Dicke der Magnete

Re: Dicke der MAgnete

Beitragvon Arowana » Di 7. Jun 2011, 03:00

Hi alle und danke für die vielen antworten,

Puh mit so einer Flut an Beiträgen hätte ich nicht gerechnet! :D
Also ich konnte mir jetzt garnicht alles merken komme gerade von arbeit und bin ein wenig müde:

- Mein Windy sollte nicht für Batterie sonder Netz einspeisung sein falls das etwas verändert
- Wegen Netzeinspeisung sollte der Geni auch zwischen 35 und 150 Volt liegen^^
- Preis Pro manget wäre ca 2,33Euro 40 X 20 X5 N52 ( 4 cm³ )
- ja mein Ziel sind immernoch 500 Watt mit einem Lenz 1M X 1M ( 5 Flügler )
- Ziel: Scheibengeni ohne übersetzung
- Kosten wollte auch jemand wissen ( wenn der Wirkungsgrad besser ist spielt Geld Keine Rolle :mrgreen: )

An Mehr kann ich mich nichtmehr errinnern

Schonmal danke an alle

Mfg Michael
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Re: Dicke der Magnete

Beitragvon Menelaos » Di 7. Jun 2011, 04:18

Moin,

Ich möchte nochmal einige Punkte ansprechen:

1. Magnete

Wenn du mehrere Magnete "stapelst", erhöhst du zwar die Feldstärke, sie wird jedoch nie so hoch sein wie bei einem einzelnen Magneten gleichen Volumens. Die Feldstärke verdoppelt sich nicht etwa bei 2 aufeinandergebatschten Magneten sondern wird nur etwa 1,5 Mal so hoch sein. Es ist also ratsam, wenn du nach größeren Magneten ausschau hälst.

2. Wirkungsgrad

Hier muss man nun definieren worauf es dir ankommt. Mit dem direkt betriebenen Scheibengeni wirst du bei Schwachwind mehr ernten können, bei Starkwind bist du mit einem Getriebe jedoch deutlich besser beraten, da, wie Bernd es schon erklärte, eine hohe Generatordrehzahl sich deutlich auf die Verlustleistung bzw. den Wirkungsgrad ausübt. Im Mittelfeld werden sich beide nicht viel nehmen (so um die 4-5m/s)

3. Netzeinspeisung

...Ja, das macht einen gewaltigen Unterschied, da der Generator nicht "vergewaltigt" wird, immer mit der gleichen Spannung zu arbeiten und die Leistungserhöhung nur über den Stromanstig zu realisieren. Kann die Spannung durch eine Kennliniensteerung mit ansteigen, sind dei Verluste im Stator deutlich kleiner und der Wirkungsgrad steigt.

4. 500 Watt aus einem 1x1m Lenzrotor...nun, da solltest du einsehen dass das unrealistisch ist, es sei denn du packst das Teil aufs Autodach und braust damit über die Landstraße :-D
Ich denke dass du sehr zufrieden sien kannst wenn du 100-150 oder bei Sturm auch mal 200 Watt erntest. Das kommt aber eben auch auf den generator bzw. dessen Verluste an (Punkt 2)

5. Wenn du wirklich ohne Übersetzung mit einem Scheibengeni fahren willst und mit verschiedenen Magneten und Spulenkonfigurationen mal herumrechnen möchtest, kann ich dir ans Herz legen, das Scheibengeniberechnungstool zu testen welches Daniel und ich geschrieben haben. Du findest es im Nachbarforum zum Download. Da wirst du schnell merken was möglich ist und was nicht.

Du wirst schnell feststellen, dass du mit geringem Generatorwirkungsgrad zu kämpfen haben wirst wenn der Geni nicht riesig werden soll, nur um bei den paar Starkwindtagen im Jahr Spitzenwerte zu erzielen...es soll ja auch ökonomisch bleiben...

Schau dir wirklich mal das Tool an, das wird dir weiterhelfen :-)

Gruß
Max
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Re: Dicke der Magnete

Beitragvon Bernd » Di 7. Jun 2011, 06:50

Wenn du mehrere Magnete aufeinander oder nebeneinander legst, so hat der resultierende Magnet praktisch
genau die Eigenschaften wie ein einziger, nicht geteilter Magnet der selben Dimensionen. Das habe ich in
einigen Versuchen heraus gefunden. Es spricht also nichts dagegen mehrere kleine Magnete zu zu einem grossen
zusammen zu legen wenn man günstig an kleinere Magnete kommt.

500 Watt aus einem Quadratmeter sind durchaus möglich (und noch mehr), allerdings nur im Sturm und nur dann
wenn z.B. der Netzeinspeiser mit der dann erzeugten hohen Spannung etwas anfangen kann. Beim Mastervolt 500
wäre das nicht der Fall. Der hört bei ca. der dreieinhalbfachen Startspannung auf zu Arbeiten bzw. muss dann
sogar vor noch höheren Spannungen geschützt werden.

Grüsse

Bernd
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Re: Dicke der Magnete

Beitragvon Bernd » Di 7. Jun 2011, 06:52

Ich warte auf Viedeokamera und Fahrad Drehzahlgerät und Ab August mitte fange ich mit Savoniusbau, 3 Stufen 1m D und 1m Hoch,und dann werde berichten alle Schritte des Bau wenn Sie damit einverstanden sind.

Warum sollte ich oder jemand anderes nicht damit einverstanden sein ?
Dafür existiert doch dieses Forum das hier über alles berichtet wird. :)
Mit anderen Worten, berichte alles und jedes Detail, wird warten gespannt.

Grüsse

Bernd
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Re: Dicke der Magnete

Beitragvon Ekofun » Di 7. Jun 2011, 11:41

Hallo Bernd,

heute war in Stadt und habe Fahrad Gerät gekauft: XH-0118,Ding hat 11 Funktionen,aber auf Englisch,unter Displey sind 2 Knöpfe,linke ist "Set",
rechte ist "Mode".

Auserdem ist noch ein Hartferitmagnet in Geheuse und er wird am Fahrad irgendwo fest geschrabt(Schraube ist dabei).Dabei ist auch eine Knopfbaterie.

Da ist noch ein Sensor und vom dem Gen zwei Kabel ins Gerät,wo er befestigt(Sensor)wird steht nicht bei.

Einstelungen:

Current Speed Km/h..........0-199.9 Km/h
Total Distance ODO..........0-30999.9 Km
Trip Time TM................0-39:59:59
Scan: Lehr
Auto Start/Stop
LCD Auto Clear

Wo sollen 1.666 m eingegeben werden?, da gibt es auch Zolmassen für Felgen
aber bei Geni kann man das nicht machen, haben Sie ein Forschlag wie das mit Geni zusamen gevrickelt werden soll?

Wenn ich das schafe dann kommen Daten vom Geni der an Svonius gekopelt wird,
zumindest bis 100W,und Drehzah,sagen wir 5W,10W 50W so wie Lampen da sind.
Für jede Wattzahl auch Drehzahl.

Grüße

Ekofun
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Re: Dicke der Magnete

Beitragvon Menelaos » Di 7. Jun 2011, 13:20

Hallo zusammen, hallo Bernd!


500 Watt aus einem Quadratmeter sind durchaus möglich (und noch mehr), allerdings nur im Sturm und nur dann
wenn z.B. der Netzeinspeiser mit der dann erzeugten hohen Spannung etwas anfangen kann. Beim Mastervolt 500
wäre das nicht der Fall. Der hört bei ca. der dreieinhalbfachen Startspannung auf zu Arbeiten bzw. muss dann
sogar vor noch höheren Spannungen geschützt werden.


Sicherlich ist es möglich...ich bin damals mit meinem kleinen 50 PS Ford Fiesta auch mal mit 240 Sachen die Kassler Berge heruntergefahren obwohl die Karre sonst nur 130 lief...
Für solche einen seltenen Fall würde ich mir aber auch keine darauf ausgelegte Bremsanlage einbauen und entsprechende Reifen kaufen...!

Gerade wenn man hier von Direktantrieb ausgeht, ist so eine Leistung einfach unrealistisch groß und vermittelt meiner Meinung ach falsche Vorstellungen. Für das Erreichen einer solchen Leistung reden wir hier von weit mehr als 15m/s Wind...Weit mehr(!) denn vor allem die Generatorverluste werden rapide ansteoigen bei größeren Leistungen wenn man ihn nicht riesig baut um den Widerstand klein zu halten...

Nur mal so als Vergleich, dieser Geni hier den ich gebaut habe: http://www.kleinwindanlagen.de/Forum/cf ... php?t=3302
ist für einen lenz mit 2,5 m Durchmesser und hat eine Nennleistung von "nur" einem KW. WObei dann gute 2 KW Verluste anfallen, also eigentlich schon viel zu viel! Materialkosten über 2000 Euro...nur mal so als Vergleich.
Das mit den 500 Watt wird so nicht klappen, garantiert...aber die Hoffnung stirbt zuletzt...

...Widerstand ist auch das nächste Stichwort, dieser wird ziemlich (sehr) hoch sein bei Direktantrieb. Entsprechend stark ist auch der Spannungsabfall unter Last. Der Wechselrichter bzw. die Kennlinie wird ja nicht auf Basis der Leerlaufspannung programmiert sondern man muss die Lastspannung dafür heranziehen. diese fällt bei steigender belastung aber immer stärker ab. Darum sind je nach WIderstand des Genis auch größere Drehzahlberieche möglich als der Faktor von etwa 3. Das vierfache auf jeden Fall. Wenn man also bei 3 m/s startet, kommt man bis gut 12 m/s...was will man mehr :-)
Dennoch muss der Wechselrichter natürlich vor Überspannung geschützt werden, ganz klar.

Gruß
Max
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Re: Dicke der Magnete

Beitragvon Bernd » Di 7. Jun 2011, 14:14

Hallo Ekofun,
eigentlich liegt den Dingern immer eine gefaltete Bedienugsanleitung bei die die Programmierung
auch in deutsch erklärt.
Ohne eine solche Anleitung wird es schwer den einzelnen Programmschritten Bedeutungen zuzuweisen.
Überhaupt kommt man unter Umständen gar nichts erst ins Programm rein wenn man nicht weiss
welche Tastendrücke dafür erforderlich sind.
Wenn deine Anleitung nur in englisch vorhanden ist müsstest du mal jemanden in deiner Nähe bitten
das für dich zu machen. Am besten einen jungen Bengel, die können solche Sachen am besten.
Falls dein Tacho nur die Radgrösseneinstellung über Zollangaben ermöglicht wäre er eigentlich nicht
geeignet als Drehzahlmesser zu fungieren denn dafür muss man einen Radumfang von 1666mm einstellen
um genaue Ergebnisse zu erhalten.

Grüsse

Bernd
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Re: Dicke der Magnete

Beitragvon Ekofun » Di 7. Jun 2011, 14:30

Hallo Bernd,

danke für Antwort,werde fragen hier einem Englischlehrer um Übersezung,aber am besten sag mir welche Typ Fahrad Gerät soll es sein und dann kann ich meinem Stiefsohn bescheit sagen das er mir solche Gerät mitbringt.
Diese vom heute ist aus China,hat nur Englische Anleitung,und muss Brile und Lupe nehmen um lesen zu können.

Grüße

Ekofun
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