von andreas » Fr 23. Nov 2012, 13:57
Hallo Volker,
diese Wertauswahl klingt sehr zufällig und nicht gut bedacht. Es sollte Dir klar sein, dass der größte Teil der Leistung über dem Vorwiderstand abfällt. Das sind reine Verluste und für die Messung nicht notwendig. Bei 24 V und 50 Ohm fließt etwa ein halbes Ampere Strom. Deine Speisung muss etwa 12 Watt aufbringen, welche nahezu vollständig im Vorwiderstand verheizt werden. Auch der Widerstand muss diese Leistung dauerhaft vertragen können. Er dürfte etwa so groß wie ein Daumen sein.
Wenn Du schon mit so einem hohen Strom arbeiten möchtest, benutze eine Speisung mit geringer Spannung, z.B. eine einzelne Batterie- oder Akkuzelle. Dort kommst Du mit 2 bis 8 Ohm Vorwiderstand aus und hast deutlich weniger Verluste. Auch denkbar ist eine kräftige Lampe als Vorwiderstand, etwa aus dem Kfz-Bereich. Mit einer Blinklampe passt das recht gut. Leuchten muss sie dabei nicht, aber sie zieht immer etwa den Betriebsstrom.
Ich halte es übrigens für ausreichend, bei deutlich kleineren Strömen zu messen. Heutige Multimeter sind von der Gleichspannungsempfindlichkeit gut genug, um auch bei kleinen Strömen die Spannung über einer Wicklung zu messen.
MfG. Andreas