Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Manfred » Mo 12. Dez 2011, 19:54

Hallo Bernd,

es sind Testspulen, was auch immer dir dazu in den Sinn kommt, mach es. Bei meinem Scheibengenerator habe ich mal mit Ferriten gespielt, ausser ein höheres Rastmoment konnte ich keinen Vorteil entdecken. Das will aber noch nichts heißen bei mir ist es probieren, fachlich hänge ich noch in der Luft.

Grüsse
Manfred
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Bernd » Di 13. Dez 2011, 17:50

Wenn das Probeblechstück keinen geschlossenen Ring bildet, dann kann das Ergebnis durch heftige Magnetflußstörungen
IM EISEN beeinflußt werden.

Der Fluss führt immer von einem Magnetpol eines Magneten zum anderen Magnetpol des gleichen Magneten.
Ein eiserner Rückschluss muss daher nur so gross sein das dies gewährleistet werden kann.
Bei meinem Generatorwürde der Fluss aus einem z.B. Nordpol eines Magneten austreten, dann durch den Spuleschenkel in den
eisernen Rückschluss eindringen und beim nächsten Magneten und dessen Südpol wieder aus den eisernen Rückschluss austreten
und durch den nächsten Spulenschenkel in den Südpol des nächsten Magneten wieder eintreten.
Auf der anderen Seite der Magnetscheibe würde sich das gleiche Abspielen.

Es reicht also wenn für den Test das Rückschlusseisen so gross ist das das eben geschilderte erfolgen kann.
Ein ganzer Ring aus Eisen ist absolut nicht nötig weil der Fluss sowieso nicht ringförmig einmal durch den Ring fliesst.

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Ekofun » Do 15. Dez 2011, 10:43

Hallo,

Um Stränge (Fasen) zu überprüffen auf Verzählungen und Kurzschlüßßen zwischen Drähten habe gefunden in alten Unterlagen eine Arte Winstonbrücke die damamls machte für solche Sachen.

Wenn Brummen vom links kommt(hat man so eindruck) dann ist linke Strang Fählerhaft,wenn vom rechts dann rechte.
Ca 0,8 cm vom 0-Punkt ist ein Wdg weniger.Man kann so mit einfachen Mittel sich helfen.

Grüße

Ejkofun
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon ERZWIN » Do 15. Dez 2011, 18:14

Hallo Ekofun,
du meintest in deinem Beitrag sicherlich:"Wheatstone-Brückenschaltung", so habe ich den Namen noch in Erinnerung.
Beim googeln danach findet findet man auch die Messschaltung dazu. Soll kein Besserwissen sein, habe es nur für
erwähnenswert gehalten, damit man unter dem richtigen Begriff weitermachen kann.
Gruss Wilfried
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Ekofun » Do 15. Dez 2011, 18:26

Hallo Erzwin,

Ja, so ist der richtige Name.Damals waren solche Schaltungen(Geräte) nicht zu finden oder selten,so habe mich so was gemacht.

Grüße

Ekofun
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Bernd » Mo 19. Dez 2011, 19:35

Ich habe heute Material für eine Vorrichtung gekauft mit deren Hilfe ich den Spulenstrang in Form bringen will.
Als erstes werde ich mir einen Holzring aus eine MDF Plastte aussägen, der dann so gross ist das er genau
deckungsgleich auf den Magneten aufgelegt werden könnte.
Das heisst dieser Holzring ist außen 30cm im Durchmesser und innen 8 cm kleiner, also innen 22cm.

Auf diesen Holzring werde ich 48 kleine, 4mm starke ca. 8mm breite Holzstückchen aufschrauben/kleben, so daß
sich eine Art Zackenkranz ergibt in dessen Nuten ich den langen Spulenstrang einlegen werde.
Die Holzstückchen ragen außen als auch innen einige Millimeter über den Holzring hinaus. Dadurch kann ich
den Spulenstrang unter die überragenden Teile führen. Der Spulenstrang ist so automatisch fixiert.
Gleichzeitig ergibt sich so der nötige Platz für die zweite Spulenlage, die überlappend in die erste hinein gelegt
wird.

Konntet ihr mir folgen ? :)

Wenn ich mit dem Zuschneiden anfange werde ich Fotos machen.
Bernd
 
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Bernd » Mo 19. Dez 2011, 21:31

Derzeit grüble ich über die Windungszahl meiner Spulen.
Aus den Versuchen mit den Testspulen, die Manfred mir freundlicherweise anfertigte, ergab sich eine
Gesamtspannung des kompletten Generators, wenn man alle 96 möglichen Spulen mit je 60 Windungen in Reihe
schalten würde, von ca. 1000 Volt bei 1000 U/min, bei einem Gesamtwiderstand von ca. 60 Ohm.
(das ist übrigens kein Tipfehler, es wären 1000 Volt bei 1000 U/min) :)

Nun kann ich keine 1000 Volt bei der angepeilten Höchstdrehzahl gebrauchen. ;)
Also muss ich die Windungszahl reduzieren um in einem Bereich zu kommen der praxisnah ist.
Praxisnah bedeutet in meinem Falle das ich ein Spannungsniveau erreiche das zu einem Einspeiser passt,
da ich ja keine Akkus laden will sondern den erzeugten Strom in mein Hausnetz einspeisen will.

