Hallo Bernd,
Danke für deine Antwort.
Direktes zur Bedeutung des "Wickelfaktors" steht nicht da, aber eine Erklärung wie folgt:
Zitat:
• Das Nut / Polverhältnis
Das Nut/Pol -Verhältnis kann sich in einem weiten Bereich bewegen, solange die Grundreglen für die Nutzahl (teilbar durch Phasenzahl) und Magnetpole (Polpaare !) eingehalten werden.
In der Praxis hat sich gezeigt, das die Motoren sehr gut funktionieren, bei denen der Unterschied zwischen Nut und Polzahl klein ist!
Eine Range von N/P = 1:1,5 bzw P/N = 1:1,5 sollte nicht verlassen werden, sonst sinkt der Wirkungsgrad deutlich ab.
Die gebräuchlichen Kombinationen für einzelzahnbewickelte Motoren sind in der Kombinationstabelle farbig gekennzeichnet.
Es gibt jedoch auch ausserhalb dieses Bereiches funktionsfähige Kombinationen.
Ausserdem gibt es neben der Haupt- oder Optimallösung immer einige "Nebenlösungen" die zwar funktionieren, jedoch nicht optimal sind.
Bei über mehrere Zähne gewickelten Motoren sind andere Kombination üblich (12N4P; 18N6P; 24N8P). Kombinationen, bei denen die Polzahl kleiner ist als die Nutzahl haben anscheinend Vorteile.
Nicht jede Kombination, die den Grundregeln (Nuten:3 = ganzzahlig; Magnetpolzahl:2 = ganzzahlig) gerecht wird, ist auch ausgewogen.
"Lauffähig" bedeutet auch nicht, dass diverse Extremkombinationen auch einen guten Wirkungsgrad haben müssen!
Und selbst die theoretisch ausgewogenen Kombinationen werden (teilweise aus ganz trivial mechanischen Gründen nicht gut laufen:
Eine wichtige Rolle für die Laufeigenschaften des Motors scheint auch die Symmetrie des Wickelschemas zu spielen.
Besonders sinnvoll scheinen Bewicklungsvarianten mit spiegelsymmetrischem Ansatz zu sein.
Die Bewicklungsschemata mit Gruppenbildungen (AaA; AaAa; AaAaA .....) ergeben drehzahlsteifere Motoren.
Die nur einfach rotationssymmetrischen Gruppenvarianten (9N8P) neigen dazu, die Glocke zum Schwingen anzuregen und sind für einen lauten Motorlauf verantwortlich.
Grundsätzlich gilt:
je mehr Nuten, desto mehr Polpaare sind einsetzbar.
je mehr Polpaare um so weniger Drehzahl.
Zitatende; Quelle:
http://www.powerditto.de/Konstruktionsregelnditto.htmlAls Summe auch aus weiteren Ausführungen dieser Seite ist zu sehen, daß eine nahezu gleiche (darf aber nicht gleich sein, sonst als Motor nicht lauffähig)
Pol - Nut - Anzahl den höchsten Wirkungsgrad bringt. Und, je mehr Pole und Nuten desto niedriger die Drehzahl. Hier sieht man ein analoges Verhalten zu unseren Generatoren.
Der Verfasser dieser Seite scheint sehr viel über diese Art von Motoren zu wissen, schließlich fliegen seine Modelle um die 400 km/h!!!
Viele Grüße
Sebastian