Wenn man das macht, kann man aber auch auf deutlich günstigere Generatoren zurückgreifen, Scootermotoren zum Beispiel
Günstiger als der grosse Scheibengenerator sicher, aber der hinter einem Riemengetriebe nötige kleine eisenlose kostet
ja wirklich nicht mehr die Welt. Mein jetziger Testringgenerator kostet an Bauteilen so 40 - 50 Euro. (Magnete 19,80)
So liegen die Scooterdinger auch in etwa. Aber selbst beim doppelten Preis wäre ein eisenloser immer noch die bessere Wahl.
Man könnte ausser einem Scootermotor z.B. auch einen kleinen industriellen Servormotor mit Getriebe verwenden.
Der sogar mechanisch sicher noch besser geeignet wäre, das ist wohl richtig.
Aaaaber man darf dabei nicht vergessen das so ein Getriebe vor einem "normalen" Generator dessen eisenbedingtes
Rast- und Haltemoment und somit auch dessen Verluste im Verhältnis der Übersetzung mit verstärken würde.
Gerade das Fehlen dieser Nachteile ist ja das Plus einer eisenlosen Konstruktion die sich auch nach einer
Übersetzung von den genannten 1:10 noch nahezu genauso leicht und verlustfrei drehen lässt wie ohne Getriebe und somit
auch kleine Windstärken gut nutzen kann. Beim Scootermotor wäre eine Übersetzung von ca. 1:40 nötig, das kann
man vergessen denn das Anlaufmoment würde dann zuviel Verluste bereiten.

Ein Getriebe "verbraucht" allerdings auch etwas Leistung. Bei den hier ausreichenden kleinen Riemendimensionen
hoffe ich das das nicht allzu sehr ins Gewicht fällt. Das muss man ausprobieren. Auf jeden Fall würde es das Gewicht
des transportablen Windrades und auch das Generatorvolumen ganz erheblich reduzieren. Ähnliches gilt für den Preis
des Generators.
Grüsse
Bernd