Klauenpolgenerator

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Di 30. Aug 2011, 15:42

Hallo Andeas,

zwei C-Kerne zueinander montiert und den Hohlraum mit einer Spule ausgefüllt könnte das funktionieren ? :?:
http://www.tridelta-weichferrite.de/images/c70.pdf
Frage zum Ferritkern; ist dieses Material für einen Klauengenerator geeignet ? :?:
http://www.tridelta.de/viomatrix/imgs/d ... 5_8-15.pdf

Grüsse
Manfred
Zuletzt geändert von Manfred am Di 30. Aug 2011, 16:03, insgesamt 1-mal geändert.
Manfred
 
Beiträge: 1194
Registriert: Fr 3. Dez 2010, 08:31

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Di 30. Aug 2011, 16:02

Hallo Manfred,

ehrlich gesagt ,weiss ich nicht,scheint mir aber das Mf 102 und Mf 108 könnte man gebrauchen, kann aber nicht sagen genau,vileicht Andreas oder Bernd wissen mehr.So wie ich ganze Problematik verstanden habe gehts um Iduktivietät von Spule,er soll klein sein um größere Strom zu bekommen.Das kann man mit Windungen manipulieren aber dann ehöht sich auch nötige Drehzahl,also scheint mir das wie ein Teufelkreiß zu sein.
Wieso haben(habe) wir keine Probleme mit Genis die wir machen die haben auch gleiche Bauteile und Physikalische nußerscheinungen wie Nabendinamo.

Grüße

Ekofun
Ekofun
 
Beiträge: 3893
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Di 30. Aug 2011, 16:42

Hallo Ekofun,

das ganze Thema ist einfach interessant. Ich habe an einem kleinen Ferrit gedreht, gesägt und gefeilt. Das geht, wenn man die nötige Vorsicht walten lässt. Diese Beispiel ist ein 18mm Ferritkern, auf der Drehbank überdreht.
DSC00602.JPG
DSC00602.JPG (77.42 KiB) 6200-mal betrachtet

Meine Überlegung ist, kann mann aus einem C-Ferritkern Klauen und Klauenkern in einem Stück anfertigen.
Versuch macht Kluch
http://www.tridelta-weichferrite.de/images/c70.pdf

Grüsse
Manfred
Manfred
 
Beiträge: 1194
Registriert: Fr 3. Dez 2010, 08:31

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Di 30. Aug 2011, 18:39

Hallo Manfred,

ich wundere mich das Du kannst solche Materialien mechanisch bearbeiten, diese Material ist hart,spröde und wie Glass,
Ferritmagneten habe mit Diamantscheibe auf Maas geschnitten Scheibe dreht durch Wasser es geht aber schmalere Stücke zerbrechen.Breite unnter 1,5 cm habe nicht geschaft zu schneiden.

Was für Material ist C-70?

Grüße

Ekofun
Ekofun
 
Beiträge: 3893
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » Di 30. Aug 2011, 19:55

Hallo Manfred,

was Du da gefunden hast, sind sogenannte Schalenkerne. Zwei davon ergeben zusammengefügt einen geschlossenen Spulenkern, in den mittig noch ein Spulenkörper mit der Wicklung reinpasst. Häufig sind die mittigen Zylinderkerne etwas tiefer gelegt, womit sich dazwischen ein Luftspalt im Kern ergibt. Dieser Spalt soll die magnetische Sättigung des Kerns verhindern.

Mechanisch wäre ein Klauenpolpaket aus solchen Schalenkernen denkbar, aber es spricht einiges dagegen. Zunächst müsste der Außenmantel in Klauen geteilt werden. Dann müsste der Kern abgesenkt werden, aber richtig plan! Wenn man das schafft, hat man einen kleines Klauenpolpaket gebaut. Klein deshalb, weil es diese Schalenkerne nach meinem Kenntnisstand nicht in beliebigen Größen gibt. Der C70 ist schon ein ziemlicher Brocken, so große hatte ich nie in den Fingern.

Die größte Schwierigkeit sehe ich der Bearbeitung des Ferritmaterials. Es ist ausgesprochen spröde und zerbricht bei der geringsten Belastung, ist wohl zarter als Glas.

MfG. Andreas
andreas
 
Beiträge: 1268
Registriert: Di 6. Okt 2009, 23:16

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Ekofun » Di 30. Aug 2011, 20:16

Hallo Andreas,

was sagen Sie über meine Gdedanken für Rl(XL) vom Spulen und den Weg um diese Frequenzspere umzugen?
Das finden Sie am Seite 10,ist heute geschrieben.

