Hallo Andreas,
Vielen Dank für die Messung. Es ist dabei in etwa herausgekommen, daß kein Einfluß des induktiven Widerstands Xli der Erzeugerwicklung vorhanden ist. Aber so sicher ist es noch nicht.
Die Wicklung für Kan.1 hat wenn am Netz betrieben 17V 1.4 Ohm u. 31mH, bei 300Hz sind das Xli 58 Ohm. Und die zugeschaltete Induktivität La 18mH hat bei 300Hz Xla 32 Ohm u. Rdraht 34 Ohm. Das ist soweit ok.
Aber wenn Du mit Funktionsgen. 300Hz fährst, hat 18mH Xla 32 Ohm. Das wäre auch vollkommen ok wenn Rlast nicht so groß (330 Ohm) gegenüber Xla und den beiden anderen Rdraht 1.4 Ohm u. 34 Ohm wäre.
So kommt das Ergebnis nicht so richtig heraus. Wegen der kleinen Spannungen wird es auch vielleicht ein bischen ungenau.
Der Funktionsgenerator kann sicher keine kleinere Rlast treiben. Im Prinzip geht es aber ganz sicher so. Man hat sogar die variable Frequenz. Aber der Unterschied ist nicht gut sichtbar.
Rlast 50 Ohm wäre gut.
Um gut sichtbar zu machen, daß eine oder (keine) Phasenverschiebung zwischen Spannung Kan 1 u. Strom Kan 2 vorhanden ist, müßtest Du am besten mit Netz 230V, 50Hz, kleinerer Rlast und wenn
vorhanden mit größerer zugeschalteter Induktivität La fahren. Die Drossel von einer Leuchtstofflampe wäre nach meiner Meinung optimal.
Es geht ja noch darum, ob es eine Phasenverschiebung und somit Leistungsbegrenzung allein durch die Induktivität der Trafowicklung hier 31mH gibt?
mfG Peter Sombrero
