Generator für Windmaster 500Watt

Re: Generator für Windmaster 500Watt

Beitragvon Arowana » Fr 16. Sep 2011, 17:33

Hallo alle,

Ich wollte nur mal bescheid geben was so eine Scheibe vom Generator kosten würde.
Also habe angefragt und eine Scheibe gelasert Aussendurchmesser 450mm Loch in der mitte 60mm und zusätzliche gewichtsersparungen Teilstärke 8mm
würde mich pro Scheibe über Arbeit 29 euro kosten.
Teil wird auf mind. 0,1mm parallel laut Berater.

Ich weiss nicht was ihr da für erfahrungen habt!?

Ps falls billig überlege ich ob ich noch 2 mit 350cm machen werde falls gewünscht kann ich auch für eure mal fragen

Gruß Michael
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Re: Generator für Windmaster 500Watt

Beitragvon Arowana » Di 4. Okt 2011, 18:59

Hallo alle,

Hier nur mal kurz ein Pappversuch zu meiner Magnetplatte.
D440mm

Die Aussparungen sind so wie ihr seht also recht wenig drauf.
Teile habe ich heute Bestellt 2 Stück es wird alles rein gemacht inkl. d81mm innen und 4 mal D9mm und 2 mal D11mm
Die 11er Loecher sind für die Kraftübertragung vom Windrad auf den Generator
Die 4 D9er Loecher sind um die Magnetplatten zusammenzuschrauben Also mit M8er Gewinde

Anstatt von 8mm Starken Mat. bin ich jetzt auf 5mm runter gegangen.
Zwecks Preisersparniss und Gewicht. Weiter habe ich mich nicht getraut ich weis ja nicht wieviel Kraft sich da ansammelt aber wars hätten auch 4 mm gelangt oder
Der Preis pro Platte liegt jetzt so bei 20 Euro.

Naja ich hab jetzt mal auf die 18 Spulenversion wo mir Bernd mal ausgerechnet hat gegangen

Gruß
Michael
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Re: Generator für Windmaster 500Watt

Beitragvon Bernd » Di 4. Okt 2011, 21:30

Hallo Michael,
dünner hätte ich es auch nicht gemacht, so rein aus dem Bauch heraus. Immerhin ziehen sich die beiden
Scheiben durch die Magnete extrem an. Eigentlich kommen mit 5mm bei 44cm Durchmesser schon recht dünn vor.
Werden die Strukturen ausgelasert ? Ich frage weil sich die Platte durch die Wärme verziehen und später eiern könnte.

Grüsse

Bernd
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Re: Generator für Windmaster 500Watt

Beitragvon Arowana » Di 4. Okt 2011, 21:43

Hallo Bernd,

also es wird komplett gelasert.
Laut Hersteller werden die Platten auf 0,1mm genau also auch parallel.
Löcher werden auch alle reingemacht.
Was ich noch machen muss sind die ca 0,5mm tiefen Taschen für die Magnete ist aber auch kein Problem falls es ja eiert kann ich durch meine Fraestaschen die Parallelität auch noch verbessern bzw. erzeugen.

Zu dem dass sich die Magnete anziehen. PUH also ich hoffe mal es langt wenn man jetzt ein 20x5x115mm Stahl nimmt. ( das ist die Stärke nur von den Streben )
Dann biege ich da nix. Aber ich muss zugeben dass ich die Werte nur nach Bauchgefühl gemacht habe.
im Notfall werde ich bei jeder der 8 Streben noch Abstandsleisten einfügen das wüde sich zwar wieder auf die Spulenscheibe auswirken vom Platz her aber müsste auch gehen.

eine Frage noch zum Scheibengeniprg. wenn ich jetzt den Geni wo du mir vorbereitet hast nehme und da die Drähte in der Hand von 1 auf 2 ändere warum bleiben da die Wicklungen und Teilstärke gleich?

Gruß
Michael
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Re: Generator für Windmaster 500Watt

Beitragvon Bernd » Di 4. Okt 2011, 22:08

Was meinst du mit Wicklung gleich ?
Die Windungsanzahl bleibt gleich aber die Spule wird doppelt so hoch.

Grüsse

Bernd
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Re: Generator für Windmaster 500Watt

Beitragvon Arowana » Di 4. Okt 2011, 22:17

Ah ok Danke aber was verändert sich dann auser der Stärke von der Spulenplatte?
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Re: Generator für Windmaster 500Watt

Beitragvon Bernd » Di 4. Okt 2011, 22:22

Alles. :)
Der Abstand der Magnete wird notgedrungen grösser damit die dickeren Spulen dazwischen passen.
Dadurch sinkt die Höhe des magnetischen Flusses und damit die Höhe der induzierten Spannung.
Die nötige Drehzahl erhöht sich. Der Innenwiderstand sinkt bei zwei parallel gewickelten Drähten auf die Hälfte.

Alle Faktoren wirken zusammen. Man muss den besten Kompromiss finden.

