23. Aug 2011, 22:00

Hallo Wolle,

- Was für eine Größe muss der Trafo haben um die größen Klauen aus einem Blech herstellen zu können
- Wie erfolgt die Bearbeitung des Bleches, per Hand (also Sägen, Flexen, Feilen usw.) oder Lasern lassen, da die Klauen ja ziemlich genau sein sollten, aufgrund der Rundlaufgenauigkeit...

die Abschätzung der mechanischen Größen ist einfach. Baue einen alten Trafo auseinander und vermiss die Bleche. Überlege, aus welchem Blechteil man mit nur wenigen Schnitten ein unsymmetrisches U schneiden könnte. Daran muß sich ein daraus zu bauender Generator richten. Analog dazu kann man aus den standardisierten Trafoblechen eine Reihe an möglichen Generatorgrößen ableiten. Die Bleche werden ganz einfach per Blechschere eingekürzt. Die Genauigkeit ist nebensächlich, das ist nur ein Stator, welcher sich nicht dreht.

MfG. Andreas
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Mi 24. Aug 2011, 01:43

Hallo Andreas ,

wie groß soll das " U " sein und soll richtige U sein oder andere ausehn??

grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Mi 24. Aug 2011, 09:38

Hallo zusammen,

habe alte Trafo gezeichnet und Maasen angegeben,vieleicht taugt er für unsere Sache,größere habe nicht.Wenn Klauen 5mm dick sind kann man von einen Blech 5 Uuss bekommen mit Lasser,4 bestimmt.

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Mi 24. Aug 2011, 14:48

Hallo,

hier gibt es Rohre Aluminium Seite 9 und Fe Seite 34 http://www.wilmsmetall.de/download/Arti ... e_2011.pdf
und hier gibt es Trafobleche und Kupferlackdraht http://www.sauter-shop.de/assets/s2dmai ... index.html
Wie groß muss dann die Spule werden damit eine brauchbare Windradleistung zustande kommt :?: Könnt Ihr das ausrechnen oder ist hier das Ausprobieren nötig.

Grüsse
Manfred
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Mi 24. Aug 2011, 15:39

Hallo,
andreas hat geschrieben: Die Genauigkeit ist nebensächlich, das ist nur ein Stator, welcher sich nicht dreht.

Der Luftspalt im Fahrradynamo zwischen Magnet und Klaue ist 0,25mm. Bei Verwendung der Streichholzmagnete dürfte er warscheinlich etwas größer ausfallen. Der Aussendurchmesser der Klauen müsste doch schon etwas genauer ausfallen.

Grüsse
Manfred
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » Mi 24. Aug 2011, 17:17

Hallo Manfred,

den fertigen Stator sollte man sicher überdrehen/überschleifen, aber beim Blechzuschnitt ist da noch keine Akribie notwendig. Zumal beim Schnitt eines U aus einem E- oder M-Kernblech normalerweise die Außenseiten des U-Blechs, welche den Stator direkt gegenüber den Magneten bilden, immer noch die Originalkanten der Trafobleche sind. Selbst geschnitten wird nur das Klauenende, der Freischnitt für die Welle (beide unkritisch) und der zentrale Stoßpunkt der Bleche im Spulenloch (dort kann man paketweise pro Klaue glätten). Ich habe dabei immer im Sinn, nur wenige kurze Schnitte auszuführen und einen großen Teil der Bleche mit ihren Kanten original zu belassen.

MfG. Andreas
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Mi 24. Aug 2011, 18:11

Hallo Andreas,

eine angemessene Genauigkeit da mache ich mir keine Sorgen, das bekommen wir schon zurecht gebogen.
Ich würde mich freuen :) wenn einer von euch mal die Grösse der Spule definiert. So wie Aussendurchmesser, Länge und das Loch. Dann könnte ich hergehen um die Spule herum einen Plan-Skizze der Eizelteile und eine Zusammenstellung anfertigen. Damit hätten wir dann eine diskutierbare Ausgangslage.
Es ist sinnvol wenn man dabei gängige Marktgrössen von Rohren und Trafoblechen im Auge hat. Es soll ja nicht eine Kopie des Fahrraddynamos werden.
Ich vermute es gibt eine DIN oder ISO Norm für die Abmessungen, Formen und Qualitäten der Trafobleche, wo finde ich die :?:

Grüsse
Manfred.
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