GFK-Flügelprofile

Re: GFK-Flügelprofile

Beitragvon Menelaos » Fr 24. Jun 2011, 18:42

Hallo Sebastian,

Erstmal ginge nur Alu...nach dem Rest müsst ich nochmal fragen...aber ich find Alu auch ganz gut eigentlich...

Die Form kostet zwischen 3000 und 4000. Der Rest ist quasi fast nur noch Materialpreis...naja...vielleicht 30 oder so oben drauf.
3 Kilometer Profil wäre aber die MIndestabnahme...das ist eben der Knackpunkt....

Gerne kannst du ja aber mal eine CAD Zeichnung fertig machen. Ich leite das dann wieter und hol ein ANgebot ein. AM besten DWG oder DXF

Gruß
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Re: GFK-Flügelprofile

Beitragvon stefan » Sa 25. Jun 2011, 00:57

Genau, das ist ja auch immer das Problem.....bei hohen Abnahmemengen verringert sich der Preis natürlich sehr. Aber sehe ich das jetzt richtig, dass hier Kosten vom Werkzeug in Höhe von 3000-4000€ anfallen und dann natürlich noch die 3000 Meter * 30€ = 90000€? Dafür muss man halt mit einem enorm hohen Betrag in Vorkasse gehen :| Also das "Summerwind-Profil" könnte ich für 70€ zzgl. MwSt. anbieten. Mehr ist leider nicht drin. Und das ist jetzt schon so gut wie der Selbstkostenpreis. Na klar kostete das selbe Profil von Summerwind, wie vorne beschreiben, nur 42€ pro Meter, aber hat je einer das Profil für diesen Preis erhalten oder eine Antwort auf seine Bestellung bekommen?! Ich jedenfalls nicht :( Ich glaube da hat man sich bei Summerwind mit dem Preis verschätzt. Dieses Profil bei kleinen Abnahmemengen für 42€ anbieten zu können ist meiner Meinung nach unmöglich... . Das ist meine Meinung dazu.

Gruß
Stefan
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Re: GFK-Flügelprofile

Beitragvon Menelaos » Sa 25. Jun 2011, 09:26

Ja, das Werkzeug ist recht teuer...aber das braucht man ja auch nur ein einziges Mal...
Die Folgekosten pro Meter Profil werden dann denke ich weit weniger aks 30 Euro betragen...aber genau kann ich das eben erst sagen wenn cih die CADzeichnungen habe und ein ANgebot einholen kann...
...Und klar muss man da ganz schön in Vorkasse gehen...würde ich aber machen! Dafür muss ich mir dann aber sicher sein, auch ordentlich was los zu werden. Deshalb sollten wir gemeinsam überlegen, welches Maß am besten geeignet ist um sowohl noch recht kleine Rotoren als auch größere Brummer damit fertigen zu können...

Ich warte nun erstmal auf die Zeichnungen von Sebastian, dann frage ich mal nach und dann kann ich konkretere sagen...

Gruß
Max
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Re: GFK-Flügelprofile

Beitragvon seb » Di 28. Jun 2011, 09:55

Hallo,

So, haben fertig... :D

So sieht mein Entwurf zur Gestaltung des gepressten DU06_W_200 aus.
Es hat eine Tiefe (Breite) von 200mm und besitzt eine runde Holmaufnahme mit 35mm
Durchmesser. Weiterhin sind 4 Schraubenkanäle mit 5mm Durchmesser "eingebaut".
Diese lassen sich z.B. als Endbogen- Aufnahme mittels Bolzen nutzen oder man kann
auch ein M6-Gewinde hineinschneiden. Ähnlich den bisher angebotenen Profilen beträgt die Wandstärke
2,2mm.
Form_DU 06-W-200.jpeg
Form_DU 06-W-200.jpeg (25.18 KiB) 12267-mal betrachtet


Schreibt bitte eure Meinungen dazu!

@ Menelaos:

Man müsste für eine Fertigung eventuell noch das Okay von der Delfter Uni einholen, wegen der Lizenzen?!?


Viele Grüße

Sebastian
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Re: GFK-Flügelprofile

Beitragvon Menelaos » Mi 29. Jun 2011, 12:46

Hallo Sebastian, ich hol mal ein ANgebot ein.

Gruß
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Re: GFK-Flügelprofile

Beitragvon Bernd » Mi 29. Jun 2011, 15:50

Sebastian bringt denn ein Rohrholm in so einem eigenstabilen Profil bei einem Vertikalen Einsatz überhaupt Vorteile ?
Ich meine beim Horizontalen ist es mir klar. Da ist der Holm der Tragarm und Befestigungsmöglichkeit für den Flügel mit
dessen Hilfe er an der Nabe befestigt wird.
Beim Einsatz an einem Vertikalwinrad ragen die Tragarme hingegen seitlich gegen das Profil.
Ein Rohr in der Mitte ist da doch im Grunde gar nicht hilfreich, oder ? Es würde aber unter Umständen das Gewicht
des Flügels deutlich erhöhen. Die Stabilität sollte das Blatt eigentlich schon aus seiner Formgebung heraus erhalten.

