Klauenpolgenerator

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Mi 31. Aug 2011, 17:54

Hallo zusammen,

wenn ich so denke(denke nur auf diese Problem) macht mir stutzig das bei Genis mit Eisen die ich bis jetzt gemacht habe
nicht solche Probleme hatte,nur einmal steht in diesen Titel.
Lima ist so änlich gebaut(Krallen)unterschied ist das sie eigentlich ein Drehstrom geni ist und bei Nabendinamo ist ganze Magnetische Weg anderes als bei "normalen Genis",so denke ich das diese Problem so krass durch Bauweise zum wirkung kommt.
Bei Eisengenis kommt sicher zu gleiche Sache aber nicht so schnell weill er ganz andere Magnetische Flußwege hat und denke das Magnetischewiederstand sehr kleiner ist als bei Nabendinamo,nämlich je größere Querschnit so ist Magnetische
Wiederstand kleiner,und Motoren haben viel Eisen drin.
wenn ich so denke wir haben es mit drei Arten vom Widerstände hir zu tun ;1)Eisenwiederstand,dann Spulenwirkwiederstand und dann noch Blindwiderstand der Spule,er kommt durch Frequenz und Induktivität.
Wirk und blindwiederstand sind zusammen in sogenannet Scheinwiederstand enthalten.Wir haben es also mit so vielen Wiederständen zu tun das ich nicht mehr weiter kam,Bücher erklähren was was ist aber keine Tips wie man das lösen könnte.

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Wolle » Mi 31. Aug 2011, 18:22

Hallo Andreas,

wir könnten doch den Imaginärteil der Spule XL= Omega * L in einem Bestimmten bereich durch einen Kondenstor reduzieren XC = - 1/(Omega * C)

Z = R + j( Omega * L - 1/(Omega * C)

Sprich das bei einer bestimmten Drehzahl (Freuquenz) in die Resonanz zu bringen und den Blindwiderstand gegen Null gehen zu lassen?

Grüße Wolle
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Mi 31. Aug 2011, 18:30

Das ist ein Weg der aber auch einige Nachteile mit sich bringt.
- im unteren Drehzahlbereich sinkt die Leistungsabgabe
- für höhere Leistungen sind grosse Kondensatoren nötig die auch noch wechselstromfest sein sollten = teuer

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Wolle » Mi 31. Aug 2011, 18:58

Zwar nicht optimal aber man kann Bipolare-Elkos selber herstellen --> 2 Elkos + 2 Dioden

Hier die Ersatzschaltung dazu: http://www.atx-netzteil.de/bipolarer_el ... elkos.html
Zuletzt geändert von Wolle am Mi 31. Aug 2011, 20:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Mi 31. Aug 2011, 19:36

Hallo zusammen,

fehlt mir ein: wenn Spulen(mehrere) parallel geschaltet werden dann ist: L = 1 / L1 + 1/ L2 * 1/l.....n

Beispiel: unsere Spule hat 43mH , wir machen 4 gleiche Spulen und schalten sie Parallel.Dann haben wir:

1 / 43 + 1/43 +1/43 + 1/43 = 0,0233+0,0233+0,0233+0,0233 = 0,093.
Lgesamt = 1 / 0,093 = 10,75 mH.Bei 5 Spulen were dann Lg = 1 / 0,1165 = 8,583 mH = 5 mal weniger.

Stromdichte bei Elektrischen maschienen wariert von 4,5 bis 6 A / mm² unnter umständen kann Draht bischen dinner sein.

So wie die Sache zur Zeit steht ist das einzige Lösung weiter weiss keine andere Ausweg.

Ihre Meinung ist wilkommen!!

