Stabmagnet diametral im Femm?!

Re: Stabmagnet diametral im Femm?!

Beitragvon Bernd » So 21. Nov 2010, 20:44

Die Energie der schnellen Drehung des Feldes würde fast vollständig zu Hitze durch Wirbelströme im Eisen werden.
Das kannste knicken. Der Magnet dreht sich dann so also ob er in dünnen Honig drehen würde, stark gedämpft.

Grüsse

Bernd
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Re: Stabmagnet diametral im Femm?!

Beitragvon seb » So 21. Nov 2010, 21:16

Hallo,

Nochmals wegen der Lagerung:

Hat einer schon mal Neodym gebohrt? Dann könnte man ja Achsstummel
einsetzen.
Ansonsten bliebe noch die Möglichkeit eine runde Platte mit Achsstummel
mit Epoxy dran zu kleben. Nur die genaue axiale Ausrichtung wäre schwierig.

Wie sieht es denn mit der Beschaffung von diametralen Magneten aus?
Habe bis jetzt nur relativ kleine Durchmesser gefunden.

Viele Grüße

Sebastian
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Re: Stabmagnet diametral im Femm?!

Beitragvon Bernd » So 21. Nov 2010, 21:23

Ein genaues Bohren von jeder Seite, so das man exakt jeweils koaxial die Mitte
trifft und beide Achsstummel dann fluchten und nicht eiert stelle ich mir extrem schwierig vor.
Wer da eine Idee hätte wie man das Problem lösen könnte, immer her damit.

Beim Kleben mit Epoxid sehe ich da eher die Chance das man beide Seiten sehr exakt
ausrichten kann bevor der Kleber hart wird. Bleibt allerdings das Problem das auf der
blöden Nickeloberfläche nichts so wirklich gut klebt.

Grüsse

Bernd
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Re: Stabmagnet diametral im Femm?!

Beitragvon ncrypta » So 21. Nov 2010, 21:43

Es gibt diametral magnetisierte Röhrchen zu kaufen. Allerdings sehr teuer.
Hab welche gefunden mit 10mm Aussendurchmesser, 5mm Innendurchmesser, und 30mm Länge.
Für 7.-€ € pro Stück.
Da könnte man aber prima Kugellager mit 11mm Aussendurchmesser und 5mm Innendurchmesser nehmen, dann hätte man rundherum 0,5mm Spiel zwischen Spulenträger und Magnet. Und könnte einfach eine Achse mit 5mm durschschieben. Aussenherum dann ein 11mm Glasfaserrohr oÄ. mit 2 Seitenflächen um das dann längs gewickelt wird.

Zentrisches bohren könnte ich allerdings leicht, da ich einfach den Magnet in die Drehbank spanne, und in den Reitstock das Futter mit dem Bohrer.
Nur
1. sehr zerbrechlich,
2. Bohrstaub kann sich entzünden und dann brennt dir evtl. der ganze Magnet ab, und
3. die Magnetisierung mag keine Wärme.

Geht nur mit viiiiel Kühlmittel und Diamantwerkzeugen gut, hab ich gelesen.

LG Alex.

P.S.: Morgen hab ich frei^^ Da wird dann gebastelt bestellt probiert... :D Allerdings mag ich auch meinen kleinen Scheibengenerator nicht vernachlässigen, der wartet noch auf sein Windrad :mrgreen:
Zuletzt geändert von ncrypta am So 21. Nov 2010, 21:53, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Stabmagnet diametral im Femm?!

Beitragvon andreas » So 21. Nov 2010, 21:48

Hallo Bernd,

runde Teile bohrt man längs und mittig in der Drehbank. Werkstück ins Dreibackenfutter oder noch besser in die Spannzange, Reitstock mit Bohrfutter versehen und dort den Zentrierbohrer rein - fertig. Ist das Zentrierloch erstmal drin, kann ein normaler Bohrer den Zieldurchmesser herstellen, auf die selbe Art.

MfG. Andreas
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Re: Stabmagnet diametral im Femm?!

Beitragvon Bernd » So 21. Nov 2010, 21:51

Danke für die Erklärungen des Vorgangs. Hab nur leider keine Drehbank. :(
Aber wäre schon mal ne tolle Sache so ein rotierender Scheibenmagnet.

Grüsse

Bernd
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Re: Stabmagnet diametral im Femm?!

Beitragvon andreas » So 21. Nov 2010, 22:10

Hallo Bernd,

man kann für kleinere Dinge auch die Ständerbohrmaschine mißbrauchen, sofern man einen kleinen Maschinenschraubstock mit Prisma und die notwendigen Zentrierbohrer hat.

Zunächst kommt ein zum Bohrer passendes Rohr mit guter Zentrierung ins Bohrfutter und der Zentrierbohrer senkrecht in den losen Maschinenschraubstock. Bei stehender Spindel wird sie abgesenkt und mittig das Rohr auf den Zentrierbohrer gesetzt, dabei zieht/schiebt es/man den Schraubstock in die richtige Lage. Dort wird er auf dem Bohrtisch fixiert. Der Bohrtisch darf danach nicht mehr bewegt werden. Nun wird das Rohr gegen den Magneten getauscht und dort ein Zentrierloch gebohrt.

MfG. Andreas
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Re: Stabmagnet diametral im Femm?!

Beitragvon seb » Mo 22. Nov 2010, 10:35

Moin,

Und diese Anordnung:

Aussen der Rotor mit innen aufgeglebten Magneten wechselnder Polarität.
Innen ein Stator mit den einzelnen "Minidynamos" :D
... und ob das was bringt?
Generator 2.jpg
Generator 2.jpg (91.19 KiB) 8364-mal betrachtet


Viele Grüße

Seb.
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Re: Stabmagnet diametral im Femm?!

Beitragvon ncrypta » Mo 22. Nov 2010, 13:37

Hallo Sebastian!
Womit machst Du deine Skizzen? Schauen super aus!
Antwort: Schau mal hier --> http://www.packratworkshop.com/bobble.htm
Da hat einer genau das gemacht. Allerdings noch mir der ineffizienten Scheibenmagnetanordnung.
Dachte echt wir betreten hier Neuland :lol: , aber scheinbar gibts nichts, was es noch nicht gibt, in den Weiten des Internets :mrgreen:

Ich habe herausgefunden, das das Übersetzungsverhältniss umso grösser ist, je näher Nord und Südpol am "Läufer" beisammen liegen.
Umso schneller dreht der Stab.
Ausserdem frage ich mich was passiert, wenn man beginnt wirklich Leistung aus dem System rauszuziehen,
irgendwann müsste doch dann der Stab soweit gebremst werden, dass er sich nicht mehr dreht,.. :?
Ebenfalls frage ich mich, ob das Drehmoment im gleichen Verhältniss übersetzt wird wie die Geschwindigkeit.
Dennoch sehe ich hier potential für langsamdrehende Windräder ohne Getriebe auszukommen...
LG Alex
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Re: Stabmagnet diametral im Femm?!

Beitragvon ncrypta » Mo 22. Nov 2010, 15:46

Hier mal ein Versuch von mir 8-) :mrgreen:
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