Eisenloser Generator ala Black 300

Re: Eisenloser Generator ala Black 300

Beitragvon vm » So 17. Feb 2013, 22:14

Hallo Stefan

weder an den Rückseite noch an den Böden der Rohre bilden sich Magnetpole aus (es bleiben keine Eisenspähne daran haften )

Damit sollten auch keine Sättigung oder Kurzschlüsse vorliegen denke ich (etwas wunderlich ist es trotzdem )

Ich bin dabei die Magneten wider auszubauen und zu reinigen

Als nächstes baue ich ihn außen mit nur 3 Magneten pro Pol und innen mit 2 Magneten um den Einfluss der anderen auszuschließen ,danach außen 6 Magneten ( 3neben- und 2 übereinander ) und innen 4 Magneten

wenn ich damit auch auf etwa 3 Volt komme hätte ich zumindest erst mal etwa 1/3 weniger Widerstand durch die geringere Drahtlänge pro Windung

mfg.Volker
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Re: Eisenloser Generator ala Black 300

Beitragvon magneto » So 17. Feb 2013, 23:02

HalloVolker

weder an den Rückseite noch an den Böden der Rohre bilden sich Magnetpole aus (es bleiben keine Eisenspähne daran haften


Versuche es nicht mit Eisenspänen. sondern mit einem Stahlwürfel / dickem Stahlblech im inneren Rohr die 2 Stellen zu verbinden, an denen von außen verscheidenpolige Magnete angeklebt sind.
Soll gar nicht bis ganz schwach haften.
----------------------
An der Rückseite ist’s etwas anders – dort gibt’s keine Sättigung der „Brücken“, nur „Leckstellen“ des Flusses (vermute ich mal).
Wenn Du einen Magnet in Stahlschachtel verschließt, dann werden sich auch keine Stahlspäne rankleben.
Trotzdem ist das Feld des Magneten kurzgeschlossen.

Grüsse

Stefan
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Re: Eisenloser Generator ala Black 300

Beitragvon vm » So 17. Feb 2013, 23:35

Hallo Stefan

ich kann mich ja täuschen aber um einen Magneten Kurz zu schließen muss man den Nord und Südpol des Magneten mit Eisen verbinden

verbindet man den zb. Südpol des einen Magneten mit dem Nordpol eines 2. Magneten nennt sich das Rückschluss und ist meist gewollt da es zu einer Verstärkung des Feldes auf der Gegenseite führt ( auf der Seite wo der Pol in die Luft schaut )

ps. wo keine Eisenfeilspähne halten halten für gewöhnlich auch keine Eisenklumpen

mfg.Volker
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Re: Eisenloser Generator ala Black 300

Beitragvon Bernd » Mo 18. Feb 2013, 08:12

Ich bin ganz deiner Meinung Volker. Wenn es einen Rückschluss nicht nur innerhalb eines Rohres sondern
auch zwischen den Rohren gibt, so wäre das positiv zu werten. Es wird ihn aber nicht geben oder aber
nur in sehr geringen Maße.

Grüsse

Bernd
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Re: Eisenloser Generator ala Black 300

Beitragvon magneto » Mo 18. Feb 2013, 11:40

Hallo Volker

ich kann mich ja täuschen aber um einen Magneten Kurz zu schließen muss man den Nord und Südpol des Magneten mit Eisen verbinden


Ich hab’s nicht korrekt bezeichnet, woran gedacht.
Ich dachte nicht an einen „klassischen“ Kurzschluß, sondern eher an Anziehung des Flusses (aus der Luft) durch Parallel zum Fluß verlaufende Eisenfläche
Aber nach Überlegung denke schon, daß ich in auf dem Holzweg war. :oops:

ps. wo keine Eisenfeilspähne halten halten für gewöhnlich auch keine Eisenklumpen

Da hast Du wohl auch Recht.
Es ging mir allerdings nicht um sooo starke Kräfte die Gewicht des „angesaugten“ Eisens tragen können, sondern eher um solche, die leicht aber deutlich spürbar sein könnten.
Übersättigung.png
Übersättigung.png (72.59 KiB) 6754-mal betrachtet

Mag aber sein, daß ich auch hier falsch gedacht habe... :)

Grüsse

Stefan
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Re: Eisenloser Generator ala Black 300

