Verdrahtung eines Scheibengenerators

Re: Verdrahtung eines Scheibengenerators

Beitragvon BCamel003 » Mi 11. Apr 2012, 18:13

Hallo zusammen,

habe Heute eine Batterie geschenkt bekommen.ein riesen Teil Sie hat 12V /210AH und ist von einem LKW oder Bus.Dürfte doch jetzt für mein Gartenhäuschen und mein Windradauflaadung reichen oder? Mein Scheibengenerator ist auch bald fertig.

Gruß Bernd
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Re: Verdrahtung eines Scheibengenerators

Beitragvon andreas » Mi 11. Apr 2012, 20:49

Hallo Bernd,

miss mal die Spannung des geschenkten Akkus. Bei unter 11 V könnte es schwierig werden, den noch zu verwenden.

MfG. Andreas
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Re: Verdrahtung eines Scheibengenerators

Beitragvon BCamel003 » Mi 11. Apr 2012, 21:20

hallo zusammen/Andreas,

habe Batterie/Akku gemessen und die hat 12V

Gruß Bernd
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Re: Verdrahtung eines Scheibengenerators

Beitragvon Tank » So 22. Apr 2012, 19:49

Hallo Andreas,
wg. der Messung von 11V und nicht mehr verwenden.
Man sollte einen Akku (Bleibatterie) nicht unter 10,5V entladen. Deshalb gibt es auch die Unterspannungsabschaltung bei Wechselrichtern z.B.
Ich habe einen Wechselrichter, der bei 11V abschaltet. Warum sollte man den dann nicht mehr verwenden können, wenn er 11V hat?
OK, im Endeffekt hat Bernd ja eh 12V gemessen. Aber grundsätzlich wäre das für mich interessant.

Ich hatte z.B. letzte Woche auch 3 Bleiakkus geschenkt bekommen. Die hatten alle 14,5 - 15V. Als ich eine Last dranhängte, sind sie sofort auf 0V zusammengebrochen. Sollte man vorher evtl. testen. Nicht dass du ein böses Erwachen bekommst, Bernd.
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Re: Verdrahtung eines Scheibengenerators

Beitragvon andreas » So 22. Apr 2012, 20:12

Hallo,

diese Frage bezüglich der Akkuspannung erfolgte aus gutem Grund. Gebrauchte Akkus, die wegen Unbrauchbarkeit entsorgt werden, haben mitunter auch einen Zellenschluss. Gerade bei hochbelasteten Bleigel-Akkus kommt es öfter vor, dass eine Zelle tot ist. Und da ist nichts mehr zu machen, solchen Akku kann man nicht mehr für die vorgesehene Anwendung einsetzen.

MfG. Andreas
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Re: Verdrahtung eines Scheibengenerators

Beitragvon Ekofun » So 22. Apr 2012, 20:53

Hallo zusammen,

wenn ein Akku 14 V hat dann kann nicht verstehen das er kurzen hat,wieso kann er dann 14V haben bei messen.Kurzen haben zellen wegen Talg der nach unten sinkt und wenn er genug hoch ist dann krigen Platten kurzen,so hab mir das gedacht.Wenn aber Platten dünn geworden sind(verbraucht) und unten noch nicht Talg hoch genug gewachsen ist dann hat aAkku eine Spanung im lehrlauf aber bei Last sinkt der Spanung auf eine kleine oder auf 0 V.So habe das gedacht aber genau weiss ich nicht ob das so ist.Jedenfals Platten geben Kapazität und wenn sie verbraucht sind dann ist auch Kapazität klein und bei Belastung geht Spanung auf 0V oder so.Ist das so oder nicht?

Grüße

Ekofun
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Re: Verdrahtung eines Scheibengenerators

Beitragvon andreas » So 22. Apr 2012, 21:24

Hallo Ekofun,

eins vorab: Spannungsangaben von 14 oder gar 15 V an einem 12-V-Blei-Akku, der nicht gerade geladen wird, sind völliger Unsinn. Normalerweise handelt es sich dann um ein defektes Messgerät.

Ansonsten ist es schon richtig, dass Zellenkurzschlüsse in aller Regel durch Bleischlamm entstehen, wie er im Betrieb nun mal entsteht und nach unten sinkt. Ist die Schlammschicht so hoch, dass sie die Plattenunterkanten erreicht, kommt es zum Zellenschluss. Auch möglich sind Zellenschlüsse durch verbogene Bleiplatten, wie sie gern bei sehr hohen Strömen entstehen.

De restlichen Akkufehler (Hochohmigkeit) dürften auf Sulfatierung, Trockenheit und Kontaktfehler zurückzuführen sein. Ein Teil davon lässt sich beheben, aber meist nur bei nassen Akkus.

MfG. Andreas
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Re: Verdrahtung eines Scheibengenerators

Beitragvon Tank » Mo 23. Apr 2012, 20:06

andreas hat geschrieben:Hallo Ekofun,

eins vorab: Spannungsangaben von 14 oder gar 15 V an einem 12-V-Blei-Akku, der nicht gerade geladen wird, sind völliger Unsinn. Normalerweise handelt es sich dann um ein defektes Messgerät.

.................................................


Oh! Dann wird mein Messgerät K.O. sein. Denn mein nagelneuer zyklenfester 12V 22Ah Bleiakku hat mit meinem Billiggerät (Voltcraft VC-11) 15V gezeigt. OK, Meßtoleranz liegt bei 1,5%. Dann wären es 14,775V.
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Re: Verdrahtung eines Scheibengenerators

Beitragvon andreas » Mo 23. Apr 2012, 23:23

Hallo,

Lesen bildet. Aus der Anleitung zu Deinem Schätzeisen:

vc11tole.png
vc11tole.png (31.72 KiB) 10888-mal betrachtet

Die 15 V misst Du garantiert nicht mehr im 200-mV-Bereich. Darüber liegt der Fehler dann bei über 2,5 %.

Die Messung von 15 V ist dann mit einem Grundfehler von 2,5 % behaftet. Das sind 0,375 V nach oben und unten. Zwei Zähler in der kleinsten Stelle des 20-V-Bereiches sind dort 20 mV, die kommen dazu. Die Summe der erlaubten Abweichungen liegt damit bei 0,395 V, also rund 0,4 V. Die letzte Stelle bei Deinem Multimeter kannst Du also dann vernachlässigen, selbst die vorletzte ist nur ein grober Schätzwert. Dein Akku hätte damit mindestens 14,6 V Ruhespannung und auch das ist außerhalb der gewöhnlichen Ladeendspannungen (wo man also die Akkuladung beendet). Wenn der Akku nicht völlig überladen oder falsch befüllt ist, bleibt nur ein defektes Messgerät übrig.

Zur groben Kontrolle empfehle ich einen ganz gewöhnlichen Spannungsregler 7805 in der Hersteller-Standardschaltung als Referenz. Er sollte nicht älter als zehn Jahre sein. Der hat unter normalen Umständen 5,00 V plusminus 0,02 V als Ausgangsspannung zu bieten. Weicht Dein Messgerät in der Anzeige davon deutlich ab, entsorge das Teil oder tausche es so lange um, bis Du eins mit plausibler Anzeige hast.

MfG. Andreas
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Re: Verdrahtung eines Scheibengenerators

Beitragvon Tank » Di 24. Apr 2012, 18:32

Oho!
Schönes Infotäfelchen. Woher hast du das?
Ich habe jetzt mal mit einem anderen Meßgerät geprüft. Die Batterie hat noch ca. 12,5V (falls dieses genau messen sollte) ..... im Gegensatz zu meinem "Meßeisen", welches 14,5V anzeigt. Ist ja noch weiter aus der Toleranz.
Kann einer ein gescheites für normales Geld empfehlen?

Danke für die Info, Andreas.
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