Hallo Manfred, das sind ja tolle Ergebnisse die du nach deinem MIttagsschläfchen erhalten hast.
Sie zeigen im Schnitt eine Verbesserung von etwa 25%, nur durch Aufbringen eines eisernen Rückschlusses (nicht Kurzschluss).
Durch die Eisenscheibe fliessen die Feldlinien nun aus der Rückseite des Magneten zu den Nachbarmagneten und von
dort durch den Nachbarmagneten und durch die darüber angeordnete Spule und dann im Bogen durch die Luft zurück
zum ursprünglichen Magneten.
Der magnetische Fluss ist geschlossen. Dadurch das der Fluss auf der Rückseite der Magneten nicht mehr durch die
Luft zum Nachbarmagneten muss sondern nun durch Eisen fliessen kann, welches eine magnetisch viel bessere
Leitfähigkeit besitzt, steigt die Höhe des magnetischen Flusses an. Anscheinend um die 30% die deine Ergebnisse nun
besser geworden sind.
Es geht NICHT darum Nord- und Südpol ein und desselben Magneten miteinander zu verbinden, so wie du es mit
dem seitlichen Eisen vor hast Manfred. Das würde den Fluss kurzschliessen. Dann wäre der Begriff magnetischer
Kurzschluss wirklich gerechtfertigt. Durch die Spulen würde dann weniger Fluss fliessen.
Deine Ergebnisse zeigen das der Eisenring "nur" 25% Verbesserung der Spannung brachte. Ich will damit sagen das
ja eine Bestückung der Rückseite mit weiteren Spulen, anstatt der Eisenplatte, die doppelte Spannung zur Folge
gehabt hätte.
Deine Versuche Manfred haben uns gezeigt das eine beidseitig mit Spulen bestückte Magnetscheibe ein weitaus besseres
Ergebnis erzielt als der bekannte eisenlose Scheibengenerator in Einscheibenausführung. Das hätte ich nicht gedacht !
Zu allem Überfluss ist dieser "neue" Generator auch noch einfacher zu bauen, zumindest benötigt man keine schweren
grossen Eisenscheiben mehr. Meine Gratulation.
Anhand deiner Messerte werde ich heute abend oder morgen mal ein bisschen rechnen.
Grüsse
Bernd