Scheibengenerator "anders rum"?

Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon Ekofun » Fr 29. Nov 2013, 18:38

Halo Herbk,

denke das ein Luftrahmen rund herum um die Simu solltest zeichnen dann werde Simu noch besser.Vile Flußlinien gehen so verloren,so denke ich,habe auch so vas gehabt.

Grüße

Ekofun
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon Bernd » Fr 29. Nov 2013, 18:42

Sieht für mich so aus als wenn die Teslawertermittlung an der Linie direkt über den Magneten erfolgte ?
Also an der unteren Kante der Spule, zum Magneten hin.

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon vm » Fr 29. Nov 2013, 19:57

Hallo Herbert

Ausgehend von deiner Simu und das der Wert für die Mitte der Spule gilt bei 330 Wind. und 40mm Schenkellänge bei 83 U/min ( mittl. Rotordurchmesser 265mm ) komme ich auf 3,09 Volt.

Ausgehend davon das du nach dem Brückengleichrichter der in deinem Testaufbau zu sehen ist gemessen hast ,musst du von den 3,09 Volt 2 mal die Schwellspannung der Dioden abziehen ( 0,6-0,7 Volt bei normalen Siliziumdioden ) also 1,2-1,4Volt

Damit würden deine Meßergebnisse halbwegs passen.

Die Werte von Femm könnten sich tatsächlich noch verbessern wenn der Luftraum größer wird , so das die Feldlinien nicht im nichts verschwinden ( Femm ist da etwas sensibel )

Einfach oben und unten noch 4-5 cm mehr Luft

mfg.Volker
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon magneto » Fr 29. Nov 2013, 20:18

Hallo Herbert

Falls du die Spulen auf den massiven Eisenplatten/Ringen befestigst dann entstehen bei Drehbewegung in den beiden Eisenflächen starke Wirbelstrome.

Mögliche Lösung – den Eisenrückschlußring aus isolierten Trafoblech- Streifen zu wickeln und den gewickelten Ring z.B in die Senkung einer Multiplexplatte einkleben. Anschließend wäre auch leichtes Anschleifen möglich, um ev. kleine Unebenheiten noch zu korrigieren.
Eine Menge Aufwand, aber dann wären die Wirbelstrome gezähmt...

Edit:
Diese Lösung müßte nicht unbedingt teuer sein.
Trafoblech- Taffeln (für Streifenzuschnitt) gibt’s z.B hier.
http://biosol.de/group.php?group=8

Grüße

Stefan
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon herbk » Fr 29. Nov 2013, 20:45

Hi Bernd,
nein, die Messlinie ist die Rote... 3mm über den Magneten.

Hi Volker,
ich hatte ja ein paar posts vorher schon geschrieben, dass die 2,8V nur mit 0,13 Tesla gerechnet sind - wenn ich mit 0,143 rechne bekomm' ich auch 3,09V raus - ist ja die gleiche Formel. ;)
Gemessen habe ich leider ohne den Gleichrichter - also direkt an den Drähten der Spule.
Nach dem Gleichrichter hab ich noch gar nicht gemessen, eigentlich wundert mich aber jetzt, dass die LED bei der geringen Spannung vor dem Gleichrichter dann überhaupt schon leuchtet... - was sie macht. :?

Irgendwie zweifle ich an er Messerei mit dem (den) Voltmeter(n) - das passt alles nicht zusammen: Wenn ich vor dem Gleichrichter 1,8V messe und der mindestens 1,2V schluckt, darf die LED nicht brennen...
Gruß Herbert
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon vm » Fr 29. Nov 2013, 21:16

Hallo Herbert

ja das sollte dich wundern !

Bei so geringen Drehzahlen und einer Spule ist vieles anders .

miss einfach bei 400 - 500 U/min dann wird es besser , die Spannung ohne Last ist proportional zur Drehzahl , daß ist einfach zu rechnen was bei 83 U/min da ist.

So ein DMM ist auch nur ein kleiner Lügenbold wenn irgendwas nicht "NORMAL" ist ;) ( zB. die Frequenz )

Miss mal nach dem Gleichrichter bei gleichen Bedingungen , ist interessant ob das Messgerät bei Wechselspannung und Gleichspannung andere Werte bei gleichen Drehzahlen bringt

mfg.Volker
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon Bernd » Fr 29. Nov 2013, 21:37

Wenn ich vor dem Gleichrichter 1,8V messe und der mindestens 1,2V schluckt, darf die LED nicht brennen...

Du misst und errechnest den Effektivwert, zumindest mit der Formel aus dem Grundlagenbereich.
Der Peakwert der deine LED aufblitzen lässt liegt höher.

Grüsse

Bernd
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon herbk » Sa 30. Nov 2013, 09:49

Guten Morgen zusammen,

Ich habe jetzt mal nach dem Gleichrichter gemessen: zu erst paralell zur LED (also mit "Last"): 0,9V, dann ohne LED: 1,45V
Der Gleichrichter ist ein RBV 406 (steht zumindest drauf) und hat laut Datenblatt eine Vf von 1,1V. Wenn ich jetzt von Volkers Rechnung oben ausgehe (V nach Gleichrichter + Vf) dann würde das Ergebnis zu den Messwerten vor dem Gleichrichter passen. :(
Aber weshalb leuchtet dann die LED? Klar, Bernds Aussage mit dem reagieren auf Spannungsspitzen ist nachvollziehbar - nur dazu leuchtet mir die LED zu hell.... Es ist eine Weiße LED mit einer Spannung von 3,4V. Ich verwende die recht viel, weil ich mir daraus Leuchten für mein Wohnmobil baue - unter 2V sieht man bei denen gar nichts...

Und weil ich schon mal drüber war habe ich dann das gleiche auch noch mit meinen beiden anderen DMMs gemacht - und da hat sich dann wieder mal der Spruch "wer viel misst, misst Mist" bestätigt: Bei gleicher Drehzahl nach dem Gleichrichter 1,45V, 1,55V und 1,72V... :roll: jetzt kann ich mir aussuchen welchem ich glaube...

Mit mehr Drehzahl messen ist nicht so einfach, da muss ich mir erst einen Adapter bauen damit ich die Welle des Rotors in der Bohrmaschine Spannen kann. Im Moment macht den Antrieb ein Scheibenwischermotor, deshalb auch die merkwürdige Drehzahl...
Gruß Herbert
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon vm » Sa 30. Nov 2013, 10:33

Hallo Herbert

Ich denke es liegt an der geringen Frequenz von 16 Hz.

Mach die Diode mal ab und einen Kondensator an den Gleichrichter zB 16V 2000 myF und miss dann nochmal Lastfrei.

mfg.Volker
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Re: Scheibengenerator "anders rum"?

Beitragvon Bernd » Sa 30. Nov 2013, 10:38

Und dann wird sich eine Spannung einstellen bei der die LED hell aufblitzen kann weil sich der Elko
nach kurzer Zeit auf den Spitzenwert der Sinusspannung auflädt.


Grüsse

Bernd
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