Dicke der Magnete

Re: Dicke der Magnete

Beitragvon Menelaos » Mo 6. Jun 2011, 19:11

hier geht es aber um einen eisenlosen Generator, das ist nochmal was ganz anderes, da braucht man viel mehr Magnetmasse als bei einem Generator mit Eisenkern!
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Re: Dicke der Magnete

Beitragvon Bernd » Mo 6. Jun 2011, 19:23

Hallo Herbert,
Ein Nabenmotor ist allerdings ein Generator mit Eisenkernen in den Spulen. Da benötigt man nicht so starke
Magnete wie bei eisenlosen Generatoren. Diesen Umstand kann man beim eisenlosen nur durch einen viel
grösseren Durchmesser und mehr Kupfer und Magneten ausgleichen.

Ed Lenz vertreibt selber einen eisenlosen Generator für seinen Lenz-Rotor.
Dieser ist nichtmal sonderlich gross und ist auch ein Direktläufer. (!)
Allerdings verwendet er trapezförmige Magnete die die Magnetscheibe gut und effektiv ausfüllen.
Diese haben auch nur eine Dicke von 1/4 Zoll oder gut 6 mm.
Möglich ist es also schon. Eine direkte Akkuladung ohne MPPT Regler würde ich dann aber nicht mehr anstreben.
Überhaupt ist direkte Akkuladung über simple Laderegler etwas was man besser gleich wieder vergessen sollte
wenn man möglichst viel Energie nutzen und wenig Energie verbraten will und nicht unnötig teure Generatoren
bauen will.
Hier mal ein Video das Ed's Rotor samt Generator zeigt.

http://www.youtube.com/watch?v=CjLKX_bs ... dded#at=14

Grüsse

Bernd
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Re: Dicke der Magnete

Beitragvon Bernd » Mo 6. Jun 2011, 19:52

Hallo Mark,
wenn ich das recht verstanden habe hast du in deinem Beispiel 10 Magnete nebeneinander und nochmals 10 x übereinander gelegt.
In der Tabelle ist der Magnet daher 35mm lang, 39 breit und 25mm hoch.
Der resultierende Magnet ist dann schon ein ganz schöner Klopper der allerdings auch 100 Einzelmagnete verbraucht.
(Gut ist jetzt kein so grosses Problem wenn man 24.000 davon besitzt) :shock: :)
Tatsächlich sind die Werte in freier Luft, so wie sie das Tool auswirft, schon ganz schön gut, sagen aber wenig
über das Verhalten im klassischen Scheibengenerator aus.
Wie es genau aussieht wenn man diesen Magneten auf Eisenscheiben setzt und wenn man diese mit einem
Luftspalt zusammen montiert, kann man sich mit dem Tool FEMM errechnen lassen.
Leider ist das Tool "extrem trocken" zu bedienen um es mal geschönt auszudrücken. :)

Mark hat geschrieben:Hat schon jemand mit den Tool gearbeitet?
http://www.thyssenkrupp-magnettechnik.c ... berechnung

Angenommen ich gebe da den ebay neodym ein
L x H x B = 35 x 2,5 x 3,9 mm.

remenzflussdichte nehm ich mal 1300gauss falls das für nen n45 passt
und reihe 10 stück aneinander, falls das so richtig ist

siehe bild sollten die werte doch sehr gut sein oder?
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Re: Dicke der Magnete

Beitragvon miniwindi » Mo 6. Jun 2011, 20:04

@Bernd:
Danke für den Video Link. Das V. kannte ich noch nicht.

@Bernd und @Max
Danke für die Erklärung.

Viele Grüße Herbert
miniwindi
 
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Re: Dicke der Magnete

Beitragvon Mark » Mo 6. Jun 2011, 20:08

Da hast du recht. 10 neben und aufeinander.
Wenn ich das richtig verstanden habe tritt der Pol dann auf der Seite von 39 x 25mm aus. Da er durch die Länge 35mm Magnetisiert ist.
Wenn die Magnete geliefert werden muss ich erstmal fleissig mit den Basics üben.
Lach mich bitte nicht aus. Ich habe mir gerade gedanken gemacht, wie ich überhaupt Nord und Südpol Seite rausfinden kann.

Mein Plan den Magnet auf ein dünnes Styropor ins Wasser legen und warten bis die Pole Richtung Norden und Süden zeigen.
Nur ist dann der nach Norden zeigt der Nordpol oder der Südpol? Eigentlich müsste es doch der Südpol sein das sich Gegensätze anziehen :idea:
Oder einen Kompass kaufen. Oder?...

