Hallo Ekofun
deine Erklährung hat mir überzeugt,da kommt sicher was an an Wirbelströmen.Da es in Bücher nicht darüber steht soll nicht heißen es gibt das nicht.
Warscheinlich hat Industrie garnicht in diese Richtung erforscht,weil keine denkt dran.So ist diese Erscheinung dann bestimmt bei jeden Geni,nur mit Unterschied
das eine kleiner ist und andere Größer,so sind Dan auch Wirbeströme kleiner oder Größer.
Ja genau so sehe ich das auch. Ich denke es wird jeder Permanentmagnet bestückte Generator mehr oder minder warm
werden wenn man ihn ohne Last eine Weile auf Nenndrehzahl hält, aber wer macht schon sowas verrücktes ausser mir ?

Bei den eisernen wird das Blechpaket etwas warm werden und bei den eisenlosen die Spulen.
Könnte man das mit mehr dünnere Drähte mindern?, meine wenn ich jetzt brauch 3 Drähte für eine Querschnitt dann nehme 6 dünnere für gleiche Querschnit,
denke dann ist auch Wirbelefekt kleiner.
Das würde ganz sicher der Fall sein. Die nutzlosen Wirbelströme in den Kupferdrähten würden sich reduzieren.
Wie wir jetzt aber wissen würde sich gleichzeitig das Problem mit den Ausgleichsströmen vergrössern, es sei denn
man bekommt das mit den Spannungsunterschieden bei den parallel geführten Drähten in den Griff.
Hallo Peter.
einige deiner Vermutungen sind zwischenzeitlich geklärt, vermutlich hattest du noch nicht alles gelesen was hier in letzter Zeit geschrieben wurde.
Was die Messung anbelangt zeigen mir die Reaktionen das ich besser eine Skizze einstellen sollte wie ich das gemacht hatte,
das würde einiges erklären. Es wurden z.B. natürlich die drei parallel angeschlossenen Drähte zur Messung aufgetrennt.
Was die durch die Ausgleichströme entstehende Verlustleistung anbelangt so ist sie gar nicht so groß wie man annehmen sollte.
Sie liegt bei voller Drehzahl (ca. 1000 U/min) bei ca. 4 Watt pro Phase. Naja auch 4 x 4 Watt (4 Phasen) möchte man nicht
unbedingt verlieren, auch wenn sie im Verhältnis zu der bei dieser Drehzahl möglichen Abgabeleistung von 1 bis 1,5kW kaum ins Gewicht fallen.
Durch die bereits beschriebene Reihenschaltung der Drähte umgehe ich dieses Problem.
Hallo Mike,
Wenn bei Deinem Scheibengenerator Wirbelströme wirklich eine Rolle spielen (trotz eisenlosem Designs),
dann kann doch der Wirbelstrom nur im Magneten selbst induziert werden. (Anderes "Eisen" was Verluste mache kann ist ja nicht da.)
Damit Bleche an Motoren / bewegten Teilen im Magnetfeld nur geringe Wirbelstromverluste erzeugen bzw. nicht bremsen schlitzt man sie ein.
Wirbelströme entstehen immer dann wenn ein Metall von einem bewegten Magnetfeld getroffen wird.
Wirbelströme beschränken sich keineswegs auf ferromagnetische Werkstoffe wie Eisen, sondern breiten sich bestens auch in
antimagnetischen Metallen wie z.B. Alu oder Kupfer aus. Gerade in Kupfer erreicht man heftige Effekte, auch in Drähten die vom Magnetfeld getroffen werden.
Die Höhe der negativen Auswirkungen ist unter anderen davon abhängig wie stark das Material laminiert ist bzw. wie dünn die verwendeten Drähte sind.
Wer die Möglichkeit hat mal einen Draht in die Nähe eines starken Wechselmagnetfeldes zu führen, der wird das Grinsen bekommen wenn der
Draht plötzlich in der Hand im Rythmus der Magnetfeländerung zuckt. Das was man da spürt sind die Auswirkungen der Wirbelströme im Draht.
Derjenige der eine Magnetrotorscheibe besitzt lässt diese schnell rotieren und hält dann einen dicken Draht drann.
Nach meinen bisherigen Erfahrungen spürt man den Effekt mit der Hand selbst bei einem einzelnen Draht ab ca. 1mm Dicke.
Wäre eine aus z.B. 0,1mm x 6mm Cu-Folie gewickelter Spulenkörper mit 60 Windungen nicht eine ideale Spule für Deinen Generator?
Für die Bauart mit den überlappenden Spulen leider nicht denn dort muss der Spulenstrang ja geknickt werden.
Für einzelne Spulen wäre das aber eine denkbare Lösung die schon des öfteren hier besprochen wurde.
Grüsse
Bernd