keinen Schreck kriegen

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Beitragvon fiedje » Di 19. Jan 2010, 20:40

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Re: keinen Schreck kriegen

Beitragvon miniwindi » Di 19. Jan 2010, 20:54

Hallo,
gute Idee. Allerdings haben die "Mechaniker" mit dieser "Elektronik" dann wohl noch mehr Probleme.

Leider ist ein guter GFK / CFK / Schlosser / Mechaniker nicht zwangsläufig auch ein guter Elektroniker oder kann auch noch einen Mikrokontroller programmieren, der das steuert. Andersherum gilt das natürlich auch.

Automatisch müßte das schon gehen.

Also jeder, der am planen ist, selbst zu wickeln, sollte Deinen Vorschlag zumindest beim Wickeln berücksichtigen.

Leider können die, die einen fertigen z.B. Nabengenerator wie Kalli verwenden, damit nicht viel anfangen.
Der müßte vermutlich neu gewickelt werden
(umwickeln oder trennen - wird wohl nicht funktionieren - kommt auf den Aufbau an).

Ja und anstelle Mikroschaltern/Relais - wäre was elektronisches nicht schlecht (Problem - siehe oben).

Viele Grüße Herbert

PS: So langsam nähern wir uns den großen Generatoren aus Aurich
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Re: keinen Schreck kriegen

Beitragvon CAD&Co » Di 19. Jan 2010, 21:03

Die "Schalter" sollten dann aber keine mechanischen sein, da die nach wenigen Betriebstunden hin sind.
der mit dem CAD konstruiert...
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Re: keinen Schreck kriegen

Beitragvon fiedje » Di 19. Jan 2010, 21:08

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Re: keinen Schreck kriegen

Beitragvon fiedje » Di 19. Jan 2010, 21:18

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Re: keinen Schreck kriegen

Beitragvon mario » Di 19. Jan 2010, 21:47

Hallo,

mechanische Schalter sind nicht geeignet. Das geht schief. Die werden nicht lange halten.
Mechanische Belastung zu hoch, Umweltbedingungen sind auch nicht ideal für Kontakte.

Aber die Lösung liegt doch schon in Deiner Auflistung der Schaltstufen. Ausgangspunkt sind dort die
Drehzahlen. Also Drehzahlen messen und mit elektronischen Relais (MOSFET, Photomos) schalten.

Damit ließe sich dann auch die entsprechende Verzögerung bei Böen einbauen. z.B. -- schalten erst, wenn
Drehzahlschwelle mehr als 5 Sek. überschritten.

Viele Erfolg

Mario
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Re: keinen Schreck kriegen

Beitragvon andreas » Di 19. Jan 2010, 22:12

Hallo Friedhelm,

wenn ich diese Anzahl an Kontakten sehe, wird mir schlecht. Ich habe nämlich auch mal am Wind per Relais geschaltet, je nach Angebot diese oder jene Akkus angeschaltet. Innerhalb eines Jahres waren aufgrund der hohen Variabilität des Windangebotes die Relais (Siemens oder Schrack) hinüber, obwohl sie rein strommäßig kaum ausgelastet wurden. Diese Modelle laufen z.B. in Heizungen weit über zehn Jahre problemfrei, aber die Ansprüche sind am Wind deutlich anders.

Dazu kommt noch die Leistung, welche die Relaisspulen selber verbrauchen. Ich habe die Relais in Deinem Vorschlag nicht gezählt, aber sie dürften einen guten Teil der erzeugten Energie benötigen, um die erforderlichen Schaltzustände zu halten.

So ein Kontakt ist natürlich selbst im Neuzustand nicht verlustfrei, er hat einen Übergangswiderstand und der wird im Laufe der Zeit immer höher. Addiert man die Menge der Kontakte im Stromzweig, kommt da etliches zusammen.

Ich habe früher selbst zeitweise an Relaistechnik (Fernmeldebereich) gearbeitet und wohl eine der letzte dieser Anlagen mit Tausenden von Relaiskontakten verschrottet - ist etwa 30 Jahre her. Der ständige Unterhalt dieser Kontakte (täglich bis wöchentlich) war recht aufwendig, wenn sie sicher funktionieren sollten. Diese Technik ist heute antiquiert, überholt und nur in speziellen Fällen sinnvoll.