Grüsse

Bernd
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Re: Generator für Windmaster 500Watt

Beitragvon Arowana » Fr 14. Okt 2011, 18:01

Hallo alle,

ist hier jemand der schonmal einen Scheibengenerator gabaut hat.
Eigentlich ist es zu peinlich um es zu erzählen aber naja :oops: Bilder konnte ich leider keine machen evtl schaffe ich es morgen.
Ich habe es versucht aber kläglich versagt also beide MAgnetscheiben waren bestückt Aludistanz war auch fertig also wollte ich es mal zusammenstecken
Magnete habe ich hierfür nicht festgeklebt :oops: aber naja bin halt a dummerle.
ich habe 160mm lange schrauben durchgesteckt zum justieren als Abstand habe ich 4 Dicke Bücher genommen.
Soweit alles noch gut Ich habe die scheiben zusammengefügt aber als ich das erste der 4 Bücher rausgezogen (ging verdammt schwer) habe hat es einen gewaltigen Schlag gemacht.
Also eine Seite ist zusammengeschoßen und so liegen das häufchen Elend in meinem Zimmer. ( also Schräg )
bewegen kann ich da nicht viel :-( vielleicht hat dieses Problem ja schonmal jemand gehabt?

Andere Frage wie ist es denn bei einem Scheibengeni wenn ich ihn z.b. montiert habe aber den Stator austauschen wollte.
Wenn ich mir meinen Klumpen Metall so anschaue kann ich es mir schlecht vorstellen wie man Platten bei z.b. 10mm abstand je wieder auseinander bekommen sollte.
Gibt es da tricks?

Gruß
Michael
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Re: Generator für Windmaster 500Watt

Beitragvon Bernd » Fr 14. Okt 2011, 18:12

In der Regel werden die Platten über Gewindestangen zusammen gefügt und über diese bei Demontagebedarf
auch wieder auseinander gedreht. Die Gewindestange dient zusammen mit Muttern dabei als eine Art "Wagenheber"
mit dem man über die Gewindesteigung gegen die enormen Magnetkräfte leicht antreten kann.
Keinesfalls darfst du die Platten einfach lose lassen so das das geschehen kann was bei Dir nun aufgetreten ist.
Die Platten müssen zu jeder Zeit straff geführt werden. Die Kräfte die die Platten enwickeln wenn sie aufeinander
schlagen können Dir einen Finger abquetschen.

Grüsse

Bernd
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Re: Generator für Windmaster 500Watt

Beitragvon andreas » Fr 14. Okt 2011, 19:43

Hallo Michael,

offenbar hast Du die Kräfte Deiner Magneten, wenn sie dann alle zusammen wirken, deutlich unterschätzt. Vielleicht solltest Du Dich dann erstmal mit kleineren Magneten abgeben und ein Gefühl für die Kräfte bekommen, welche dahinter stecken. Ich habe da auch klein angefangen und dies gar nicht bereut. Mein erster Scheibengenerator war mit kleinen Festplattenmagneten bestückt (16 Pole), daran konnte man prima üben. Und die Scheiben, mit Abstandshalter montiert, ließen sich noch recht gut mit beiden Händen trennen. Die heute verwendeten Scheiben mit 8 mm dicken Magneten kann ich nicht mehr von Hand demontieren, ich brauche Werkzeug dazu. Aufsetzen kann ich sie noch mit den Fingern, aber das letzte Stück Weg geht dann sehr schnell - die Kräfte nehmen bei Annäherung der Scheiben so heftig zu, dass man da kaum noch reagieren kann.

Zum Trennen Deines Trümmerhaufens solltest Du jedenfalls Hebel einsetzen. Spanne eine Scheibe mit einer zugänglichen Fläche außerhalb der Magnete fest ein, z.B. in einen Schraubstock. Dieser feste Halt ist unumgänglich, damit Du dort eine Kraft einbrigen kannst. Zwei große Schraubzwingen und ein Helfer geht aber auch. Dann setzt Du einen großen flachen Schraubenzieher oder ein Montiereisen ein, um mit dessen Hebelwirkung zunächst nur die beiden Scheiben zu trennen. Manchmal machen sich auch zwei Hebel gut, die man versetzt ansetzen kann. Sind beide Scheiben soweit auseinander, daß die Haltekraft am Hebel merklich nachläßt, kann die lose Scheibe entweder mit zwei Händen oder einem weiteren Werkzeug (Schraubzwinge oder Klemmzange) weiter gegen die Haltekraft gekippt und schließlich mit einiger Kraft von der festen Scheibe entfernt werden.

Bei dieser Sache magnetisiert es natürlich alle benutzten Werkzeuge, sie sollten danach mit der Entmagnetisierungsdrossel wieder "sauber" gemacht werden.

Magnete voneinander oder von der Scheibe trennt man durch gegenseitiges Verschieben. Dazu ist eine hölzerne "Magnetschere" sinnvoll, welche man aus zwei kräftigen Latten und einer Schraube anfertigen kann. Die Schraube kommt als Gelenk in zwei Lattenenden eingesetzt, die beiden losen Arme sind die Hebel für die Hände. Die geöffnete Schere wird genau über der Kante der beiden verbundenen Magnete angesetzt und langsam geschlossen. Dabei verschieben sich beide Magnete gegeneinander und werden durch die Schere getrennt, die Magnetkraft hält sie aber weiter in der Schere fest. Ist der Abstand der Magnete groß genug, kann einer abgenommen oder weiter an der Scherenkante geschoben werden, bis er sich abnehmen lässt. Hierzu sind mehr als zwei Hände sinnvoll. Auch das Einspannen/Fixieren eines Teils des Magnetberges ist sinnvoll.

Viel Erfolg beim "Aufräumen"...

MfG. Andreas
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