Grüsse

Bernd
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Re: GFK-Flügelprofile

Beitragvon Pius » Mi 29. Jun 2011, 19:58

Hab zwar keine Ahnung vom Strangpressen, aber es müsste im Bereich der Befestigung ein zusätzliche Verstärkung eingebaut werden.

Steuere hiermit einen Vorschlag bei.

Pius
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Re: GFK-Flügelprofile

Beitragvon seb » Mi 29. Jun 2011, 20:15

Hallo Bernd,

Ich denke, daß es günstig ist einen Holm einziehen zu können.
Gerade beim VAWT wird der Flügel stark nach aussen und innen durch die
wechselnden Lastwechsel gebogen. Da kann es, wenn nötig, schon etwas Unterstützung durch Holme vertragen
(gerade bei größeren Repellern).

Beim HAWT stabilisieren die Fliehkräfte den Flügel (siehe Hubschrauber), hier könnte man eher auf den besagten Holm
verzichten...

Rein aus dem Bauchgefühl könnte ich mir eine Verbreiterung von 20cm auf 25-30cm Flügeltiefe als
leistungszuträglich vorstellen. Dann ist es aber mehr für größere Projekte geeignet.

Wie denkt ihr?

Viele Grüße

Sebastian
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Re: GFK-Flügelprofile

Beitragvon Menelaos » Do 30. Jun 2011, 13:47

Auch ich denke, das schrieb ich grad schon im anderen Threat, das ein etwas größeres bzw. breiteres Profil besser geeignet sein könnte, eben auch wie Seb es sagt in Hinblick auf größere Projekte die dann auch nennenswerte Leistung bringen können....zudem das "summerwindprofil" sich ja nun als Delfter entpuppt hat und beriets über eine 20er Breite verfügt...da ist es doch eigentlich Unsinn, das gleiche Maß nochmal zu reproduzieren und nur des Preises wegen in Konkurrenz zu gehen...sehe ich jedenfalls so...

Aber auch ich halte die Variante mit dem Holm für gut. Wer sagt denn, dass das Profil nur für vertikale Anlagen zum EInsatz kommen wird???
Sicherlich ist es auch für horizontale Rotoren gut geeignet.
EIn runder Holm ist zudem auch besser als ein eckiger wie ich meine, da das Profil dann im ANstellwinkel leichter verändert werden kann bei ggf. schon vorhandener Schweißkonstruktion und ein dünnes Edelstahlrohr wiegt nun auch nicht die Welt, so dass ich mir übe Gewichtsprobleme keine Gedanken mache...


Gruß
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Re: GFK-Flügelprofile

Beitragvon Bernd » Do 30. Jun 2011, 17:16

Die Idee von Pius gefällt mir sehr gut.
Durch seine Hohlstege können Schrauben geführt werden und die Stege verhindern gleichzeitig ein zusammensacken
des Profils wenn durch die Schrauben beim Befestigen am Tragarm Druck auf das Profil ausgeübt wird.
Die kleinen Querstreben innerhalb der Hohlstrebe verhindern das die Strebe unter Druck seitlich ausbeult, genial.

Die Stege ergeben zusammen mit der Außenhaut eine doppel-T Konstruktion, ähnlich den bekannten Doppel T Trägern.
Selbige sind nach meinem Wissen deutlich biegungssteifer als ein rundes Rohr. Ich erinnere mich da an die Lieferung meiner
neuen Rohre mit deren Hilfe ich mein Windrad aufs Dach brachte. Ich war wirklich erstaunt wie flexibel die Rohre sind
und die sind schon vergleichsweise dick und stabil.

Unter den Fliehkräften eines schnell drehenden Rotors machen runde Stahlrohre garantiert ne deutliche Biegung nach aussen.
Wahrscheinlich verbiegen sie sich unter der Fliehkraft sogar stärker als das Flügelprofil selbst !!
Das "Rohr" aus Flügelmaterial innerhalb des Flügels, in das man das eigentliche Stahlrohr hinein schiebt, ist durch seinen
grösseren Durchmesser ziemlich sicher stabiler als das was man dort hinein steckt.

Ich würde mal behaupten wollen das ein zusätzliches rundes Rohr innerhalb eines bereits vorhandenen "Rohres" aus
Flügelmaterial keine zusätzliche Stabilität bringt. Zur Befestigung kann man es beim VAWT auch nicht wirklich gebrauchen.
"Rohr in Rohr" kann man sich daher nach meiner Meinung sparen.

Bei Pius Idee entfällt das Gewicht eines zusätzlichen Rohres. Trotzdem ist seine Variante wahrscheinlich sogar stabiler.
Gerade auf das Gewicht sollte man bei einem VAWT Rotorblatt besonders achten, denn seine ganze Masse sitzt am
Ende des Tragarms ganz außen am Rotordurchmesser. Die Hohlstegkonstruktion finde ich daher klasse.

Ich finde die Idee von Pius macht den meisten Sinn.
Könnte ich beim Kauf wählen würde ich seine Variante bevorzugen.

Grüsse

Bernd
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