Beitragvon vm » Mo 18. Feb 2013, 13:36

Hallo Stefan

so ist es korrekt ,wenn das Eisen zu dünn ist bleibt Eisen auf der Rückseite haften da sich dort Pole ausbilden was man mit feinen Eisenspänen auch sehr gut darstellen kann (das sieht man bei vielen billigen Gleichstrommotoren wie zb. aus Accuschraubern,die kann man richtig panieren in Spänen )

Wenn man die Rohre so dick machen würde das Femm zufrieden ist könnte man das ganze schnell nicht mehr tragen :D

Da das aber nicht passiert ist das Rohr noch dick genug (bei der Version mit 2 Magneten übereinander kann das schon anders aussehen )

mfg.Volker
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Re: Eisenloser Generator ala Black 300

Beitragvon Famzim » Mo 18. Feb 2013, 14:35

Hallo

Wer sich die Sauerei mit den Eisenspänen ersparen will, kann den Test mit einer Büroklammer machen, das machen die Motorbauer so :)

Dann noch was anderes:
So wie die Magnete bei Euch eingesetzt werden, ist das Feld im Luftspallt immer erheblich schwächer, als die Remanenz der Magnete.
Wenn wegen der Größe und des Preises dann noch Feritte genommen werden, steigen die Dimensionen erheblich.
Es können die Magnete aber auch mit ganzer Breite gegen ein Sammeljoch geklebt werden.
Also quer in Schlitze.
Die Stralenförmig angeortneten Eisenstege habe dann von beiden Seiten den gleichen Pohl eines Magneten, können aber durch das sammeln, auf grösserer Fläche, und vor allem von beiden Seiten, ein stärkeres Feld im Luftspallt erzeugen, welcher über der Remanenz der Magneten liegt.
So ähnlich wie die kleinen Türmagnete das machen, mit den Blechen drann.
So eine Anortnung (Halbach) wäre mal interessant.

Gruß Aloys.
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Re: Eisenloser Generator ala Black 300

Beitragvon vm » Mo 18. Feb 2013, 15:44

Hallo Aloys

da muss ich mal noch eine weile drüber nachdenken,das Hauptproblem ist das Ganze als Kreis zu bauen (konische Eisen ),dafür braucht man außen kein Eisen als Rückschluss ...... :?

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Re: Eisenloser Generator ala Black 300

Beitragvon vm » Mo 18. Feb 2013, 17:15

Hallo Aloys

ich glaub das geht nicht, da du nicht nur keinen Rückschlussring brauchst sondern keinen haben darfst da er einen Kurzschluss darstellt

da müsste man mal eine Simulation machen ,aber ich denke das die anderen 3 Seiten des Eisenstücks zu viel Unfug anrichten als das deine Sammelfunktion etwas bringt

mfg.Volker
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Re: Eisenloser Generator ala Black 300

Beitragvon Bernd » Mo 18. Feb 2013, 17:38

Ich glaube die Idee mit dem Eisenstück zwischen zwei quer liegenden Magneten, das gewissermassen die Feldlinien bündelt, ist ein Trugschluss.
Beim Türmagnet holt man durch die Blechplatten beide Pole auf eine Seite, was naturgemäß eine weitaus
stärkere Haftung zur Folge hat. Hier macht das ganze Sinn.

Wenn man das ganze aber auf einen Magnetrotor überträgt bei dem man die Magneten dann so montiert das ihre Pole
seitlich in Eisenflächen eintreten und erst aus dem Eisen heraus zum anderen, gegenüberliegenden Pol gelangen,
hat man nichts gewonnen, denn die Gesamtmenge an Fluss dürfte sogar eher kleiner ausfallen als bei
der "herkömmlichen" Montageart.
Was man erzielt ist eine partielle Überhöhung der Flussdichte. derartige Generatoren wurden hier im Forum
bereits gebaut und beschrieben.

Ein Halbacharray steigert die Flussdichte ebenfalls, allerdings ist dafür auch ein massiver Einsatz
weiterer Magnetmasse erforderlich. Ins Verhältnis gesetzt ist der Gewinn an Fluss im Verhältnis zum zusätzlichen
Magneteinsatz oft eher gering.
Es gab mal auf Powercroco eine wunderbare Abbildung aller nur erdenklicher Montagearten, mit und ohne Halbacharray.
Da zeigte sich sehr übersichtlich der mögliche Gewinn gegenüber einer Standardanordnung.
Leider ist die Seite nicht mehr verfügbar.


Grüsse

Bernd
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