das man bei Generatoren mit einer Strombelastbarkeit der Wicklung von ca. 5 A pro mm² ausgehen kann.
Dieser Wert ist aber stark davon abhängig wie gut man die entstehende Wärme von der Wicklung abführen kann.
Ich denke bei meiner Bauart sollte die Wärmeabfuhr mittelmässig bis gut erfolgen.
Derzeit setze ich die Wicklung wieder als Heizung ein, indem ich einen Strom durch die neue Phase von ca. 4
oder 5 A fliessen lasse. Zwischen den beiden Holzplatten wir es während der Pressung dadurch recht warm.
Allerdings kann die Wärme ja auch nirgendwo entweichen und das Abbinden des Harzes erzeugt auch Wärme.
Ich rechne mit einer dauerhaft zulässigen Strombelastbarkeit pro Phasenstrang von ca. 6A.
Kurzfristig kann man den Wert sicher sehr deutlich überschreiten, ich würde sagen bis zum doppelten.
Kurzfristig bedeutet dabei einige Sekunden, z.B. in einer Böe.
Die Temperatur der Wicklung möchte ich im Generatorbetrieb unter ca. 60 bis 70 Grad halten.
Ich denke das wird klappen. Die Wärmebelastung verhält sich proportional zum fliessenden Strom, nicht zur
erzeugten Leistung. Im Teillastbereich bleibt das Ding sowieso kalt.
Ekofun meinen Fingern geht es erstaunlich gut. Es ist wie so oft, wenn man den Bogen raus hat geht es viel leichter.
Trotzdem war das alles sehr zeitraubend...
Grüsse
Bernd