Ich besitze schon den Einspeiser "Windmaster 500" der in einem Spannungsbereich zwischen ca. 35 und 125 Volt arbeitet.
Wenn ich nun anstatt 60 Windungen nur 8 Windungen verwende, dann erhalte ich bei 1000 U/min anstatt 1000 Volt
nur noch 133 Volt, wenn alle Phasen nach Gleichrichtung in Reihe verschaltet werden. Zur Erinnerung, es werden 4 Phasen.

Durch die Art der Verschaltung der 4 Phasen gewinne ich eine Flexibilität die mir erlaubt die Spannung auf die jeweiligen
Bedürfnisse durch Reihenschaltung, Parallelschaltung oder einer Kombination aus beiden, anzupassen.
Außerdem werde ich die Spule nicht aus einem einzelnen Draht wickeln, sondern aus zwei oder mehreren parallel geführten
Drähten. Auch das gibt wieder Flexibilität der erreichbaren Spannungshöhe bei einer variablen Verschaltung dieser Drähte.

Auf die Nutzung per Windmaster 500 bezogen sollten es 8 Windungen sein.
Das ist 7,5 mal weniger als bei den Testspulen mit deren 60 Windungen.
Es bedeutet auch 7,5 mal mehr Kupferquerschnitt der Windungen, nämlich dann ca. 1,5mm².
Gleichzeitig sinkt der Gesamtwiderstand von (anhand der Testspulen hochgerechneten) 60 Ohm um das 7,5 mal 7,5 = ca. 56 fache.
Es bleibt also noch ca. 1.1 Ohm Gesamtwiderstand übrig.
Aufgrund der grösseren Spulenköpfe bei überlappender Bauweise würde ich mal ca. 1,3 Ohm annehmen.

Grüsse

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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Ilias » Di 20. Dez 2011, 12:23

hallo bernd,
ich hoffe das ich deinen letzten beitrag richtig verstanden habe.
dazu mal ein paar fragen.
du möchtest nach deinen berechnungen 133V bei 1000U/min haben mit den 8 windungen?
die drehzahl scheint für mich sehr hoch.
dann der windmaster 500. so wie ich das verstanden habe ist er ausgelegt für 0,5 kwh.
das bedeutet doch eigentlich das er über 0,5kwh schon überlastet wird oder habe ich das falsch verstanden?
dein generator ist eigentlich egal wie man die fasen verschaltet viel zu groß für den windmaster 500.
ich überlege auch schon seid langem mir den windmaster 500 anzulegen, schrecke aber immer wieder zurück wegen den 0,5 kwh. bei einer kleinen windanlage OK aber ich würde ganz gerne jedes weitere projekt auch mit zum einspeisen nutzen. da würde ich nach dem 2ten oder 3ten windrad über diese 0,5kwh liegen.
ich hoffe du kannst mir die fragen beantworten oder vielleicht hast du das selbst nicht berücksichtigt?
die drehzahl und die leistungsgrenze des windmasters 500
gruß
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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Bernd » Di 20. Dez 2011, 12:51

du möchtest nach deinen berechnungen 133V bei 1000U/min haben mit den 8 windungen?
die drehzahl scheint für mich sehr hoch.

Der Generator arbeitet ca. zwischen 250 und 1000 U/min. Dieser Drehzahlbereich ist immer so gewünscht gewesen.

dann der windmaster 500. so wie ich das verstanden habe ist er ausgelegt für 0,5 kwh.
das bedeutet doch eigentlich das er über 0,5kwh schon überlastet wird oder habe ich das falsch verstanden?

Er arbeitet bis ca. 550 Watt, mehr ist nicht drinn.

dein generator ist eigentlich egal wie man die fasen verschaltet viel zu groß für den windmaster 500.

Nein, warum sollte er ? Deine Steckdosen im Haus können 3200 Watt abgeben. Kannst du deswegen keine
500 Watt Lampe daran betreiben ? Müssen alle deine Lampen und elektrischen Geräte immer 3200 Watt aufnehmen ?
Komischerweise denken viele so wie du das der "grosse" Generator doch alles kaputt machen müsste was leistungsmäßig
scheinbar nicht dazu passt, das ist aber völlig falsch.
Der Windmaster nimmt nur Schaden wenn er eine zu hohe Spannung erhält. Das muss man konstruktiv verhindern.
Bei 125 Volt erbringt der Windmaster ca. 500 Watt.
Ob der Generator bei 125 Volt eine Leistung von 500 Watt oder 50.000 Watt abgeben könnte ist dabei völlig egal.
Siehe Beispiel mit den Steckdosen.

Grüsse

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Re: Scheibengenerator aus Multiplex, völlig eisenlos

Beitragvon Ilias » Di 20. Dez 2011, 13:09

Ok damit ich das richtig verstehe, auch wenn ich manchmal zum nerven neige :roll: ,
wenn dein generator bei 125V 1kwh leistet, dann speisst der windmaster ca.o,55kwh, ist das richtig?
irgendwie komme ich noch nicht ganz klar damit.
die steckdose könnte 3,2kwh einspeisen da ist also kein problem.
ich müsste wenn ich das richtig verstanden habe nur regeln das ich nicht mehr als 125V und 3,2kwh.
irgenwie verwirrt mich das grade. was passiert mit der energie über 0,55kwh?
sry für die fragen
gruß
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