ich wüßte nicht, dass das irgendwo dokumentiert ist. Wie sollten auch Verluste entstehen, wenn das Kernmaterial sozusagen auf "Durchzug" schaltet?
Auf Durchzug schaltet der Kern in der Sättigung ja nicht, eher das Gegenteil und deswegen sinkt die Induktivität weil die
magnetische Leitfähigkeit abnimmt. Eigentlich ein Bereich, wie du schon geschrieben hast, den man zu vermeiden versucht.
Ich könnte mir vorstellen das der Kern gut warm wird in so einem Bereich.
Überlastung der Wicklung bei zu hohem Strom, weil die Bremse durch den Kern fehlt.
Das ist sicher richtig für eine Spule oder einen Trafo dem man von aussen Spannung/Strom zuführt.
Wenn dort die begrenzende Wirkung der Induktivität fehlt steigt der Strom in den (Primär)Spulenwindungen an.
Aber die Induktivität ist nicht der einzige strombegrenzende Faktor in einem System mit eisernen Kernen.
Bei uns erzeugt das wechselnde magnetische Feld, das von den Permanentmagneten durch das Eisen in die Spule befördert wird
die Spannung und die Spuleninduktivität begrenzt den Strom. Den Strom kann man aber auch begrenzen indem man
den Kern in die Sättigung bringt, siehe magnetische Durchflutung. Bei einem gegebenen Kern erreicht der Strom seinen
Maximalwert wenn man das Maximum der Amperwindungen erreicht hat und das ist nach meinem Verständnis typischerweise
der Fall wenn der Kern in die Sättigung gerät.
Es müsste also so sein das der Strom in der Sättigung nicht weiter ansteigen kann, selbst wenn dann die Induktivität sehr
klein wird.
Ekofun hat da vielleicht mehr Erfahrung was Kernquerschnitte und Ampere/Durchflutung abelangt.
Grüsse
Bernd