Hallo Allerseits,
heute ist die Statorträgerplatte und die Welle für den Generator entstanden. Die Trägerplatte ist langweilig, aus 2-mm-Alu und mit ein paar Löchern versehen. Die Welle ist eine gewöhnliche 12-mm-Rundstange aus dem Baumarkt. Ich habe sie von Hand abgesägt und dann in der Bohrmaschine beide Ende rund "gedreht". Das geht recht gut, wenn man die ins Futter gespannte, rund laufende Welle leicht auf eine Flachfeile drückt, die man auf einer Holzunterlage auf den Bohrtisch gelegt und befestigt hat. Zuerst grobe Feilen, dann feinere. Das ergibt einen recht glatten Wellenstumpf.

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Zum Schluß haben beide Enden noch je ein Loch mit einem
Zentrierbohrer erhalten, der senkrecht im Prisma des Maschinenschraubstocks eingespannt war:

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So ist ein Gewindeloch in der Welle kein Problem mehr. Natürlich geht das in der Drehbank besser, aber ich habe heute keine mehr zur Verfügung. Für so kleine Wellen tut es auch die Ständerbohrmaschine, obwohl deren Rundlauf nicht perfekt ist.
Das Montieren der Welle in den Lagerböcken gestaltet sich recht schwierig. Man muss beide Lager in Flucht bekommen, was bei so einer geschraubten Konstruktion nicht leicht ist. Zur Justage schiebt man die Welle über ein Lager rein und bis dicht ans Gegenlager ran. Die Lagerluft des ersten Lagers muß sich nun symmetrisch am noch freien Lager zeigen, daraufhin wird das erste Lager eingestellt. Umgekehrt beim zweiten Lager, auch dort die Richtung genau aufs Gegenlager einpassen. Im Idealfall läßt sich die (nicht im Lagerring klemmende) Welle fast widerstandslos durch beide Lager hindurch schieben. - Wenn ich noch mal Lager in Böcke einklebe, schiebe ich vorher die Welle rein, so richten sich die Lager auch gleich passend aus.
MfG. Andreas