Scheibengenerator ohne Statorhalter

Scheibengenerator ohne Statorhalter

Beitragvon Menelaos » Fr 20. Mai 2011, 17:36

Moin zusammen,

Hier mal ein kleines Video von einem Generator für eine Lenzanlage den ich gebaut habe. Er bringt nach Gleichrichtung etwa 150 VDC bei 60 UPM.

Vielleicht eine ANregung für den einen oder anderen :-)

http://www.youtube.com/watch?v=XEdecCbXvGQ

Einige Bilder gibt es hier:

http://www.kleinwindanlagen.de/Forum/cf ... #last_post



Gruß
Max
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Re: Scheibengenerator ohne Statorhalter

Beitragvon Manfred » Fr 20. Mai 2011, 18:18

Hallo Max,

Du baust ja tolle Sachen. Da bekomme ich langsam Lust auf ein Windrad. Der ist ja schon richtig gefährlich. Ich freue mich immer wieder wie hier Wissen und Erfahrungen weitergegeben werden. Bei diesen Gewichten die der Bursche auf die Waage bringt sollte er ein Drucklager mit Schmiernippel haben.

Grüsse aus Freiburg a.d. Elbe wo der Wind weht
Manfred
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Re: Scheibengenerator ohne Statorhalter

Beitragvon Menelaos » Fr 20. Mai 2011, 19:02

Hallo Manfred,

Er hat sogar 2 Drucklager und auch einen Schmiernippel :-)

Er wiegt übrigens gute 60 Kilo :-)

Gruß
Max
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Re: Scheibengenerator ohne Statorhalter

Beitragvon Ekofun » Sa 21. Mai 2011, 09:19

Hallo Menelaos,

wirklich toll,aber habe alle Bilder angegukt,finde Spulen nicht.Wo sind Spulen versteckt!!

Und noch etwas: Solche Geni,und Eisengeni vom Dreh.-Motoren gemacht solten eingentlich auf gleiche Weise funktionieren,aber was ich so in Forum lese ist nicht so.Magnetzahlen zu Polzahlen,Spulenzahlen passen nicht.

Eim Motor hat eine Nutenzahl und dise Zahl teile an 3 Fasen,bekomme Nutenzahl je Fase,dise Zahl teile ich durch 2 und bekomme Spulenzahl.

Z.B. 36 Nuten : 3 = 12 Nuten/fase,also bekomme 6 Spulen je Fase.6 Spulen
sind aber 12 Einzel Pole, Geni hat 12 Magneten an Rotor.

Wieso ist das bei Eisenlosen egal,man kann nehmen was man will und funkcioniert.oder bin ich total Beklopt :roll: .


Viele Grüße

Ekofun
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Re: Scheibengenerator ohne Statorhalter

Beitragvon miniwindi » Sa 21. Mai 2011, 10:07

Hallo Ekofun,
schau Dir mal die Bilder genau an:
http://www.kleinwindanlagen.de/Forum/cf ... #last_post
Die Spulen sind eingegossen. (3. Bild)
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Re: Scheibengenerator ohne Statorhalter

Beitragvon andreas » Sa 21. Mai 2011, 10:12

Hallo Ekofun,

siehst Du diese beiden Spulen?

vergosseneSpulen.jpg
Ausschnitt aus Max Stator-Foto
vergosseneSpulen.jpg (8.24 KiB) 11116-mal betrachtet

Sie sind eingegossen und erst auf den zweiten Blick erkennbar.

MfG. Andreas
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Re: Scheibengenerator ohne Statorhalter

Beitragvon Menelaos » Sa 21. Mai 2011, 12:40

Hallo Ekofun,

Es ist ein ganz normaler dreiphasiger Aufbau, also ein Verhältnis von Spulen zu Magneten von 3:4.
12 Spulen kommen also auf 16 Magnete.

Gruß
Max
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Re: Scheibengenerator ohne Statorhalter

Beitragvon Ekofun » Sa 21. Mai 2011, 14:42

Hallo Menelaos,

siesste,das ist was ich nicht ferstehe,12 Spulen auf 16 Magneten.

Meine denkweise ist:12 Spulen x 2 = 24 Nuten(normale Motor).12Spulen geteilt durch 3 Fasen ist 4 Spulen je Fase,also haben 8 Einzelpole.

Weiterhin ist das 8 Magneten so geklebt:N,S,N,S,N,S,N,S oder Umgekehrt,es ist egal welche Magnetpol als erste nach oben zeigt,Reihenfolge ist wichtig.

So mache ich Eisengenis und die funktionieren.!!

Eigentlich Polzahl für Motoren Ist: Nutenzahl geteilt durch 2p*Fasenzahl = N/2p*m, m ist Fasenzahl,steht in Deutsche Elektrotechnische Buch(Europaverlag).

In Deinem Beisp. für 16 Magneten brauchen wir Motor mit 48 Nuten,dann 16 Nuten pro Fase,gleich 8 Spulen je Fase ergibt 16 Magneten,habe auch gemacht vom Waschmaschienemotor, leuft noch heute.

Diese neue Art vom Genis,also verteilung der Pole kann nicht vergleichen mit
normalen Wicklungstechnik vom Drehstrommotoren,das ist was ich nicht verstehe.Normale Geni mache in Schlaf,kein Problem,aber so was. :roll: :roll:

Grüße

Ekofun
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Re: Scheibengenerator ohne Statorhalter

Beitragvon andreas » Sa 21. Mai 2011, 15:34

Hallo Ekofun,

so schwer ist das gar nicht. Betrachte mal nur eine einzige Phase der Wicklung. Nimm also an, es wären nur 4 von den 12 Spulen im Stator, mit großem Abstand verteilt. Das sind acht Spulenschenkel. Über jedem Spulenschenkel steht ein Magnetpol, jede Spule wird also von zwei Magnetpolen zugleich angetrieben. Dazu braucht man acht Magnetpole. Diese wären aber nicht gleichmäßig über den Umfang verteilt, sondern immer in Gruppen zu zweit für je eine Spule, dazwischen wäre viel Platz.

Wenn man nun diesen freien Platz auf dem Rotor gleichmäßig mit Magnetpolen auffüllt, kommt man auf die doppelte Anzahl. Und nun noch die beiden anderen Phasen an Spulen dazu, hast Du die übliche Scheibengeneratorkonstruktion.

MfG. Andreas
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Re: Scheibengenerator ohne Statorhalter

Beitragvon Ekofun » Sa 21. Mai 2011, 16:08

Hallo Andreas,

danke an Antwort,muss ich mir nach diesen Angaben eine Skize machen dann mal weiter kuken.Diese 2 Magneten (für 1 Spule) stehn zusammen ,und N,S, oder N,N.??

Also Ausführung ist ganz anderes als bei üblichen Genis,da ist allesirgendwie einfacher,oder?

Vile Grüße

Ekofun
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