Hallo Bernd,
es sieht vielleicht schlimmer aus, als es ist. Wer das Wickeln von Ringkernen gewohnt ist, hat mit so einer Wicklung kaum Probleme. Natürlich ist anfänglich die gesamte Drahtlänge einer Wicklung (hier 2,5 m) einzufädeln und das ist auf den ersten Windungen lästig, es verhakt sich immer irgendwo oder man steht auf dem Ende drauf... Um so leichter wird es später, das lose Ende immer kürzer.
Alternativ kann man diese Länge abschneiden, zur Hälfte einziehen und dann die beiden deutlich kürzeren Enden wechselseitig fädeln. Leider verzählt man sich damit noch besser als mit dem einen langen Ende, hat aber den Vorteil, daß beide Spulenenden außen liegen - speziell für flache Scheibenspulen eine interessante Möglichkeit.
Eine Komplettspule am Stück zu wickeln war mir hier nicht möglich. Die geringen Wandstärken des Trägermaterials auf Lochhöhe erlauben keine Schlitze mehr zum Einlegen eines Drahtes oder gar einer kompletten Wicklung. Das Einfädeln von zwei Dutzend Meter Draht durch alle Löcher erscheint mir praktisch als undurchführbar.
MfG. Andreas
