Danke für die Aufmunterungen. Einiges habe ich schon gelernt. So z.B. das wenn man schon vor hat überlappend
mit einem Spulenstrang zu arbeiten, man unbedingt eine Halterung für den Spulenstrang benötigt.
Bei der ersten Lage waren das die Hölzchen.
Die zweite Erkenntnis ist das die Spulenköpfe doch relativ grossen Anteil am Gesamtwiderstand haben und dagegen lässt
sich auch nicht wirklich was machen.
Drittens ist der Bauaufwand enorm und reduziert sich nur wenn man den Strang, wie schon angesprochen, in eine Art
Führung einlegen kann.
Derzeit fände ich die Lösung, die ich anfänglich ablehnte, mit einzelnen überlappenden Spulen eigentlich doch ganz gut.

Mit etwas Glück kann ich das fertige Gebilde dann morgen das erste mal an der Magnetscheibe provisorisch testen.
Ich bin super gespannt auf die erzielbare Spannung je Umdrehung.
Ich erwarte eigentlich um die 60 Volt pro Phase bei 1000 U/min.
Gerade noch akzeptabel wären für mich 50 Volt bei 1000 U/min.
Alles über 60 Volt wäre natürlich spitze, aber ich habe echt ein bisschen Angst das ich nicht mal in die Nähe der 60 Volt komme.
Im nächsten Bild sieht man die ersten Versuche den zweiten Spulenstrang in Position zu halten. Alles noch nicht richtig ausgerichtet.
Funktioniert aber eigentlich ganz gut. Deshalb werde ich das Kupfer jetzt komplett wieder abnehmen und die Holzscheibe mit den
noch nötigen vielen Löchern versehen durch die ich dann die Kabelbinder stecke.
Sieht ja irgendwie wild aus das ganze. Über den Magneten befindet sich eine durchgehende Kupferfläche aus hunderten von Drähten.
"Luft" sieht der Magnet praktisch keine mehr. Sein Feld trifft immer auf Kupfer. Eigentlich ist es so ideal.
Das sieht alles irgendwie so massiv aus, aber die Dicke der Spulen beträgt nur ca. 3,5mm.

Grüsse
Bernd