Grüße

Ekofun
Ekofun
 
Beiträge: 3893
Registriert: Mi 23. Feb 2011, 15:44
Wohnort: Kroatien-Nova Gradiska

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Di 30. Aug 2011, 20:19

Hallo Ekofun,

C 70 W1 und C 70 W2 sind Stahllegierungen die genaue Zuammensetzung findest du hier: http://www.tetec-mueller.de/Dokumente/P ... ial1_d.pdf

Bei den Ferritmaterial handelt es sich um Weichferrite siehe hier http://www.tridelta.de/produkttypen-ringkerne-de.html

Wenn du dir deinen eigenen Kern aus Kuststoff und Feilspänen herstellst ist der auch gut zu bearbeiten.

Ich habe mir Eisenpulver bestellt, um das Pulver dann mit meinem eisenhaltigen 2K-Kleber zu mischen. Damit will ich einen Abformversuch machen. Wenn ich dann in die Masse in Flussrichtung noch ein paar Weicheisendrähte mit einarbeite könnte es vieleicht was werden. Klauen und Kern in einem Stück ist mein Gedanke, ob das nun auch E-Technisch in Ordnung wäre weiss ich nicht. Formen aus anderen Anwendungen zum experimentieren habe ich noch rumliegen.

Nach dem Motto: Erfahrung ist die Summe aller Fehler

Grüsse
Manfred
Manfred
 
Beiträge: 1194
Registriert: Fr 3. Dez 2010, 08:31

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon Manfred » Di 30. Aug 2011, 21:05

Hallo Andreas,

mit diesem Manterial den Schalenkern gefüllt, dann wird er recht stabil zum Bearbeiten. Schau mal hier:
http://www.bengs-modellbau.de/bildergal ... modellbau/ Es ist das 6 Video von oben. Dieses Material könnte den Schalenkern für die mechanische Bearbeitung stabilisieren. In einem 60-70 Grad warmen Wasserbad kann man das Stützmaterial wieder entfernen und erneut verwenden.
Eine passgenaue Spannzange für die Drehbank und die Fräsmaschine wären ein weiteres Hilfsmittel für dieses Sensiebelchen, damit es nicht zerbricht.
Wenn man die Spule und Welle montiert hat alles miteinander vergießt dann dürfte dieses Bauteil recht robust sein.

Grüsse
Manfred

Nachtrag: oder nach dem Vergiessen die Klauen ausfräsen.
Manfred
 
Beiträge: 1194
Registriert: Fr 3. Dez 2010, 08:31

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » Di 30. Aug 2011, 21:17

Hallo Ekofun,

natürlich kann mit einer Wicklung mit weniger Windungen die Induktivität herunter bringen. Möglichweise reicht es schon aus, die originale Nabendynamowicklung um etliche Windungen zu erleichtern. Diese Dynamos lassen bereits beim gemächlichen Schritttempo die Lampen leuchten, das ist jedoch gar nicht notwendig, so langsam fährt man nicht mit dem Rad. Vermutlich sind dort nur deshalb so viele Windungen drauf, um die notwendige Induktivität für die Strombegrenzung zu erreichen.

Auch der Wind, welcher nur so geringe Drehzahlen hervorbringt, hat noch gar keine Leistung dabei, die man mit Kleinanlagen nutzen könnte. Wer mag, kann ja mal so einen Nabendynamo um ein paar Lagen Kupferdraht erleichtern und testen. Bei Nichtgefallen wird der Draht wieder angelötet, die Lötstelle isoliert und der Draht wieder raufgewickelt. Einen Versuch wäre es schon wert.

MfG. Andreas
andreas
 
Beiträge: 1268
Registriert: Di 6. Okt 2009, 23:16

Re: Klauenpolgenerator

Beitragvon andreas » Di 30. Aug 2011, 21:29

Hallo Manfred,

probiere es aus, ob sich der gefüllte Kern ohne Schäden bearbeiten lässt, aber ich habe da erhebliche Zweifel. Zu viele Ferrite habe ich schon im Laufe der Jahre zerbrochen gesehen, oft ohne Stoß und Schlag entstanden. Nur durch Drahtdruck und Temperatur treten da schon Risse auf, welche die elektrischen Eigenschaften stark verändern. Beim Nachsehen auf der Herstellerseite ist mir aufgefallen, dass diese Kerne keine eigentlichen Schalenkerne mehr sind. Die sind heute wohl als Topf mit Deckel gebaut, früher waren sie mittig geteilt. Die Schalenkerne heissen dort nun PM-Kerne.

MfG. Andreas
andreas
 
Beiträge: 1268
Registriert: Di 6. Okt 2009, 23:16

VorherigeNächste

Zurück zu Generatoren



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste