Hallo Manfred,
bei Unsicherheit über die Polarität der Spulen und Magnetfelder empfielt es sich gerade bei Eigenbau-Prototypen, die Spulenanschlüsse einzeln heraus zu führen und dann nach experimenteller Messung zu verschalten. Hier ein Vorschlag, der sich bewährt hat:

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Auf den Spulenträger sind kleine Streifenleiterkartenstücke aufgeklebt, wo jeder Spulenanschluß zugänglich ist. Hier wurde letztlich eine Drehstrom-Sternschaltung realisiert, wobei jede dritte Spule zu einer Phase gehört. Mit einer anderen Magnetbestückung könnte man das auch einphasig betreiben, müsste aber dazu die Spulen anders klemmen.
Wenn bei Dir die Spannung über einer Spule anliegt, bei zweien aber Null ist, hast Du sauber gearbeitet. Die beiden Induktionsspannungen heben sich auf, weil die nebeneinander liegenden Spulen von Magneten unterschiedlicher Polarität angetrieben werden. Sinnvollerweise solltest Du dann jede zweite Spule umpolen, also Anfang und Ende derer Wicklung vertauschen.
MfG. Andreas