Bau eines Ringgenerators

Re: Bau eines Ringgenerators

Beitragvon abdul7383 » So 10. Jan 2010, 00:02

Hallo

@Bernd
Danke fürs wilkommen heißen.
ich bin echt gespannt auf dein eisenloser Ringgenerator, gibt es schon Fortschritte?

@Mario

Man kann doch fertige Magnete(40x40x15) mit einer Bohrung kaufen wie die hier bei ebay:
http://cgi.ebay.de/MAGNET-NEODYM-MAGNETE-40x40x15mm-mit-einem-10mm-Loch_W0QQitemZ180453100294QQcmdZViewItemQQptZDE_Heimwerker_Baustoffe?hash=item2a03d7cb06

schöne Grüße
Abdul
abdul7383
 
Beiträge: 5
Registriert: Sa 9. Jan 2010, 21:09

Re: Bau eines Ringgenerators

Beitragvon Bernd » So 10. Jan 2010, 00:45

Hallo Abdul,
nein leider gibt es derzeit keine Neuigkeiten. Ich überlege ob ich den Generator lieber unten auf der
Erde betreiben möchte. Er liesse sich dann mechanisch einfacher aufbauen.

Dein Link zu dem Magnetshop ist ja der Hammer. So günstige Preise habe ich bislang noch nicht gesehen.
Als Beispiel erhält man dort einen 30 x 30 x 10mm grossen Neodym für nur 1,30 Euro, wobei bei grösseren
Abnahmen sogar noch Rabatte drinn sind. Unglaublich. Das bedeutet das die 28 Magnete, wie sie z.B. Klingei für
seinen Generator verwendet, nur ca. 37 Euro kosten. Ich bin mir sicher das er selber noch weit mehr
bezahlen musste.
Wenn das so weiter geht, dann können wir bald Hammergeneratoren zu extrem günstigen Preisen bauen. :)

Grüsse

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8418
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

Re: Bau eines Ringgenerators

Beitragvon abdul7383 » So 10. Jan 2010, 01:36

Hallo Bernd

Ja richtig die Magneten bei denen sind recht billig.
Ich hab von denen 30 Magnete(50x25x10) für 45€ gekauft.
Ich will mit der Magneten dieser Scheibengenerator nachbauen:
http://www.otherpower.com/turbineplans.shtml

schöne Grüße
Abdul
abdul7383
 
Beiträge: 5
Registriert: Sa 9. Jan 2010, 21:09

Re: Bau eines Ringgenerators

Beitragvon Bernd » So 10. Jan 2010, 01:41

Boah was ??
Die haben dir 12,5 cm³ Neodymmagnet für 1,5 Euro verkauft ? Das is ja unglaublich.
Weisst du zufällig welche Magnetisierung die haben ? N30 N40 N52 ?
Aber egal, der Preis ist unfassbar niedrig, viele andere Shops wollen das 5 fache oder
noch mehr haben.

Grüsse

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8418
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

Re: Bau eines Ringgenerators

Beitragvon abdul7383 » So 10. Jan 2010, 01:52

Hallo

Die Magnete sind N42
Max. temp , 80 Grade Celsius

schöne Grüße
Abdul
abdul7383
 
Beiträge: 5
Registriert: Sa 9. Jan 2010, 21:09

Re: Bau eines Ringgenerators

Beitragvon mario » So 10. Jan 2010, 13:48

Hallo,

da sind die Magnete ja wirklich billig. Schön das es auch gleich welche mit Loch gibt.

Ich bräuchte aber eine Scheibe von ca 100 mm Durchmesser mit einem Loch von 50mm.
Damit würde ich Tests machen wollen, ob ich den Rotor mit der Windanlage
sauber über dem Stator plazieren kann. Zwei dieser Magnete so ausgerichtet das Sie sich
abstoßen und das Teil schwebt praktisch über dem Stator. Damit wird die Lagerung des
Rotors nur noch über zwei Kugellager (oben und unten) geregelt und die Reibungsverluste sind gering.
Vielleicht könnte man das auch noch mit Magneten hinbekommen. Also eine Lagerung praktisch ohne
meschanische Verbindung und damit ohne Verluste.

Danke

Mario
mario
 
Beiträge: 41
Registriert: Mi 6. Jan 2010, 13:07

Re: Bau eines Ringgenerators

Beitragvon Bernd » So 10. Jan 2010, 13:58

Bei einer magnetischen Lagerung die der Seitenführung dienen soll, wäre zu bedenken das
sie auch bei extremen Unwuchten, wie bei Eisbesatz, so arbeiten muss das die Magneten
nicht aufsetzen können. Ich weiss nicht ob man das so hinbekommt..
Ferner kommt es drauf an wie der Generator gekoppelt ist, denn man muss bei so
einer Konstruktion das Seitenspiel gleich mit einkalkulieren.