_Rechne_ Deinen Vorschlag einfach mal durch: Nimm ein (Marken-) Standardrelais, dessen Leistungsaufnahme und dessen Kontaktwiderstand gibt das Datenblatt her. Entsprechend der Schaltung kannst Du dann den Eigenverbrauch der angesteuerten Relais und die Schaltverluste _aller_ Relais addieren. Ich bezweifle stark, daß Du unter den Verlusten eines guten Schaltreglers bleibst.

MfG. Andreas
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Re: keinen Schreck kriegen

Beitragvon Bernd » Di 19. Jan 2010, 23:22

So ein Kontakt ist natürlich selbst im Neuzustand nicht verlustfrei, er hat einen Übergangswiderstand und
der wird im Laufe der Zeit immer höher. Addiert man die Menge der Kontakte im Stromzweig, kommt da etliches
zusammen.

So sehe ich das auch, es würde evtl. ein Teil der Leistung an den Kontakten verbraten werden.
Auch ergibt die Vielzahl an Kontakten eine Vielzahl möglicher Fehlerquellen.

Grüsse

Bernd
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Re: keinen Schreck kriegen

Beitragvon jb79 » Mi 20. Jan 2010, 00:12

Hmm hab da was gefunden, allerdings halten die Dinger keine besonders hohen Ströme aus => AQW272: 2 Mosfets-Relais in einem Gehäuse, die je 1,8A Dauerstrom schalten dürfen, wenn nur einer verwendet wird sogar 2,5A. Das würde bei uns zutreffen, weil wir ohnehin Umschalter brauchen, bei denen immer nur einer der beiden Pfade aktiv ist.
Die Photodiode braucht jeweils ca. 5mA und hat maximal 1,5V Flußspannung, das reicht auch bei 5V um alle 3 Relais (eines pro Phase) in Serie zu schalten und mit einem 5V Cmos Baustein zu schalten.
Rechne mal weiter, jede Phase braucht 24 solcher ICs mit jeweils 2 Schaltern, die über einen Inverter zu 24 Umschalten verschalten werden. Die Photodioden der Phasen können jeweils in Serie geschalten werden (alle Phasen werden gleich geschalten), da immer nur einer der Schalter im Photorelais aktiv sein soll kommt einfach ein Inverter dazwischen, der die zweiten 3 Photodioden eines Pfades genau gegenläufig zu den ersten 3 schaltet.
Stromverbrauch: es sind immer 24 der 48 Pfade aktiv, ein Pfad besteht aus den Schaltern (Photodioden) die immer gleich schalten, also z.B. der vorderste und hinterste Schalter von allen 3 Phasen), das sind also 6 Dioden die immer gleich arbeiten. Die kann man jetzt in Serie schalten => 6*1,5=9V. Da noch ein Widerstand reinsollte, arbeitet man z.B. mit 10V.
Somit sind 12*5mA=60mA notwendig, um das Ganze zu betreiben, das bei 10V sind das 0,6W. Rechnet man noch die erforderlichen Gatter zur Ansteuerung und evtl. einen Mikroprozessor, der das Ganze steuert, so wird man sich irgendwo im Bereich zwischen 1-2W wiederfinden.
Man erhält dann eine Schaltung, die etwa 2-2,5A pro Spule schalten kann, das macht bei 12 Spulen parallel ca. 48-60A bei 15-30V, also 720-1800W.

Das Problem: man braucht 72 dieser Photorelais, sowie zur Ansteuerung 12 oder 24 Inverter (z.B. CD40106, da sind 6 Stück davon drinnen), die Photorelais sind leider nicht ganz billig (kosten ca. 6€/Stk), denke mit entsprechenden Mengen gehts auch etwas günstiger. Somit wäre man bei diesem Aufbau und 72 solcher Photorelais bei ca. 430€, mit Ansteuerung (Cmos ICs und Prozessor) wohl bei ca. 460€.
Kein billiger Spaß und da hat man noch keine Ladeschaltung, für die wohl sowieso ein DC/DC Wandler her muß. Was noch problematisch ist: das Kurzschließen des Generators bei Sturm, das könnte die Photorelais überlasten wenn der Strom über 2,5A steigt.

Prinzipiell wäre das Ganze ne gute Idee, allerdings mit der Anzahl der zu steuernden Halbleiter sind die Kosten einfach zu hoch. Außerdem sind die Ströme sehr begrenzt, die Umschaltung geht andererseits kontaktlos und schnell (ca. 10ms).
lg Jürgen
jb79
 
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Re: keinen Schreck kriegen

Beitragvon fiedje » Mi 20. Jan 2010, 07:42

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