Hallo,
ich habe die letzten Tage mal experimentiert. Am Schraubstock in meiner Werkstatt klappte das schon mal nicht so gut, da der Schraubstock durch sein Alter doch schon ein wenig ausgeleiert ist und die eine Backe nach oben gedrückt wird, wenn Druck ausgeübt wird.
Ich habe Ekofun´s Methode angewandt, die mir am genauesten erschien. Also einen Streifen Stahl nehmen, die Magnete in einem gewissen Abstand darauf haften lassen. Dann verrutschen die Magnete auch nicht so stark oder gar nicht. Dann die Oberfläche säubern mit Waschbenzin, einseitig mit diesem Kleber (
http://www.uhu.com/produkte/kraft-und-k ... e=1&step=0) bestrichen und eingeklemmt. Dies habe ich aber nicht mittels des Werkstattschraubstockes getan, sondern mit meinem Gesellenstück von 1989

. Das ist ein kleiner Schraubstock, der für sowas viel besser geeignet ist (warum bin ich nicht gleich darauf gekommen?). Bilder folgen.......
Das selbe habe ich mit dünnflüssigem Cyanacrylat-Kleber gemacht. Ergebnis war das selbe.
Die Kleberreste kann man übrigens mit einem Teppichmesser leicht abschälen.
Sieht zwar alles gut aus, ABER: die Magnete flogen nach einer Weile wieder durch die Gegend. Selbst bei einer 3/3 Konfiguration (3 übereinander/3 nebeneinander) lösten sich die Magnete wieder. Zumindest teilweise oder im Verbund voneinander.
Eine 4/3 oder 4/4 Konfiguration hat gar nicht gehalten. Da war die Abstoßung derart stark, daß nicht einmal 30 Minuten Aushärtezeit reichten. Ich denke, wenn man es geschafft hat, dass die Dinger zusammen bleiben, zumindest für eine kurze Weile, sollte man sie sofort in eine permanente Passform pressen. Am besten auf der Rotorscheiben passende Schlitze (gibt´s in einem thread hier auch ein Foto von jemandem) und einharzen. Also ich vertraue der nur flächigen (glatte Fläche!) Verklebung nicht. Das fliegt nach einer Weile bestimmt alles weg.
Gruß
Frank