Vielen Dank für die Mühe,
[quote="Bernd"]Die folgende Grafik entstammt einer Schulseite.
Sie zeigt als Sinusform die Abhängigkeit der erzeugten Spannung von der Höhe des Flusses der durch die Spule führt.
Das Magnetfeld strömt in der eingezeichneten Flussrichtung
Befindet sich die Leiterschleife/Spule senkrecht geht der maximale Fluss durch die Spule, dabei entsteht keine Induzierte Spannung
und die Sinuskurve geht in diesem Moment durch die Nullinie.
Liegt die Leiterschleife waagerecht findet in diesem Moment die Umkehr der Flussrichtung statt. Gleichzeitig ist es der Moment
mit der grössten Änderungsgeschwindigkeit des magnetischen Flusses, daher entsteht in diesem Moment die höchste Spannung.

Eine sehr einleuchtende Graphik. Eine Graphik aus einer Schulseite ist genauso richtig wie eine wissenschaftliche Abhandlung.
Sie hat aber auch einen großen Vorteil. Sie ist lesbar und leicht zu verstehen.
Aber es wirft eine Frage immer auf. Ich würde mich freuen wenn auf diese folgenden Punkte ohne Polemik eingegangen wird. Es ist schon besser geworden. Wir können das auch so stehen lassen.
Denn ist es ja sowieso so wie es eben ist. In der Praxis regelt sich das alles sowieso von selber.
Die Frage ist: Wie kann in dem Moment wo die Leiterschleife waagerecht steht, also größte Änderung aber ohne magn. Fluß da ist, Spannung induziert werden?
Wie kann bei Änderung jedoch ohne magn. Fluß sogar die größte Spannung induziert werden?
Theoretisch brauchten dann gar keinen magn. Fluß und haben trotzdem Spannung.
Der andere Teil der Graphik, wie auch die Graphik von Ekofun ist, wenn der magn. Fluß am größten (magn. Fluß auf dem Scheitelpunkt) aber keine Änderung da ist, wird keine Spannung erzeugt. Das ist auch so.
Da sind wir uns vollkommen einig. Magn. Fluß auf dem Scheitelpunkt deshalb ohne Änderung bringt nun mal auch keine Spannung.
Aber ich sage ja, bis kurz vor diesem Moment wurde noch Spannung induziert. Und diese Spannung kann nicht schlagartig abfallen, wenn der Scheitelpunkt des Flusses erreicht ist.
Die Spannung bleibt dort diesen winzigen Moment lang so bestehen wie sie gerade war. Bis kurz nach dem Scheitelpunkt des magn. Flusses. Dann wird sie wie vorher beim ansteigen sinuförmig herunter geführt. Diesmal nicht aufwärts sondern abwärts auf Null. Weil in diesem Moment wieder Änderung des magn. Flusses gegeben ist.
Die Graphik sagt auch aus, das an dem Punkt keine Spannung induziert wird. Das ist natürlich auch richtig. Das bestreite ich nicht. Aber was da in dem Moment schon besteht?
Ich sage ja das die in diesem des magn. Scheitelpunkt die induzierte Spannung am größten ist, nur nichts mehr an Spannung weiter dazu kommt.
Bei einem Trafo z.B. mit Prim. Sinus 50 Hz hieße das nach Eurer Ansicht, das die Ausgangsspannung Sek. 90 Grad verschoben ist. Das ist sie aber nicht.
(Tatsächlich ist sie 180 Grad mit Klemmen tauschen 0 Grad verschoben). Das heißt reell ist sie gar nicht verschoben.
Oder anders, wenn ich denTrafo im Nulldurchgang abschalte oder ganz abschalte (also magn. Feld Null und keine Änderung) bleibt trotzdem die Ausgangsspannung Sek. bestehen?
Wir können das meinetwegen begraben. Zumal sich wahrscheinlich sowieso kaum ein Teilnehmer dafür interessiert. Es sind viel zu viel Worte.
mfG Peter Sombrero