Hallo Allerseits,
scheinbar habe ich nun endlich die Ursache für die Zerstörung meines alten Drehstromstators gefunden. Das mir unerklärliche Schleifen der äußeren Magnetkanten am Stator speziell an der oberen und unteren Kante des Stators ist eine Wirkung von Kreiselkräften bei hohen Drehzahlen und dem Schwenken des Generators um die Hochachse durch die Windfahne bei schnellen Windrichtungsänderungen. Dabei entsteht wohl die sogenannte Präzession, welche um 90 Grad versetzt zur ursprünglichen Kraft auftritt. Dies führt zur Verbiegung der Generatorachse nach oben bzw. unten, je nach Drehrichtung um die Hochachse.
Fazit: Die Welle ist zu dünn und den Kräften dieses schweren Rotors nicht gewachsen. Ich werde den Generator also mechanisch neu aufbauen dürfen.
Aufgefallen ist mir das erst in diesen Tagen bei gutem Wind und hohen Drehzahlen. Beim Schwenken des Windrades durch Windrichtungsänderungen tritt ein Schleifgeräusch auf, wobei wohl der Rotor am dicht davor verlaufenden Gehäuseblech schleift. Das Gehäuse ist steif genug und mehrfach mit dem Generator verschraubt, es bewegt sich also nicht selbst. Nach Demontage werde ich wohl Schleifspuren innen im Gehäuse oberhalb und unterhalb der Generatorwelle mit dem Abstand des Rotorscheibendurchmessers vorfinden können.
MfG. Andreas
