An die Generatorbauer,
Seit geraumer Zeit geht mir die Idee durch den Kopf einen Generator zu entwerfen der die immer teurer werdenden Magnete nicht benötigt.
Aber der muß dann natürlich E-Magnete haben. Das ist klar. Also der Rotorwicklung muß Gleichstrom zugeführt werden, was nur über Schleifringe möglich ist
Das Konzept bringt einige Nachteile aber auch Vorteile mit sich.
Nachteile: Schwieriger Aufbau wegen der Schleifringe mit etwas Reibungsverlust sowie Verlust an Leistung durch die Erregung. Mehrbedarf an Kupfer. Mehr Elektronik denn die
.............Regelung und Abschaltung des Rotorstromes muß gegeben sein. Sonst ist das Rastmoment doch wieder vorhanden und dazu Verlust durch ständigen Rotorstrom.
Vorteile: Kein Rastmoment da im Stillstand und beim Anlauf die Erregung abgeschaltet ist. Regelung der Gen.Ausgangsspannung über den Strom der Rotorwicklung. Der klein gegenüber dem
...........Gen. Ausgangsstrom ist. Also muß noch ein kleiner Schaltregler für ca 3A her. Der soll bei steigender Drehzahl den Rotorstrom stetig abregeln. So ist die Ausgangsspannung stabil. Und .......... Wirkungsgrad verbessert sich. Keine teuren Festmagnete mehr.
Ich sehe, der Aufwand ist ganz beträchtlich. Leider habe ich keine Möglichkeit meine Idee selber umzusetzen. Der Rotor hat gerade ausgeführte Klauen und sich kreuzende Klauen. Dieser Gleichfeldbereich soll aus magn. Weicheisen bestehen. Und durch die so angeordneten Klauen kommt der Polwechsel an den Statorspulen zustande.
Die Statorspulen sollen Ferrit als Kerne bekommen. Geblechte Kerne in den Spulen um Eisenverluste klein zu halten, ist nach meiner Meinung nicht möglich. Denn die magn. Ebene stimmt nicht. Das sieht man wenn sich ansieht welchen Weg die Wirbelströme in dem Fall gehen würden. Die Mechanik ist wohl nicht ganz einfach. Für einen Amateur sowieso nicht.
Der Gen. ist 8 polig. Alle 8 Statorspulen liegen in Serie. Ergibt 1phasige Wechselspannung. Rotor u. Stator habe ich rein elektrisch berechnet. Für die Rotorwicklung sind es bei 12V
1.12 A bei 1200Wdg macht das eine Feldstärke H = 1344 A*Wdg. Wieviel das nun bedeutet kann ich nur raten. Aber vielleicht ist das schon mal eine Grundlage für starken magn. Fluß.
Wie groß ist der magn. Fluß an einer Statorspule?
Und ist er ausreichend um bei 100 U/min 12V zu erzeugen zu können? Da gibt es zu viele Unbekannte.
Die reinen elektrischen Werte sind so:
(Rotor:
Draht 0.8mm Durchm. F = 0.5mm*mm... mittl. Umfang = 0.25m...Wickelfläche = 625mm*mm...Windungszahl = 625 / 0.5 = 1250Wdg gewählt 1200Wdg... Drahtlänge = 1200 * 0.25 = 300m.
R = l / x * F = 300 / 56 * 0.5 = 10.71 Ohm bei 12V sind das 1.12A und P = 13.44W. Und die Feldstärke H = I * n = 1.12A * 1200Wdg = 1344 A*Wdg.
(Stator:
3 x 1mm Durchm... F = 2.355 mm*mm...mittl. Umfang = 0.1256m...Wickelfläche = 280mm*mm...Windungszahl = 280 / 2.355 = 120Wdg gewählt 100Wdg...Drahtlänge = 100 * 0.1256 = 12.56m
R = l / x * F = 12.56 / 56 * 2.355 = 0.0952 Ohm * 8 Spulen = 0.762 Ohm bei 12V sind das 15.75A und Pkurz = 189W.
mfG Peter Sombrero
