Flügeltiefe H-Rotor - ich denke wir bauen zu schmal

Re: Flügeltiefe H-Rotor - ich denke wir bauen zu schmal

Beitragvon herbk » Do 18. Dez 2014, 16:31

Hi Bernd,

Nee ganz so einfach geht es auch nicht...
das ist schon klar - wahrscheinlich hab ich irgendwo sogar selbst schon mal so was ähnliches wie "man müsste die Luft ja Maßstäblich mit verkleinern" geschrieben. :)

Ich habe das auch mehr so als Beispiel gedacht, bildlich ausgedrückt... denn wenn man schon nicht weiss, wie die Originalgröße am Besten funktioniert, wie soll man dann herausbekommen wie man verkleinern muss um realistische Werte zu erhalten. ;)

@Udo:
Zumindest wenn er nicht -grade so schnell ist das die Strömung abreist.
genau Falsch... je schneller der Flügel dreht je unwahrscheinlicher dass die Strömung abreist. ;)
Gruß Herbert
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Re: Flügeltiefe H-Rotor - ich denke wir bauen zu schmal

Beitragvon Bernd » Do 18. Dez 2014, 18:20

denn wenn man schon nicht weiss, wie die Originalgröße am Besten funktioniert, wie soll man dann herausbekommen wie
man verkleinern muss um realistische Werte zu erhalten. ;)

Das ist wohl wahr und vermutlich mit der Hauptgrund warum es nur so wenig vernünftig durchdacht erscheinende Darrieus Entwicklungen gibt.
Die Dinger lassen sich nicht so einfach in Formeln zwängen. Das gibts noch viel zu entdecken.

Udos Werk ist dagegen ein sehr gutes Beispiel für einen ehrlichen praxisnahen Aufbau der auch noch gut funktioniert. :)


Grüße

Bernd
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Re: Flügeltiefe H-Rotor - ich denke wir bauen zu schmal

Beitragvon OPTI-Maler » Do 18. Dez 2014, 19:09

Danke Bernd..:-)

Wie sagt man so schön Probieren geht über Studieren, nur beim Studieren bekommst Du kein Rücken :D

Habe heute den ganzen Tag auf den vorhergesagten Wind gewartet und jetzt ist er da Pünktlich zu Feierabend da :) dreht wieder wie verrückt..
Hallo Herbert

Deine Flügel sind alle geschnitten und mit Gewebe überarbeitet werde sie noch zwischen den Tagen Lackieren und auswiegen sind da 1 oder 2 Gramm ein Problem Herbert?

Lg udo
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Re: Flügeltiefe H-Rotor - ich denke wir bauen zu schmal

Beitragvon herbk » Do 18. Dez 2014, 19:15

Nein Udo 2g sind kein Problem.

Da freu ich mich ja auf nach Weihnachten mahr als auf Weinachten... ;)
Gruß Herbert
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Re: Flügeltiefe H-Rotor - ich denke wir bauen zu schmal

Beitragvon OPTI-Maler » Do 18. Dez 2014, 19:31

Das ist doch schön freut mich:-)

Lg udo
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Re: Flügeltiefe H-Rotor - ich denke wir bauen zu schmal

Beitragvon OPTI-Maler » Di 30. Dez 2014, 09:33

Hallo Herbert

Habe mal ein Foto gemacht der Größenvergleich 100 auf 200mm
die 150mm sind noch am trocknen:-)
Dateianhänge
009.jpg
009.jpg (93.28 KiB) 11665-mal betrachtet
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Re: Flügeltiefe H-Rotor - ich denke wir bauen zu schmal

Beitragvon herbk » Di 20. Jan 2015, 09:17

Guten morgen zusammen,
hier mal wieder eine kleine Meldung was in der Sache inzwischen passiert ist:

Alle Flügel sind jetzt so weit vorbereitet, dass sie in meine "H-Rotor Blatthalter" eingebaut werden können. Von Bernds Flügeln will ich aber erst mal nur die Delfter in den Test einbeziehen, wird eh ne ganz schöne Sitzung...
Meine beiden zusätzlichen DMMs mit USB Schnittstelle sind angekommen, und der Lapi ist so eingerichtet, dass ich jetzt 3 Messwerte parallel aufzeichnen kann, der Teststand wurde entsprechend modifiziert.
Irgendwo hatte ich geschrieben, dass ich Probleme beim Messen von Frequenzen habe, das Problem wurde gefunden. Es wurde, wie von Ekofun vermutet, von schlechter "Messverkabelung" verursacht.. Ich habe jetzt eine zusätzliche Spule nur für die Frequenzmessung in den Teststand eingebaut und verwende ein abgeschirmtes Kabel für die Übertrageung - so hat es jetzt funktioniert, die Sprünge bei den angezeigten Frequenzen sind verschwunden.
Weiter wurde die Glühbirne die als Last eingebaut war durch ein 50W/50Ohm Drehpoti ersetzt.
teststand_23.jpg
teststand_23.jpg (121.79 KiB) 11474-mal betrachtet

Der Kasten rechts ist das Poti - versehen mit einem extralangem Zeiger damit man auch schön ablesen kann welchen Widerstand man eingestellt hat.

Zum Messen von Spannung und Strom sind 2 Spulen parallel geschalten, der Widerstand liegt so bei 6,4 Ohm.

Testen möchte ich nach folgendem Verfahren:
Ich lasse den Rotor bei abgeschaltener Last hachdrehen bis die Drehzahl stabil geworden ist
dann schalte ich die Last zu und erhöhe sie schrittweise -- ich weiß, das muss immer mit Pausen erfolgen damit die Drehzahl sich wieder stabilisieren kann.
Während des gesammten Vorgangs werden Messkurven für Drehzahl, Spannung und Strom aufgezeichnet.

Ich denke so sollte man einigermassen brauchbare Ergebnise erhalten....

Als erstes werde ich das allerdings mal mit dem neuen C-Rotor probieren. Da es hier nur 2 Rotoren zu vergleichen gibt, möchte ich mit jedem Rotor mehrere Messdurcgänge fahren, um zu sehen wie groß Abweichungen trotz augenscheinlich gleicher Testbedingungen ausfallen.
Gruß Herbert
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Re: Flügeltiefe H-Rotor - ich denke wir bauen zu schmal

Beitragvon Bernd » Di 20. Jan 2015, 12:51

Hallo Herbert, sieht sehr schön aus dein Teststand.
Alles wird automatisch aufgezichnet, das ist gut und erleichtert das ganze etwas.

Eine Frage, du hast zwei Spulen parallel geschaltet und zusammen 6,4 Ohm.
Hat denn wirklich jede einzelnen 12,8 Ohm?
Ich frage weil mir der Wert sehr hoch vorkommt oder ist es sehr dünner Draht?


Grüsse

Bernd
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Re: Flügeltiefe H-Rotor - ich denke wir bauen zu schmal

Beitragvon herbk » Di 20. Jan 2015, 16:15

Hi Bernd,
der Widerstand der Spulen ist gemessen und stimmt - fast... Ich habe ihn mit einem alten DMM gemessen, das hat die 6,4 Ohm angezeigt - die neuen Zeigen 6,0 oder 6,1 Ohm an (a Bisserl Toleranz ist halt immer :lol: ). Aber das kommt schon hin, denn jede Spule hat 330 Windungen aus 0,315mm Draht und soll auch laut Berechnung bei diesen Spulenmaßen 12,1 Ohm haben.
Gruß Herbert
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Re: Flügeltiefe H-Rotor - ich denke wir bauen zu schmal

Beitragvon Bernd » Di 20. Jan 2015, 19:25

Hast du die Spule aus "Menschenhaar" dünnenn Draht gewickelt damit sie verwertbar hohe Spannungen erzeugt?
Oder welche Überlegung steht hinter dem extrem dünnen Draht?


Grüße

Bernd
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