Grüße

ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » Fr 2. Sep 2011, 21:44

Hallo Allerseits,

ich habe mal ein wenig simuliert, welchen Einfluss Kondensatoren am Nabengenerator haben. Da mir eine unbelastete Spannungskurve des Generators fehlt, habe ich die Quellspannung fest zu 12 V angesetzt. Innenwiderstand 4 Ohm, Induktivität 43 mH. Die Frequenz geht von 1 bis 1000 Hz, die Kapazität von 0 bis 1000 µF parallel bzw. 100 µF bis unendlich in Reihe. Die Last ist zu 12 Ohm angesetzt, also das klassische Fahrrad. Dargestellt ist jeweils die Spitzenspannung, was aber für die Verhältnisse an sich keine Rolle spielt.

NGpar.png
NGpar.png (5.94 KiB) 5941-mal betrachtet


NGser.png
NGser.png (6.37 KiB) 5941-mal betrachtet

Keine der Kurven zeigt eine wirkliche Verbesserung der Generatorkennlinie. Man kann sie bereichsweise beeinflussen, aber eine echte Kompensation der Induktivität scheint damit nicht möglich zu sein.

MfG. Andreas
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Sa 3. Sep 2011, 08:28

Ob es für die Messung der Induktivität relevant ist ob der Stator von den Magneten umgeben ist oder nicht ?
Ekofuns Einwand das durch Parallelschaltung mehrerer Induktivitäten, genau wie bei ohmschen Widerständen,
die Gesamtinduktivität sinkt, finde ich gut.
Im Umkehrschluss wird es für mich um so unverständlicher wieso ein riesen Motor, bei dem erschwerend
auch noch mehrere Spulen in Reihe(!) verschaltet auf einem riesen Eisenkern untergebracht sind, eine mehr
als 10 fach niedrigere Induktivität aufweist.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Sa 3. Sep 2011, 08:41

Hallo Bernd,

ja,das war meine Idee,mehrere Spulen gleiche Windungszahl wie Original parallel schalten, Induktivität sinkt dem entsprechend,da wir parallel schalten dann kann Drahtdicke 0,4mm dick sein bei 4 Spulen kommen wir wieder auf Original Querschnitt von 0,5 mm^2 Drehzahl bleibt der gleiche wie vorher.Andere ausweg weiss ich nicht.

Grüße

Ekofun
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Bernd » Sa 3. Sep 2011, 09:29

Bei gleichem zur Verfügung stehenden Bauvolumen nutzt die Unterteilung in mehrere Spulen aber auch nichts.
Im Grunde bleibt immer alles gleich, egal wie man es dreht und wendet. Wenn man einen Vorteil gewinnt
kassiert man dafür einen anderen Nachteil.

Danke nochmal an Andreas für seine Berechnungen zur Kompensation mit Kondensatoren.
Auch das du daraus so anschauliche Grafiken gemacht hast Andreas finde ich sehr gut.

Ich werde mir jetzt ein Messgerät zulegen mit dem ich auch Induktivitäten messen kann.
Es scheint doch hilfreich zu sein wenn man sich mit dem Generatorbau befasst.

Grüsse

Bernd
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Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Sa 3. Sep 2011, 12:45

Hallo zusammen,

nun wenn das so ist dann ist unsere Vorhaben gescheitert,ich finde keine Lösung mehr.Glaube das diese Bauart nicht manipuliert föhig ist,da kann man nichts ändern.

Habe gesucht bei Conrad Multimeter die auch Induktivität Mäsbereich haben,keine ,sogar teuere(600 Euro) haben das nicht,Frequenz,Kappazitet aber das nicht.Wo gibt es solche Multimeter?Haben alles mögliche aber das nicht. :( :x

Grüße

Ekofun

P.S. Verstehe nicht " bekommt man wieder das gleiche" Windungen sind gleich aber Induktivität ist um 4 mal kleiner und er kann nicht ansteigen auf 43 mH wenn ich Formel richtig verstanden habe.

Lg = L / n-Spulen,Bedingung :Alle Spulen gleich.Meiner Meinung nach wir krigen dann bei 4 * 215 U/min erst diese Stromminderung.Je mehr Spulen später Stromminderung laut Formel oder hab sie nicht verstanden.

Grüße

Ekofun
Zuletzt geändert von Ekofun am Sa 3. Sep 2011, 13:12, insgesamt 1-mal geändert.
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