Klauenpolgenerator

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » Sa 3. Sep 2011, 19:01

Hallo Ekofun,

es geht mir ja tatsächlich nur um eine Induktivitätsmessung ohne Magneten. Ich habe schon erlebt, dass ein statisches Magnetfeld deutlichen Einfluss auf Spulen hat. Das ist mir mehr oder weniger zufällig aufgefallen, als ich eine Ringkerndrossel einem kräftigen Magneten ausgesetzt habe. Die Drossel mit ihrem an sich geschlossenen Ringkern schien sich in einen offenen Ferritstab verwandelt zu haben, sie empfing Radiosignale wie eine Antenne. Ohne Magnet war der Effekt wieder weg.

Hier passen nämlich die gemessenen Werte und simulierten Kurven gar nicht zusammen. Entweder ist die Messung oder die Simulation falsch.

MfG. Andreas
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Sa 3. Sep 2011, 19:11

Hallo Sombrero,

gut,laut Buch ist selbstinduktion und Blindwiederstand Schuld für keine weitere Stomzuwachs,warum geht der Strom dann nicht über 0,5A hinaus Ihrer Meinug nach???.

Auch normale Genis die mehrer Spulen in Reihe haben blokiren nicht so schnell Leistung,der geht über eine größere Breite,vom klein bis ganz großen Stromstärken.Wenn die erwente Werte nicht Ursache für die Begrenzug des Strome sind,
was ist dann das Grund.??

Grüße

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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Sa 3. Sep 2011, 19:19

Hallo Andreas,

Nabendinamo hat mir wirklich restgegeben ich komme nicht mehr klar damit.Besonderes weill bei normalen Genis mit Eisen und vielen Spulen solce Fallen nicht oder erst sehr später haben.Also meine Wissen reicht nicht weiter,Grenze ist ereicht. :oops: :(

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » Sa 3. Sep 2011, 19:42

Hallo Ekofun,

nur nicht verzweifeln. Der Nabendynamo ist absichtlich so gebaut, dass er den Strom begrenzt. Prinzipiell muss diese Bauform auch höhere Leistungen erzeugen können.

MfG. Andreas
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Sa 3. Sep 2011, 20:28

Hallo Andreas,

wenn weir wussten was soll man ändern um diese begrenzung auszuschalten were schon riesen Erfolg.Manfred will eine Dinamo machen und ich weiss nicht was Ihm antworten soll wenn Er Fragen stellt.

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » Sa 3. Sep 2011, 21:22

Hallo Ekofun,

es gibt einige Möglichkeiten, Leistungsbremsen in dieser Bauart zu vermeiden. Da wäre zunächst die Spule selbst. Eine Spule mit vielen Lagen wird in den äußeren Lagen nicht mehr so effizient mit dem Wechselmagnetfeld versorgt, denn im Kern ist das höchste Feld vorhanden. Daher ist eher eine lange als eine dicke Spule anzustreben. Bei einer langen Spule kann man auch viele schlanke Magnete einsetzen und fängt so genug Magnetfeld ein.

Die Induktivität der Spule hängt in hohem Maße vom Kern ab. Je "luftiger" der Kern ist, desto geringer ist die Induktivität der Spule. Einige Pulverkerne sind mit "verteiltem Luftspalt" versehen, womit die Induktivität gut herabgesetzt werden kann. Bei Blechausführungen setzt man normale Luftspalte ein. Da der Klauenpolgenerator ohnehin einen recht hohen Luftspalt hat, kann man ihn möglicherweise noch vergrößern.

MfG. Andreas
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Sa 3. Sep 2011, 21:30

Eine Spule mit vielen Lagen wird in den äußeren Lagen nicht mehr so effizient mit dem Wechselmagnetfeld versorgt, denn im Kern ist das höchste Feld vorhanden.

Bei einem geschlossenen Aufbau einer Spule, also geschlossener Kernaufbau, wie beim Nabendynnamo oder einem Trafo, gilt das nicht.
Hier erzeugt jede Drahtlage/Windung die gleiche Spannung, wenn auch aussen mir mehr Drahtlänge pro Windung.

Ziel muss es sein pro milli Henry Induktivität möglichst viel Spannung pro Herz zu erzeugen. Danach muss sich alles handeln ausrichten.
Wenn man das im Hinterkopf behält fallen Ideen zur Lösung nicht mehr so schwer.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » Sa 3. Sep 2011, 22:10

Hallo Bernd,

der Klauenpol-Magnetkreis ist nicht geschlossen. Sonst können man kein Magnetfeld aus den Magneten einkoppeln.

MfG. Andreas
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Sa 3. Sep 2011, 22:51

Hallo,

habe so bischen gerechnet,XL sollte 0,0044 H sein aber welche Windungszahl?, nach Formel: L=12,57 * n^2 * F/l * 10^-9
in H gehts nicht.Andere Formel habe nicht.

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » Sa 3. Sep 2011, 23:11

Hallo Ekofun,

diese Induktivität scheint mir zu niedrig zu sein, das wären nur 4,4 mH. Mit fünfzig Windungen auf einem kleinen Eisenpulverkern kommt man vielleicht auf diesen Wert, vergleiche handelsübliche stromkompensierte Drosseln damit. Der Nabendynamo hat deutlich mehr Windungen und auch mehr Kernquerschnitt, dessen Induktivität liegt erheblich darüber.

MfG. Andreas
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