Trommelgenerator

Trommelgenerator

Beitragvon seb » Di 27. Okt 2009, 09:55

Bin gerade ein wenig am suchen...
Habe die Idee für einen schnelllaufenden Generator mit möglichst kleiner Stirnfläche.
Das ganze würde vielleicht so aussehen können:
Trommelgenerator.jpg
Trommelgenerator.jpg (198.62 KiB) 9370-mal betrachtet


Er soll durch ein Vortec-Repeller angetrieben werden.
Überschlägig dreht das gute Stück dann von 316 U/min bei 6m/s bis 640 U/min bei 12 m/s Windgeschwindigkeit.

Seb.
Viele Grüße

Sebastian


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Re: Trommelgenerator

Beitragvon Bernd » Di 27. Okt 2009, 21:11

Ganz ähnlich oder sogar genauso sind die eisenlosen Motoren von Maxon aufgebaut.
Es sind so genannte "Glockenanker" Motore. So ein Motor wäre als Generator benutzt
sicher mal einen Versuch wert.

Grüsse

Bernd
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Re: Trommelgenerator

Beitragvon seb » Mi 28. Okt 2009, 08:41

Danke für den Tip, ich gucke mal!

Seb.
Viele Grüße

Sebastian


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Re: Trommelgenerator

Beitragvon seb » Mi 28. Okt 2009, 09:22

Ich habe geguckt...
Aber ganz schöne Preise...
Im Selbstbau wird man sicherlich preiswerter werden...

Seb.
Viele Grüße

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Re: Trommelgenerator

Beitragvon Bernd » Mi 28. Okt 2009, 17:56

Hmmm.... das kommt sicher auf die Baugrösse an.
In der Bucht gibt es ab und an Maxon Motoren dieser Bauart.
Leider haben die meist etreme Drehzahlen, denn gerade hohe Drehzahlen oder besser schnelles
Beschleunigen und Abbremsen sind eine Stärke dieser Bauart, weil sie relativ wenig bewegte
Maße besitzt. Das führt dazu das man Ladespannung unter Umständen erst bei bei einem
utopischem Drehzahlniveau erhält. Da muss man gucken.

Beim Eigenbau stelle ich mir als grösste Herausforderung die Erstellung der Spule vor, die
ja freitragend und in sich stabil ihre Arbeit verrichten muss. Maxon hat wohl ein Patent auf ihre
Wicklungsart.
Allerdings finde ich es eine spannende Herausforderung so einen Generator zu bauen.

Grüsse

Bernd
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Re: Trommelgenerator

Beitragvon seb » Mi 28. Okt 2009, 19:42

Hallo Bernd,

Ja, die Befestigung der Spulen ist sicher das größte Problem. -Hirnschmalz-
Sollte man bei der Bauweise komplett auf Aluminium verzichten? (Wegen der Wirbelströme?)
Die Spulen selber könnten ja zwischen 2 Bolzen gewickelt werden, die liegen ja nur nebeneinander.
Bei den Magneten könnte man auf viele kleine zurückgreifen um eine gute Anpassung an den Durch-
messer hinzubekommen und damit das Spaltmaß in erträglichen Dimensionen zu halten.

Wie denkst du, Ihr?

Seb.
Viele Grüße

Sebastian


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Re: Trommelgenerator

Beitragvon Bernd » Mi 28. Okt 2009, 20:05

Sollte man bei der Bauweise komplett auf Aluminium verzichten? (Wegen der Wirbelströme?)

Allerdings ! Überall dort wo die (feststehenden) Magnete ihr Kraftfeld ausüben darf sich kein Metall in diesem
Feld bewegen, ausser dem Kupfer der Spule selbst.

EDIT:
Ich sehe gerade das sich bei Dir die Magnete drehen und die Spule feststeht, im Gegensatz zu den Maxonmotoren.
Das ist natürlich gut weil man so keine Schleifringe braucht. Aber auch so gilt das gleiche. Es darf das (bewegte)
Magnetfeld nicht auf Metalle treffen, sonst entstehen Verluste durch Wirbelströme.

Grüsse

Bernd
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Re: Trommelgenerator

Beitragvon seb » Do 29. Okt 2009, 09:27

Hallo Bernd,
Bernd hat geschrieben:Beim Eigenbau stelle ich mir als grösste Herausforderung die Erstellung der Spule vor, die
ja freitragend und in sich stabil ihre Arbeit verrichten muss

Das sehe ich genau so. wenn man sich an der üblichen Bauweise der Scheibengeneratoren orientiert,
könnte man das Harz mit Glasfaser-schnipseln vermischen und somit einen stabilen Spulenträger
aufbauen:
Rohr als innere Form für den Spulenträger,
eine Schicht Glasfasergewebe drumwickeln,
Spulen darauf fixieren,
mit blankem Harz benetzen und gelieren lassen,
angemischtes Harz (mit Glasfaserschnipseln) aufbringen (die Mischung sollte ziemlich dick sein),
gelieren lassen,
2. Rohr drüberstülpen und die freien Zwischenräume mit Harz auffüllen.

Ob das so gehen würde?

Seb.
Viele Grüße

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Re: Trommelgenerator

Beitragvon Bernd » Do 29. Okt 2009, 09:45

Grundsätzlich sicher ja. Aussen und Innen jeweils Glasgewebe, innen dann die Spulen und
in den Zwischenräumen Glasfaserschnippsel versetztes Harz.
Einfach wäre es sicher nicht, aber wer weiss, vielleicht hört es sich derzeit schwieriger an
als es am Ende ist. Maxon verwendet ja so ein patentierte Wickeltechnik, sieht dann fast
aus wie ein Kupfergewebe. Aber ich glaube das kann man vergessen, das bekommt man bestimmt
nicht nachgebaut. Vermutlich muss man "klassische" Spulen nutzen.

Zu den möglichen Eckdaten die man mit so einem Aufbau erzielen kann möchte ich noch anmerken
das die Leistung unter anderen von der Umfangsgeschwindigkeit des rotierenden magnetischen
Flusses abhängt. Da haben Generatoren mit grossen Durchmesser per se einen Vorteil der nichts kostet.
Hat man nur einen kleinen rotierenden Durchmesser muss man die Drehzahl höher ansetzen.

Vorteilhaft sehe ich die relativ langen Spulenschenkel, auch im Verhältnis zum "unwirksamen Kupfer"
an den Spulenenden. Das heisst der grösste Teil des verbauten Kupfers erzeugt Energie.
Ich würde sagen : bauen :)

Grüsse

Bernd
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Re: Trommelgenerator

Beitragvon seb » Do 29. Okt 2009, 12:38

Hallo Bernd,

Überschlägig dreht das gute Stück dann von 316 U/min bei 6m/s bis 640 U/min bei 12 m/s Windgeschwindigkeit.
Ich denke, das ist ganz ordentlich für einen Rotor mit 2 Metern Durchmesser!
Gibts ein Tool, mit dem man bequem einen solchen Generator berechnen kann.
Dieser hier (http://24volt.eu/generatorkonstruktion.php) ist nur auf Scheibengeneratoren ausgelegt und scheint einen
schlechten Wirkungsgrad auf Grund des ungenutzten Kupfers zu haben.

Seb.
Viele Grüße

Sebastian


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