Für deine Idee zumindest die Last des Rotors auf einem Magnetfeld schweben zu lassen kannst
du evtl. auch grosse Ferritmagnete, wie man sie in Lautsprechern findet, verwenden.
Selbige sind auch viel günstiger als Neodym. Die gibt es zu Teil mit grossen Durchmessern und
auch grossen "Loch".
Es kommt natürlich immer auf das Gewicht an aber geschätzt würde ich mal sagen sollte die bestimmt
20 Kg tragen können, vielleicht auch mehr.

Zwei dieser Magnete so ausgerichtet das Sie sich abstoßen und das Teil schwebt praktisch über dem Stator


Wenn die "Magnetschwebekonstruktion" auch die Höhenfixierung des schwebenden Rotors übernehmen soll, dann
ist auch hier zu bedenken das das Magnetkissen wie eine Feder wirkt. Das heisst der Rotor wird immer
ein bisschen in der Höhe auf seiner "Feder" hüpfen bzw. die Höhe ist nicht wirklich fix.

Grüsse

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8418
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

Re: Bau eines Ringgenerators

Beitragvon CAD&Co » So 10. Jan 2010, 17:04

Den Aufwand mit der Magnetlagerung könnt ihr euch sparen, gute Kugellager, richtig verbaut,
haben auch nur eine sehr geringe Reibung.
Zum Abfangen eines hohen Rotorgewichtes eignen sich Axiallager hervorragend.
Rillenkugellager aleine, sind nur bis zu einer bestimmten Axiallast geeignet.
Der Unterschied zur Magnetlagerung wird im Verhältnis zu allem anderen nicht mehr messbar sein.

Magnetlager werden vorzugsweise bei hohen Drehzahlen verwendet und sind sehr teuer.
Dateianhänge
Wellenlagerung-vertikal.jpg
Wellenlagerung-vertikal.jpg (40.05 KiB) 7975-mal betrachtet
Zuletzt geändert von CAD&Co am So 10. Jan 2010, 17:59, insgesamt 1-mal geändert.
der mit dem CAD konstruiert...
CAD&Co
 
Beiträge: 92
Registriert: Fr 25. Dez 2009, 19:56

Re: Bau eines Ringgenerators

Beitragvon Bernd » So 10. Jan 2010, 17:30

Das stimme ich Dir voll zu. Auch ich denke das normale Kugellager in den meisten Fällen so
wenig Reibung aufweisen werden, das die Verluste kaum ins Gewicht fallen.
Einen grossen Vorteil hat eine Magnetlagerung aber dennoch, sie ist völlig wartungsfrei und
frei von Verschleiss.

Grüsse

Bernd
Bernd
 
Beiträge: 8418
Registriert: So 4. Jan 2009, 10:26
Wohnort: nähe Braunschweig

Re: Bau eines Ringgenerators

Beitragvon mario » Mo 11. Jan 2010, 13:27

OK, normale Lager.

Hier aber schon die nächste Frage. Die betrifft die Spulen.
CFD hat ja eine sehr schöne Grafik angehängt.

Es soll überlappend gewickelt werden. Im folgenden Bild habe ich das mal kurz aufskizziert.
Damit werden die Spulen immer so Dicht wie möglich an den Magneten vorbeigeführt.

Bild.

Da ich ja 2 Magnetreihen verwenden möchte, ist für mich die Frage ob es nicht auch möglich wäre
die Spulen einfach in Laufrichtung zu wickeln und mit Versatz nebeneinander zu legen. Das würde den
Nachteil haben, dass Phase 1 und 3 jeweils an den Magneten vorbei"fliegen" und Phase 2 in der Mitte liegt,
also den größten Abstand zu den Magneten hat. Um diesen Nachteil zu korrigieren, würde ich nach jedem
Spulen "3-Pack" die Position ändern, so das jede Phase mal die Mittelposition einnimmt. Um wieder sauber
rauszukommen würde mein Paket nicht nur durch 3, sondern auch durch 9 teilbar sein müssen.
Diese Variante hat den Vorteil dass das wickeln wesentlich vereinfacht werden kann.

Was meint Ihr ist das so ok?

Danke Mario
mario
 
Beiträge: 41
Registriert: Mi 6. Jan 2010, 13:07

VorherigeNächste

Zurück zu Generatoren



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste