Auftragsgeni

Re: Auftragsgeni

Beitragvon Ekofun » Mi 9. Jul 2014, 11:38

Hallo Volker,

wenn das so ist,dann gibt ein Schenkel 0,22 V und zweite das gleiche bei Test MIT EINE Spule.Wenn ich das mal zwei nehme (wenn alle Spulen da sind kommen auch zwei Schenkel unter Magneten) habe dann 0,44 V(erste Messung) und T-Wert ist dann 0,314 T.Unterschied ist dann "nur" 0,112 T, bei dritte Messung(0,551V) nur 83 mT.!!

Denke das Spanungen mit eine Spule sollen mal 2 genommen werden,dann haben wir praktische Werte für Flußdichte,oder??
Dann sollte Spulenform auch egal sein,oder? :? :?

Hier das Bild vom Spule:

Auftragsgeni Testspule.jpg
Auftragsgeni Testspule.jpg (443.44 KiB) 8947-mal betrachtet


Grüße

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Re: Auftragsgeni

Beitragvon vm » Mi 9. Jul 2014, 12:20

Hallo Ekofun

Das geht so nicht wirklich da dein Geni dann nur die Halbe Spannung bringt und der Widerstand doppelt so hoch ist wie er für diese Spannung sein müsste. Da nutzen auch deine kleinen Spulenköpfe nix.


Ekof.1.jpg
Ekof.1.jpg (64.57 KiB) 8945-mal betrachtet


So wird immer in beide Spulenschenkel aller zu einer Phase gehörenden Spulen eine Spannung in die richtige Richtung induziert.( und auch das Berechnungsprogramm funktioniert dann einwandfrei , weil es von diesem Fall ausgeht also:

wirksame Schenkellänge * Windungszahl * 2

mfg.Volker
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Re: Auftragsgeni

Beitragvon Bernd » Mi 9. Jul 2014, 14:49

Ich denke Volker hat Recht. Die Magnete haben ja, zumindest am äusseren Rand, einen riesen Abstand zueinander.
Das heisst wenn ein Magnet das Spulenloch überquert hat dann passiert erstmal nichts bis der nächste Magnet über dem Spulenkern steht.
Normalerweise steht aber sofort nach dem einen Magneten der nächste über einem Spulenloch.
Teilweise sind sogar zwei Magneten beim Wechsel über dem Spulenloch und überlagern sich.
Das sorgt dann jeweils für eine sehr schnelle Flussänderung im Spulenkern

Hier erfolgt die Änderung jedoch relativ langsam was eine geringere Induktion nach sich zieht.
Man kann es so betrachten wie ich es eben tat oder in der ARt wie Volker es beschrieb, das Ergebnis ist immer das gleiche, eine
relativ geringe Induktion in die Spule hinein.


Grüsse

Bernd
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Re: Auftragsgeni

Beitragvon Ekofun » Mi 9. Jul 2014, 15:01

Hallo zusammen,

ja,das denke ich auch,also Spanungswerte mal 2 dann sind wir Warheit nah gekommen.
Demnechst mache so eine Trapezspule und wiederhole den Test,dann sehnen wir Ergebnis,und denke das es dann klappt auch mit rückwerts Rechnug vom Flußdichte.

Wollte rechteckige Spulen weill die haben kleine Köpfe damit auch kleinere Wiederstand....

Grüße

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Re: Auftragsgeni

Beitragvon Ekofun » Do 10. Jul 2014, 22:34

Hallo zusammen,

Habe neue Spule gemacht,trapezformig,und wenn Wetter erlaubt mache neue Test,bin sehr gespant auf die Werte.

Auftragsgeni Testspule2.jpg
Auftragsgeni Testspule2.jpg (358.06 KiB) 8902-mal betrachtet


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Re: Auftragsgeni

Beitragvon vm » Sa 12. Jul 2014, 13:37

Hallo Ekofun

Ja so dürfte das deutlich effektiver werden und die 9 Spulen müssten auch genug Platz haben.

Das die geklebten Magneten durch die Eisenbeschichtung und den Kleber etwas schlechter sind als einer aus dem Ganzen ist eigentlich naheliegend, wesshalb mich etwas verwundert das der geklebte stärker sein soll. ( man müsste wahrscheinlich Eisenschicht und Klebefuge mit zeichnen :? :shock: :D )

Eine reale Messung und zurückrechnen dürfte da aber deutlich schneller und genauer sein.

mfg.Volker
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Re: Auftragsgeni

Beitragvon Ekofun » Sa 12. Jul 2014, 17:57

Hallo zusammen,

habe neue Test gemacht:

1) 7 Hz = 70 U/min = 0,35 V = 0,254 T ; V = 0,70 m/s
2) 10 Hz = 100 U/min = 0,51V = 0,262 T ; V = 0,99 m/s
3) 12,5 Hz = 125 U/min = 0,64 V = 0,261 T ; V = 1,24 m/s
4) 16,0 Hz = 160 U/min = 0,81 V = 0,260 T ; V = 1,59 m/s
5) 19,1 Hz = 191 U/min = 0,98 V = 0,261 / ; v = 1,90 m/s
6) 23,4 Hz = 234 U/min = 1,18 V = 0,258 T ; V = 2,32 m/s
7) 28,5 Hz = 285 U/min = 1,43 V = 0,256 T ; V = 2,83 m/s
8) 36,2 Hz = 362 U/min = 1,83 V = 0,257 T ; V = 3,60 m/s
9) 39,6 Hz = 396 U/min = 1,98 V = 0,255 T ; V = 3,94 m/s ; 5,8 Ampere Kuzschlußstrom.

Rezultaten sind besser aber noch immer weit vom FEEM - Werten entfernt.Das liegt warscheinlich an Spule,Geometrie ist noch nicht wie es sein sollte.Wierden aber fertige Spulen richtig sein.

Grüße

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Re: Auftragsgeni

Beitragvon Bernd » So 13. Jul 2014, 07:43

Gestern morgen wollte ich erst noch schreiben das sich das Ergebnis meiner Meinung nach nicht wesentlich verbessern wird, habe es dann aber doch gelassen.

Der Grund für das immer noch schlechte abschneiden ist das jetzt zwar zwei Magnete gleichzeitig über den Schenkeln stehen, aber nun auch ein Magnet ne ganze
weile alleine über das Spulenloch hinweg streift ohne das sich eine Flussänderung ergibt, so lange bis der nächste Magnet den Job des ersten übernimmt.

Das Grundproblem ist das zuviel freie Fläche auf der Magnetscheibe vorhanden ist und zu wenig von Magneten bedeckte Fläche. Das Verhältnis ist sehr ungünstig.
Auf der Magnetscheibe ist mehr freie als bedeckte Fläche, es sollte genau anders herum sein.

Das folgende Bild zeigt deutlich was ich mit zu wenig Magneten und zu viel freier Fläche meine:
Bild


Es wäre interessant das Induktionsergebnis mal auf einem Ozziloskop sehen zu können.
Ich denke das wird keine wirklich Sinusschwingung sein sondern irgendwas verzerrtes.

Nur halb so lange Magnete, dafür doppelt so dicht stehend in äusseren Bereich würden wahrscheinlich ein weit besseres Ergebnis erzielen.
Auf dem Foto sieht es so aus als ob man die Magnetlänge problemlos halbieren könne.
Dann das abgetrennte Teil dann zwischen zwei der verbliebenen Magnete am Außenkreis.

So weit innen kreisend bringen die langen Magnete sowieso nicht viel. An den Außenkreis damit. :)


Grüsse

Bernd
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Re: Auftragsgeni

Beitragvon vm » So 13. Jul 2014, 12:07

Hmmmm

Ja die Verbesserung ist gerade mal knapp 50% , da hätte ich etwas mehr erwartet.

Die Idee von Bernd , die inneren Magneten zu entfernen ( da zu langsam unterwegs ) und dafür doppelt so viele in die Außenbahn zu bauen erscheint mir ganz interessant und im derzeitigen Baustadium recht einfach zu verwirklichen und zu Testen.

Dadurch dürfte dann die Magnetbreite auch in etwa dem Magnetabstand entsprechen und die Sinuskurfe sollte dann deutlich gleichmäßiger aussehen.

Aus reiner Neugier würde ich dann den Draht für die neue Spule genau halb so lang machen wie bei der letzten Trapetzspule ( sind ja dann doppelt so viele Spulen ), damit hätte
man dann einen direkten Vergleich bei gleichem Widerstand , gleicher Drahtlänge und gleichem Magnetvolumen bei gleicher Gesamtbaugröße. ( nur unterschiedliche Magnetanordnung )

Also eigentlich bei gleichen Baukosten und Bauaufwand.

mfg.Volker
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Re: Auftragsgeni

Beitragvon Ekofun » Mo 14. Jul 2014, 11:43

Hallo zusammen,

habe probiert Magneten entfernen und die springen auseinander dabei.Denke das es nicht gehen wird,oder sind alle kapput,wenn das eine einzelne Magnet wäre dann werde das gehen ohne Probleme.Kleber mit dem die auf Platte geklebt wurden ist Uhu-Pluss und er ist sehr fest,muss mit einem dünnere Meisel die entfernen und dabei platzen Magneten auseinander.
Denke das ich Geni so lasse wie er ist,mache neue Berechnung für Windungen,Platz habe genug.Was meinen Sie darüber?

Grüße

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