Fundgrube Kupferlackdraht!

Fundgrube Kupferlackdraht!

Beitragvon Arowana » Sa 5. Nov 2011, 10:52

Hallo alle,

Also ich habe einen Schatz geschenkt bekommen und zwar von einem Mann der früher immer selbst Generatoren gewickelt hat also seinen Nachlass.
Ich habe jetzt eine Kiste mit Kupferlackdraht in ihr befinden sich:

ca. 2,4 Kilo 1mm Draht
ca. 1,6 Kilo 0,9mm Draht
ca. 1 Kilo 0,8mm Draht
und ca. 8 Kilo dünner Draht von 0,1mm bis 0,6mm

so meine Fragen wie messe ich die Ohm Zahl von den Drähten oder gibt es da feste werte?
wie dick ist der Lack? es kann auch sein das der 1mm draht zb nur 0,95mm ist!?

Gruß

Michael
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Re: Fundgrube Kupferlackdraht!

Beitragvon andreas » Sa 5. Nov 2011, 12:14

Hallo Michael,

das ist recht einfach. Kupfer hat einen bestimmten spezifischen Widerstand, wie jedes Material. Angegeben ist der für 1 m Länge bei einem Querschnitt von 1 qmm. Das lässt sich leicht über den Querschnitt auf den jeweiligen Draht umrechnen.

MfG. Andreas
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Re: Fundgrube Kupferlackdraht!

Beitragvon Bernd » Sa 5. Nov 2011, 12:29

wie dick ist der Lack? es kann auch sein das der 1mm draht zb nur 0,95mm ist!?

So in der Grössenordnung würde ich mal rechnen, jede Seite 2 hunderstel dann wären wir ja bei 0,96mm.

Grüsse

Bernd
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Re: Fundgrube Kupferlackdraht!

Beitragvon Ekofun » Sa 5. Nov 2011, 13:44

Hallo Arowana,

zuerst rechnest Du Querschnitt vom Draht,nehme als Beispiel 1mm Dicke.Netto dicke ist dann Wie Bernd gesagt hat 0,96mm.

Querschnit ist 0,96 * 0,96 * 3,14 / 4 = 0,7235 mm^2, wenn man rechnet mit 1mm ohne Abzug bekommst D 0,785 mm^2.

Fehler ist 0,785 - 0,7235 = 0,0615 mm^2 was eine Stromminderung bei Trafos 0,154 A ausmacht und bei Genis 0,369 A.

Ohmfehler kanst nicht messen mit normalen Multimeter sie bewegt sich in Toleranzbereich,denke ich.

Grüße

Ekofun
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Re: Fundgrube Kupferlackdraht!

Beitragvon Manfred » Sa 5. Nov 2011, 15:42

Hallo Arowana,

http://www.emot.de/wissen/ohm_cu.htm rechnen oder in dieser Tabelle nachschauen.

Grüsse
Manfred
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Re: Fundgrube Kupferlackdraht!

Beitragvon Ekofun » Sa 5. Nov 2011, 18:53

Hallo Manfred,

Tabelle ist gut aber Querschnitte sind mit Lackbeschichtung gerechnet,sonst werden Querschnitte kleiner ausgefahlen.

Grüße

Ekofun
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Re: Fundgrube Kupferlackdraht!

Beitragvon Arowana » Sa 5. Nov 2011, 19:04

Hallo alle,

danke für die vielen Antworten also ich hatte leider keine Digitale Schieblehre ( nur meine alte ) kann also sein das es auch ein 0,9er Draht ist ohne Lack.
Da werde ich am Montag nochmal genau nachschauen.
Danke für die Tabelle.

Also hätte mein Geni ca 4,5 Ohm bei 200 Meter Draht der wert ist ja noch ok oder!?

Gruß

Michael
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Re: Fundgrube Kupferlackdraht!

Beitragvon Bernd » Sa 5. Nov 2011, 19:45

Kommt auf die gewünschte Nutzung und Leistung an. Für direkte Akkuladung wäre es viel zu viel.
Bei Dir war es aber glaube ich ein Wandler vor dem Akku ?

Grüsse

Bernd
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Re: Fundgrube Kupferlackdraht!

Beitragvon Arowana » So 6. Nov 2011, 10:50

Hallo Bernd,

was für ein Wert wäre den für direkte Akkuladung zu empfehlen?
ja bei mir sollte er mit einem DC-Wandler mit MPPT Steuerung.
Kann man da höher gehen mit der Ohm zahl oder sollte ich anderen Draht nehmen?

Gruß

Michael
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Re: Fundgrube Kupferlackdraht!

Beitragvon Bernd » So 6. Nov 2011, 11:10

Das ist immer von der gewünschten Leistung und der dabei verwendeten Spannung abhängig.
Aus diesen beiden Faktoren und dem Innenwiderstand des Generators kann man sich die
Verluste aurechnen, hatten wir glaube ich erst das Thema.

Beispiel 1:
Innenwiderstand 2 Ohm
gewünschte Leistung 500 Watt
direkte Akkuladung an 12 Volt

Der fliessende Strom wäre dann: Leistung durch Spannung = 500 durch 12 = 41,7 A
Die Verluste im Generator entsprechend dann: Strom zum Quadrat mal Widerstand = 41,7² mal 2 = 3478 Watt
Mit anderen Worten 500 Watt an 12 Volt geht überhaupt nicht wenn der Generator 2 Ohm Innenwiderstand hat.


Beispiel 2:
Innenwiderstand 2 Ohm
gewünschte Leistung 500 Watt
indirekte 12 Volt Akkuladung über Spannungswandler, Generatorspannung gleitend und bei Vollast 48 Volt

Der fliessende Strom wäre dann: Leistung durch Spannung = 500 durch 48 = 10,4 A
Die Verluste im Generator entsprechend dann: Strom zum Quadrat mal Widerstand = 10,4² mal 2 = 217 Watt
Mit anderen Worten 500 Watt mit dem gleichen Generator aber diesmal bei 48 Volt funktioniert gut.
Der Wirkungsgrad wäre dabei ca. 70%

was für ein Wert wäre den für direkte Akkuladung zu empfehlen?

Ich merke mir immer für ein " 0815 " Windrad an einem 12 Akku als Innenwiderstand für den Generator maximal 0,5 Ohm.
Das gilt bis ca. 300 Watt. Will man mehr Leistung muss der Widerstand unter 0,5 Ohm betragen.

Bei Nutzung eines Wandlers kann man überhaupt keinen Richtwert für die maximale Höhe des Innenwiderstandes nennen
weil er dann total von dem verwendeten Spannungsbereich des Wandlers abhängig ist.

Grüsse

Bernd
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