Klauenpolgenerator

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Di 4. Okt 2011, 16:44

und mir haben Keine Erkenntisse gefunden die zeigen das Spule mit ihren L Grund für Spere ist.
Wenn das so ist dann bleibt nur Eisen übrig

Ich glaube es könnte noch mit der begrenzten maximalen "Leistungsfähigkeit" der Magnete zusammen hängen.
(Durch stromfluss hervorgerufenes Magnetfeld hebt das Permanentmagnetfeld auf)
Und wir haben noch die Geschichte mit dem Bypass.


Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Di 4. Okt 2011, 17:04

Hallo,

hier Abmessungen von kleinen Geni der 6 Watt/220V.

Ausen D = 70mm
Innen D = 41mm
Zahnbreite = 3,52mm
Packetlänge(breite) = 25,4mm
Jochhöhe 5,39mm(mittelwert,Ecken sind 7mm hoch.
I = 0,23A / 0,198A
Leistung 6W

Zahnfläche = 3,52mm * 25,4mm = 89,4mm²
Jochfläche = 5,39mm * 25,4mm = 136,9mm²
Hat 4 Spulen pro Fase, und nur 2 Fasen da er nur 16 Nuten hat.

Es ist Unterschied in Querschnit,alles zusammen Zahn und Joch ergibt 226,3mm².

Wie gesagt bei 2,2A ist schluss,kommt nichts mehr,kann sagen er hat auch Spere.Denke er kann nichts mehr geben mit diesen Abmesungen.
Eingentlich ist er für 6 Watt ausgerechnet,trozt dem gibt um 30 Watt max.

Grüße

ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Di 4. Okt 2011, 17:14

Koerzitivfeldstärke, so lautet der Begriff für das was ich in meinem letzten Posting beschrieben habe.
Unter Koerzitivfeldstärke versteht man die Stärke eines Gegenmagnetfeldes das entgegen der Flussrichtung eines
Magneten arbeitet. Dieses Gegenfeld wird durch den Stromfluss in der Spule hervorgerufen.
Ist der Stromfluss und damit das resultierende Gegenfeld der Spule gross genug dann wird das ursprüngliche
Magnetfeld der Permanentmagneten aufgehoben.

Wenn das man nicht der lange gesuchte Grund ist. :)

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Di 4. Okt 2011, 17:19

Hallo Ekofun,
ist das was man da sieht ein Blech der vielen dünnen Bleche des Stators dieses Generators ?
Ist da oben ein Teil des Bleches ausgeschnitten worden ?

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Di 4. Okt 2011, 20:13

Hallo Bernd,

ja das ist ein von 47 Stück,habe ein solche Motor auseinander gemacht und wollte ein Geni machen der von 3 Solchen zusammen desezt werde,hat nichts gelungen.So habe diese Stücke noch da aber nicht alle.

ja es Fehlt ein Stück bei Ausbrenen und draht Entfernung sind zwe Zähne abgebrochen so fehlt das jetzt.

Normaleweise haben E-Motoren,Trafos Bleche die sehr kleine Koerzitivstärke haben,weil sie schnell ummagnetisiert werden,und E-Blech hat sehr kleine Koerzitievkraft,werde mich sehr freuen wenn das Grund für Spere ist.Ferritmagneten haben Flußdichte um 0,3 bis 0,4 T.Dann kommen Verluste in Luftspalt und Eisen.Spule hat ca 70 Windungen nur Länge weiss ich nicht,Strom ist 0,5A.Man kann über H Flußdichte B ausrechnen und wenn es in Höhe vom Magnetwerten kommt dann ist zimlich möglich das sich diese Werte aufheben,und damit keine Stromerhöung mehr.

Dann denke,mit Streicholzmag. kommt das sehr spöter,wen überhaupt,die sind mindest 10 mal stärker,glaube noch mehr.

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » Di 4. Okt 2011, 20:56

Hallo Peter,

eine weitere Messung der selben Art hat keinen Sinn. Bei der letzten Messung hat sich überhaupt kein Unterschied zwischen primärer und sekundärer Spannung bei zwei unterschiedlichen Frequenzen gezeigt. Daran wird sich auch durch weitere Messreihen mit vergrößertem Frequenzbereich nichts ändern.

Wenn dort ein Einfluß der nachzuweisenden Art bestände, hätte er sich bereits deutlich gezeigt. Du hast dort Differenzen der Spannung gerechnet, die hoch genug sind, um bereits bei der letzten Messung deutlich hervortreten zu müssen. Dies ist aber nicht passiert, also können wir hier abbrechen.

MfG. Andreas
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Di 4. Okt 2011, 20:58

Ja richtig Ekofun, die Bleche haben eine möglichst geringe Koerizitivfeldstärke denn sie sollen möglichst leicht
ummagnetsiert werden können und sich möglichst wenig "dagegen wehren".
Bei den Magneten sollte es idealerweise genau umgekehrt sein. Sie sollen heftigen Widerstand gegen
ein Abschwächen ihres Magnetfeldes wehren. Ihre Koerzitivfeldstärke, also die Höhe des dafür nötigen
Fremdmagnetfeldes, sollte möglichst hoch sein.
Bei normalen Ferritmagneten wie sie in meinen beiden Nabendynamos verbaut sind, ist diese Koerzitivfeldstärke
um ein vielfaches geringer im Vergleich zu Neodyms.

Sollte diese Idee zutreffen würde es bedeuten das man viele Nabendynamos mit unseren Streicholzmagneten
ganz erheblich aufwerten könnte. Wer weiss, vielleicht gibt es bald viele "getunte" Nabendynamos bei Ebay
zu kaufen. :)

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Di 4. Okt 2011, 21:15

Hallo Bernd,

Magneten N45 haben Koerzitievstärke von 950 KA/m nominal,was immer diese Wort bedeutet,Hartverritmagneten haben um 135KA/m und 230KA/m,ist große Unterschied.

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Di 4. Okt 2011, 21:23

Ich habe mir einen weiteren Shimano gekauft damit ich das Experiemnt Streichholzmagnete statt der normalen
Ferritmagnete einzusetzen selber durchführen kann. Ich denke Manfred wird mir zuvor kommen was mir sehr
recht wäre denn ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » Di 4. Okt 2011, 21:38

Hallo Ekofun,

ganz so einfach sind die Zusammenhänge wohl nicht. Vielmehr sind mehrere Wechselwirkungen beteiligt. Und wir dürfen nicht vergessen, dass die Spielerei mit den (fast idealen) Trafos ganz weit weg von den tatsächlichen Kernverhältnissen am Klauenpolgenerator ist. Insofern betrachte diese "Messungen" als nicht wirklich relevant für das System, was wir hier betrachten.

Es ist doch so, dass die Induktivität vom Kernmaterial, besser noch von dessen Eigenschaften, abhängig ist. Die Eigenschaften des Kernmaterials ändern sich aber mit der Stärke des Magnetfeldes. Wird der Kern sehr hoch magnetisiert, sinkt die Induktivität ab, um bei der Sättigung fast auf Null zu fallen. Auf die Stärke des Feldes im Kern hat wiederum der vorhandene Luftspalt einen bremsenden Einfluss. Er kann so eine zu hohe Magnetisierung verhindern.

Praktisch erwarte ich am Nabendynamo keine Sättigung des (Eisen-) Kerns, denn dazu dürften die schwachen Magnete nicht ausreichen. Sie könnten aber durchaus ein anderes Kernmaterial bis zur Sättigung treiben, es gibt genug Ferrite mit recht geringen Sättigungswerten. Damit könnte dann auch die Induktivität und die Höhe der induzierten Spannung herunter gehen.

Da aber Magnetfeld und Kern als konstant angenommen werden dürfen, sind beide gemeinsam vermutlich so ausgelegt, dass sie (knapp?) unter der Sättigung des Kerns bleiben. Wenn nicht noch der fließende Laststrom einen zusätzlichen Einfluss auf die Kernsättigung hat, dürfte wohl vor allem die Spuleninduktivität mit der Frequenz zusammen mit dem Luftspalt als Begrenzung wirken. Vor allem der Luftspalt hat einen großen Einfluss, auf welchen man aber am Fertigteil kaum einwirken kann.

MfG. Andreas
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