Der nächste Schritt, wie am besten aneinanderreihen. -> Dann in Femm simulieren. -> * -> * ->* ->Spulen -> * CAD -> Kumpel CNC Fräsen usw usw.....
Alles zukunftsmusik :roll:

Gruß
Mark
 
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Re: Dicke der Magnete

Beitragvon miniwindi » Mo 6. Jun 2011, 20:21

Mark hat geschrieben:...
Ich habe mir gerade gedanken gemacht, wie ich überhaupt Nord und Südpol Seite rausfinden kann....


Hallo,
Mein Vorschlag wäre:
Nimm den 1. Magneten.
Markiere eine Seite z.B. grün (und die andere z.B. rot - kannst Du Dir aber eigentlich sparen).
Den legst Du mit der grünen Seite nach oben auf den Tisch.
Darüber z.B. ein Buch oder Styrophor so ca. 1 cm dick würde ich sagen.
Den 2. bis xxx. Magneten plazierst Du jeweils einzeln darüber (über dem Buch).
Mit "Abstoßen" / "Anziehen" kannst Du ja dann die jeweilige Seite auch grün markieren.
Wo wirklich Norden und Süden ist - ist für den Generator egal. Du willst ja nicht damit navigieren. Hier ist ja das Wechselnde Feld der interessante Teil.

Viele Grüße Herbert

PS: Bitte verbessern, wenn ich Müll geschrieben habe
miniwindi
 
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Re: Dicke der Magnete

Beitragvon Bernd » Mo 6. Jun 2011, 20:33

Eine schöne Methode die du da ausgetüftelt hast Herbert, so funktionierst und tatsächlich ist
dem Generator egal ob Norden oder Süden, Hauptsache abwechselnd.

Mark ich sehe das auch so das die Seite die sich nach Norden dreht am Magneten den Südpol bilden sollte.
Die Pole treten bei deinen Magneten aber nicht über die Länge (also an den Ende) aus, sondern über die Fläche
die am Magneten 3,9 mal 35mm beträgt, also über die "grossen" Flächen des Magneten, so wie es fast immer
bei Neodyms der Fall ist.
Bei deinem 100 mal 100 Klotzen wäre es dann eine Fläche von 39 x 35mm aus der der Pol austritt.

Grüsse

Bernd
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Re: Dicke der Magnete

Beitragvon Ekofun » Mo 6. Jun 2011, 21:49

Hallo Bernd,Mark,

Drehzahl vom Geni um bei eine Spanung X zu bekommen hängt meiner Meinung nach vom Polzahl,am zweite Stelle kommt Drehzahgeschw./min.
Am 3-te Stelle Windungszahl,mit diesen dann kann man kombinieren bis man das beste bekommt.
Beispiel:

Frequnz 25HZ. U/min = F/P, P=F/U/min, = 25/120 = 0,21, =,21*60s = 12,5 P.
U/min = 120

Also Geni soll 13 Vollpole haben um bei 120U/min Spanung X zu bekommen bei 25 Hz. (78Nuten Ständer)

Diese Tool für Magneten ist sehr änlich mit dem was ich schon geschrieben habe und Diagram gemacht.

Grüße

Ekofun
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Re: Dicke der Magnete

Beitragvon Bernd » Mo 6. Jun 2011, 22:16

Wieviele Pole, also beim eisenlosen Generator wieviele Magneten und Spulen, man verwendet bestimmt letztendlich
bei gegebenen Dimensionen nur die erzeugte Frequenz.
Die Leistung ist hingegen davon abhängig wie schnell ich wieviel Kupfer mit einem wie starken Magnetfeld
kreuzen kann.
Magnetfeldstärke, Änderungsgeschwindigkeit und Kupfermenge bestimmen die Leistung.
Die Windungsanzahl bestimmt dabei nur das Verhältnis aus Spannung und Strom.

Grüsse

Bernd
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Re: Dicke der Magnete

Beitragvon Ekofun » Mo 6. Jun 2011, 22:34

Hallo Bernd,

O.K. ich Komme immer an Nuten,dan in obigen Beispil soll Geni(eisenlos) 13 Spulen pro Fase haben,Gesammt 39 Spulen (3Fasen).Dann bei 25 Hz und 120U/min
hatt Spanung X ereicht.

Ich warte auf Viedeokamera und Fahrad Drehzahlgerät und Ab August mitte fange ich mit Savoniusbau, 3 Stufen 1m D und 1m Hoch,und dann werde berichten alle Schritte des Bau wenn Sie damit einverstanden sind.

Grüße

Ekofun
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