Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Ekofun » Mo 26. Dez 2011, 19:14

Hallo Bernd,

Dioden: USD 5097 F P8715, das steht auf dioden geschriben,glaube sind amerikanische Produkt.

Grüße

Ekofun
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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Ekofun » Di 27. Dez 2011, 18:43

Hallo,

Geni hat stat 10 Spulen 11 Spulen pro fase,so ist Innenwiederstand 4,5 Ohm zwischen 2 Fasen-gemessen.
D-Rotor ist 0,143m,Spule hat 30Wdg mit 0,8mm Draht.Mittlere Flußdichte ist 0,289T.Wirklänge ist 0,035m.

Gerechnete Spanungen unbelastet:

100...U/min....= ..5,9V
200...U/min....= .12,2V
300...U/min....= .18,27V
400...U/min....= .24.37V
------------------------------------
Spanungen in Test:
100...U/min....= 4,9V
199...U/min....= 9,2V
300...U/min....= 14,4V
405...U/min....= 19,5V
--------------------------------
Belastung mit Lampen 12V/50W

Eine Lampe....654 U/min...12,4V
Zwei Lampen Parallel: 1062 U/min...11,6V
Zwei Lampen in Reihe: 922 U/min...24V

Geni ist technisch O.K. aber sein Innenwiederstand ist zu groß,und das ist nicht gut,Wirkung ist dahin,wird alles über Wicklung verbraten. :x
Aber nexte wird besser.

Grüße

Ekofun
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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Bernd » Di 27. Dez 2011, 19:32

Du verbrätst nur alles über die Wicklung wenn du eine zu niederohmige unpassende Last anschliesst.
Falls du vor hattest damit eine 12V Batterie direkt zu laden dann darfst du jetzt nicht jammern, denn das konntest
du Dir ja schon vor dem Bau ausrechnen das der Innenwiderstand für direkte 12 V Ladung viel zu hoch werden würde.

Auf was beziehen sich deine Spannungsangaben, auf eine einzelne Phase ?
Du solltest die Tests noch mal hinter dem Gleichrichter durchführen.
Vielleicht hast du noch zwei normale Brückengleichrichter rumliegen oder 6 normale Siliziumdioden.

Grüsse

Bernd
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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Ekofun » Di 27. Dez 2011, 19:41

Hallo Bernd,

Diese Test ist mit Gleichrichter gemacht,es ist Gleichgerichtete Drehstrom.Es sind 6 Siliziumdioden in Gleichrichter.

Grüße

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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Bernd » Di 27. Dez 2011, 19:50

Spanungen in Test:
100...U/min....= 4,9V
199...U/min....= 9,2V
300...U/min....= 14,4V
405...U/min....= 19,5V


Wenn das die Leerlaufspannungen nach Drehstrom-Gleichrichtung sind, dann kann etwas nicht stimmen.
Du hattest auf der letzten Seite eine Leerlaufspannung für eine einzelne (!) Phase von 49 Volt bei 1000 U/min gemessen.
Jetzt misst du nach Gleichrichtung und Zusammenschaltung aller Phasen im Stern 19,5 Volt bei 405 U/min oder umgerechnet
nur 48 Volt bei 1000 U/min. Wie kann das sein ?

Irgendwo ist da ein Fehler.

EDIT:
Im lehrlauf bringt eine Fase 49 V bei vole Drehzahl von Bohrmaschiene

Das waren dann wohl keine 1000 U/min sondern wesentlich mehr ? Ich war aus irgendeinem Grund von 1000 U/min ausgegangen.

Kann es sein das die Höchstdrehzahl deiner Bohrmaschine oberhalb 2000 U/min liegt ?

Grüsse

Bernd
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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Ekofun » Di 27. Dez 2011, 19:59

Hallo Bernd,

werde Test widerholen,weiss auch nicht was da gelaufen ist.
Das kann auch wegen Auge sein...

Grüße

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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Bernd » Di 27. Dez 2011, 20:04

Ich habe noch was dazu geschrieben, les das bitte nochmal.

Grüsse

Bernd
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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Ekofun » Di 27. Dez 2011, 20:10

Hallo Bernd,

ja, Drehzahl liegt im leehrlauf um 2500 U/min,werde jetzt das auch mit Drehzahlgerät messen.In jedem Fall war mindestens dopelte Drehzahl also 2000 U/min,mal sehen,dauert aber etwas...

Grüße

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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Bernd » Di 27. Dez 2011, 20:22

Wenn die Drehzahl bei der Messung von 49 Volt an einer einzelnen Phase über 2000 U/min lag dann erklärt das die
Werte die du nach der Gleichrichtung bei 1000U/min gemessen hast, die wären dann korrekt.
Allerdings ist meine Hochrechnung von der letzten Seite dann falsch, denn die bezog sich auf 49 Volt bei 1000 U/min.

Nach den neuen endgültigen Werten liegt die mögliche maximale Abgabeleistung bei 1000 U/min in der Gegend von 135 Watt.
Mit deinen 2 Stück 12 Volt 50 Watt Lampen in Reihe hattest du fast die maximal mögliche Leistung bei 1000 U/min abgefordert.

Sag mal die 0,265 Nm können doch nicht stimmen, oder ? Er müsste sich eigentlich ganz leicht drehen lassen.
Werte in der Gegend von 0,05 Nm wären normal.
Wenn du die Achse von Hand andrehst müsste sie lange nachlaufen.

Grüsse

Bernd
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Re: Eisenlose Geni - Versuch aufbau

Beitragvon Ekofun » Di 27. Dez 2011, 21:09

Hallo Bernd,

so,neue Werte,ohne Gr.:

1. Eine Fase alein 2474U/min = 50,2V
2. Zwischen zwei Fasen 2477 U/min = 90,2V
3. Kurzschlus zwischen 2 Fasen: 1470 U/min = 9,7A,kann auch mehr,Messgerät geht nur bis 10A.

Diese 0,25N liegt am Lagern, die haben komische Gummi oder Plastikringe(schwarz) vom beiden Seiten.Hoffe das in Betrieb dann nach gewisse Zeit leichter gedreht wird.Oder ich mache sie weg,dann ist Laer frei.

Also Bohrmaschiene dreht bis knapp 2500 U/min.

Könnte man diese Geni als Einspesegeni gebrauchen,nur aus Neugirde frage ich,hier ist das nicht erlaubt,noch nicht,unsere RWE hat Monopol.Aber die können nicht im Eigenhof Windrad und Akkustation verbiten.

Grüße

Ekofun
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